Der Aufstand der Vernunft

Ayn Rands Objektivismus

  • Willkommen!

    "Ayn Rands Philosophie hat Tausende von Leben verändert, meines eingeschlossen, und hat die Macht, den Lauf der Geschichte zu ändern", so beginnt Leonard Peikoff sein Standardwerk Objectivism - The Philosophy of Ayn Rand (OPAR). Diese Website versucht einen Beitrag dazu zu leisten, dass der Objektivismus seine positive Wirkung -was bedeutet: das Leben eines Individualisten zu führen - auch im deutschsprachigen Raum entfalten kann. Bis zum Ende des Jahres 2009 sollen Texte zu allen Bereichen der objektivistischen Philosophie erstellt werden. Ein Blog ist auch vorhanden, der, wenn möglich, einmal pro Monat aktualisiert wird. Texte ohne Namensnennung sind von mir. Sie können für das Internet -gegen Nennung der Quelle- frei verwendet werden. Alle anderen Verwendungen nur gegen vorherige Genehmigung. Texte mit Namensnennung dürfen nur mit Erlaubnis des jeweiligen Autoren genutzt werden. Gute Prämissen wünsche ich allen Lesern!
  • Nachruf auf eine Heldin

    For your magnificent achievement in formulating the philosophy of Objectivism; For your incomparable literacy epics, "The Fountainhead" and "Atlas Shrugged"; For your untiring battle against mediocrity, triviality, the cult of the parasite and the second-hander; For your fearless advocacy of reason, individualism and laissez-faire capitalism; For your unassailable exposure of the moral bankcruptcy of all forms of collectivism, mysticism and altruism; For your unflinching commitment to the heroic, the perfect - the total passion for the total height - and your own embodiment thereof ...

    Lindsay Perigo

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    - Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.

    Denis Diderot

    - Geschichte ist eine Philosophie, die uns durch Beispiele lehrt.

    Lord Bolingbroke

    - Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung. Am angenehmsten und in gleichem Maße liebenswert ist das Tätigsein.

    Aristoteles

    - Schönheit ist Wahrheit, Wahrheit ist Schönheit -- dass ist alles was Du weisst von der Welt, und alles was Du zu wissen brauchst.

    John Keats

    - Wer die Natur beherrschen will, muss ihr gehorchen.

    Francis Bacon
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Die „unbesonnene“ Ayn Rand

Posted by objektivisten on Mai 20th, 2007

Während ihres ersten Jahres an der Universität in Petrograd (1921-1922) war Ayn Rand, wie sie sich später erinnerte, „etwas unbesonnen“, weil sie alle möglichen anti-sowjetischen Bemerkungen offen äußerte, was sie danach aber bedauerte, weil ihr bewußt wurde, dass sie dadurch ihre Familie in Gefahr hätte bringen können. Einmal etwa sagte sie einem kommunistischen Studenten, dass er und seinesgleichen bald von den Laternenpfählen hängen würden. Ihre Heldin Kira in We the Living äußert sich auch „unbesonnen“, als sie einem Mitstudenten ihre Meinung von der „Internationalen“ nicht vorenthält:

Zum ersten Mal in Petrograd hörte Kira die Internationale. Sie achtete nicht auf den Text. Der Text sprach von den Verdammten, den Hungrigen, den Sklaven, jenen, die nichts gewesen waren und alles sein würden. Aber in dem wunderbaren Pokal der Musik waren die Worte kein berauschender Wein, kein Entsetzen erregendes Blut, sondern nur graues Spülwasser.
Die Melodie jedoch war wie das Hallen Tausender entschlossen marschierender Füsse, wie Trommeln, die von festen Händen geschlagen wurden, war wie der Marsch der Soldaten, die in der Dämmerung der Schlacht und dem Sieg entgegenziehen. Es war eine Hymne mit der Wucht eines Marsches, ein Marsch mit der Majestät einer Hymne. Es war der Gesang der Soldaten, die geweihte Banner und von Priestern gesegnete Schwerter tragen. Es war ein Lied von der Heiligkeit der Kraft.
Alle hatten sich erhoben, als die Internationale gespielt wurde.
Kira lauschte lächelnd der Musik.
„Das ist das erste Schöne, das ich an der Revolution bemerkt habe“, sagte sie zu ihrer Nachbarin.
„Seien sie vorsichtig“, flüsterte das junge Mädchen und blickte dabei nervös um sich. „Es könnte Sie jemand hören.“
„Wenn all dies vorüber ist“, sagte Kira, „wenn die Spuren ihrer Republik von der Geschichte ausgelöscht sind – was für ein herrlicher Trauermarsch wird das dann sein.“