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	<title>Der Aufstand der Vernunft</title>
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	<description>Ayn Rands Objektivismus</description>
	<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:28:20 +0000</pubDate>
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		<title>Ayn Rands Randbemerkungen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:28:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ayn Rand machte ausgiebige Randbemerkungen in den Büchern und Zeitschriften, die sie las, und Robert Mayhew (Ayn Rand’s Marginalia) verdanken wir es, dass diese Kommentare heute in Buchform einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind. Auch wenn man nicht vergessen sollte, dass Rand diese Bemerkungen nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen hatte, und sie somit nicht unbedingt als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ayn Rand machte ausgiebige Randbemerkungen in den Büchern und Zeitschriften, die sie las, und Robert Mayhew (<em>Ayn Rand’s Marginalia</em>) verdanken wir es, dass diese Kommentare heute in Buchform einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind. Auch wenn man nicht vergessen sollte, dass Rand diese Bemerkungen nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen hatte, und sie somit nicht unbedingt als abschließendes Urteil über einen Autor angesehen werden sollten, sind sie doch so aufschlussreich, dass eine Lektüre sich durchaus lohnt.<span id="more-151"></span> In den meisten Fällen sind die Bemerkungen negativer Natur, was sich daraus ergibt, dass <em>Zustimmung natürlich ausgedrückt werden kann, wie es Rand zum Beispiel in Bezug auf Barry Goldwaters The Conscience of a Conservative</em> (deutsch: &#8220;Das Gewissen eines Konservativen&#8221;) tat, aber es bedarf nicht vieler Worte, weil das Argument in den Worten des Autors schon dargelegt wurde. Anders verhält es sich bei Autoren, mit denen man nicht übereinstimmt, denn der Dissens bedarf der Erklärung. Sehr deutlich fällt die Ablehnung von Friedrich A. Hayeks Buch <em>The Road to Serfdom</em> (deutsch: &#8220;Der Weg zur Knechtschaft&#8221;) durch Rand aus, und aus den Vorbemerkungen von Robert Mayhew wird deutlich, dass Hayek von Rand nicht als ideologischer Verbündeter angesehen wurde – im Gegenteil. In einem Brief an Rose Wilder Lane vom 21. August 1946 bemerkt Rand: „Jene, die mit uns in gewisser Hinsicht übereinstimmen, gleichzeitig jedoch auch gegensätzliche Ideen predigen, sind definitiv schädlicher als hundertprozentige Feinde. Als ein Beispiel für einen unserer bösartigsten Feinde würde ich Hayek nennen.“ Bei ihren Randbemerkungen macht Rand aus ihrem Herzen keine Mördergrube und artikuliert heftige Ablehnung durch solche Ausdrücke wie „the damn fool“, „the total, complete, vicious bastard“, „the damn idiot“ und sogar „the ass“. Inwieweit sie Hayek für einen Kollektivisten hält, bleibt offen, aber dass sie Hayek vom kollektivistischen Denken für infiziert hält, wird deutlich: „Der Narr ist so voll mit all den Platitüden des Kollektivismus, dass es erschreckend ist.“</p>
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		<title>Eine Bank, die Freiheit will, und keine Rettungspakete</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 16:21:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einen sehr lesenswerten Artikel über Ayn Rand, aber vor allem über John A. Allison, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von BB&#038;T, gibt es in der New York Times. Zwar zitiert der Autor, Andrew Martin, auch den Rand-Kritiker Brian Leiter, den Craig Biddle als &#8220;subjektivistischen Philosophen&#8221; bezeichnet, aber dieser Teil nimmt nur einen geringen Umfang ein. Allison wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen sehr lesenswerten Artikel über Ayn Rand, aber vor allem über <a href="http://www.bbt.com/bbt/about/corporategovernance/profile/jallison.html">John A. Allison</a>, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von <a href="http://www.finanzen.net/unternehmensprofil/BB&#038;T">BB&#038;T</a>, gibt es in der <a href="http://www.nytimes.com/2009/08/02/business/02bbt.html">New York Times</a>. Zwar zitiert der Autor, Andrew Martin, auch den Rand-Kritiker Brian Leiter, den <a href="http://theobjectivestandard.com/blog/2009/08/nyt-article-on-bb-john-allison-and-ayn.asp">Craig Biddle</a> als &#8220;subjektivistischen Philosophen&#8221; bezeichnet, aber dieser Teil nimmt nur einen geringen Umfang ein. Allison wurde zu seiner Zeit auf dem College mit den Ideen von Ayn Rand vertraut, als er ihre Aufsatzsammlung <em>Capitalism: An Unknown Ideal</em> las.<span id="more-146"></span>1971 trat der 1948 geborene Allison in die Dienst von BB&#038;T und schaffte es schließlich 1989 den Job des Vorstandsvorsitzenden zu ergattern. Zu dieser Zeit verwaltete das Unternehmen Vermögenswerte in Höhe von 4,7 Mrd. $. Als er das Amt des Vorstandsvorsitzenden aufgab, war das verwaltete Vermögen auf 152 Mrd. $ angewachsen, womit das Unternehmen die 11. größte Bank Amerikas geworden war. Alle Angestellten bekommen ein 30seitiges Pamphlet ausgehändigt, das die Philosophie des Unternehmens beschreibt. Wer immer auch der Verfasser dieses Pamphlets gewesen ist, von Ayn Rand gelernt hat er sicherlich, wenn auch ihr Name nirgendwo im Text auftaucht. Zur Rolle der Emotionen heißt es zum Beispiel, dass diese wichtig seien, die entscheidene Frage sei jedoch, “wie rational unsere Emotionen sind.” Punkt 1 der “Werte” des Unternehmens ist “Realität”: “Was ist, ist. Wenn wir besser sein wollen, müssen wir innerhalb des Kontext der Realität handeln (den Fakten). Unternehmen und Personen machen oft ernsthafte Fehler dadurch, dass sie Entscheidungen treffen, die auf reinem Wunschdenken basieren, oder auf Theorien, die von der Realität abgekoppelt sind.” Zu seinen Zeiten als Vorstandsvorsitzender hat Allison zur Förderung des Objektivismus auch dadurch beigetragen, dass jeder neue leitende Angestellte ein Exemplar von <em>Atlas Shrugged</em> geschenkt bekommen.</p>
<p>Die Philosophie des Unternehmens ist tatsächlich Handlungsanleitung, wie Allison betont. Beispiele dafür sei die Weigerung des Unternehmens, sog. &#8220;negative amortization loans&#8221; Darlehen anzubieten, die dazu führen, dass die Schuld des Kunden im Laufe der Zeit noch zunimmt, da er nur einen Teil der Schuldzinsen bezahlt. Auch vergibt BB&#038;T keine Darlehen an Investoren, die Eigentum durch Enteignungsmaßnahmen von Kommunen bekommen hätten.<br />
Die Erfolgsformel des Unternehmens hört sich einfach an, ist aber nicht ohne Mühe: ein kompromissloses Bekenntnis zur Vernunft. Dass BB&#038;T diese Erfolgsformel recht gut umgesetzt hat, beweist die aktuelle Finanzkrise, die das Unternehmen besser als viele Konkurrenten bewältigt hat. Sog. &#8220;Rettungsgelder&#8221; wurden dem Unternehmen von der Regierung trotzdem aufgezwungen. Das Geld wurde mit Zinsen bereits im Juni wieder zurückgezahlt und letzendlich wird BB&#038;T für Geld, was man nicht wollte, 250 Millionen $ bezahlen müssen. Es verwundert daher nicht, wenn Allison der Regierung eine denkbar schlechte Note für ihren Umgang mit der Krise ausstellt: &#8220;Beinahe alles, was seit dem Beginn der Krise getan wurde, wird unseren langfristigen Lebensstand reduzieren.&#8221; Aber immerhin muss man doch konstatieren, dass die Verkaufszahlen von <em>Atlas Shrugged</em> in dieser Zeit &#8220;durch die Decke&#8221; gegangen sind. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 lieferte der Verlag mehr Exemplare von Rands Magnus Opus aus als im gesamten Jahr 2008. Vielleicht genug, um in Zukunft um Krisen wie die Finanzkrises des Jahres 2009 als schlimmeres zu verhindern. John A. Allison ist übrigens ausgesprochen optimistisch was die Zukunft von Ayn Rands Philosophie angeht:</p>
<blockquote><p>Ich persönlich glaube, dass der Objektivismus in 25 Jahren die dominante Philosophie in diesem Land sein wird.</p></blockquote>
<p>Informationen:<br />
Die <a href="http://bbt.mediaroom.com/index.php?s=18&#038;item=122">Values</a> von BB&#038;T<br />
Die Values sind auch enthalten in der Broschüre <a href="http://bbt.mediaroom.com/file.php/239/BB%26TPhilosophybooklet.pdf">The BB&#038;T Philosophy</a></p>
<p>Das Kapitel <em>Values</em> beginnt dort mit einem Zitat von Aristoteles:</p>
<blockquote><p>Gewohnheit macht Vorzüglichkeit.<br />
Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit. </p></blockquote>
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		<title>Bewerbt Euch beim OAC!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARI]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer durch diese Website oder durch die Lektüre von Ayn Rands Romanen &#8220;auf den Geschmack&#8221; gekommen&#8221; ist und seine Kenntnisse in Sachen Philosophie und Objektivismus auf eine noch höhere Stufe stellen möchte, für den gibt es auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, auf die ich interessierte Leser gerne verweisen möchte: Ein Studium am Objectivist Academic Center. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://romantizismus.wordpress.com/files/2009/08/70442.gif" alt="70442" title="70442" width="150" height="78" class="alignleft size-full wp-image-138" />Wer durch diese Website oder durch die Lektüre von Ayn Rands Romanen &#8220;auf den Geschmack&#8221; gekommen&#8221; ist und seine Kenntnisse in Sachen Philosophie und Objektivismus auf eine noch höhere Stufe stellen möchte, für den gibt es auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, auf die ich interessierte Leser gerne verweisen möchte: Ein Studium am <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=education_academic_index">Objectivist Academic Center</a>.<span id="more-142"></span> Das <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=education_academic_undergrad">OAC Undergraduate</a> Programm läuft über vier Jahre und besteht im 1. Jahr aus einer &#8220;Einführung in die Philosophie&#8221; und einer &#8220;Einführung in das Schreiben von Sachliteratur&#8221;. Im 2. Jahr geht es dann über in das Studium des Objektivismus. Wer mit dem Gedanken spielt, eine solches  aufzunehmen (Bewerbungsschluss: 31. Juli!), der sollte sich den Eintrag von <a href="http://danedgeofreason.blogspot.com/2008/05/wrapping-up-oac-year-2.html">Dan Edge</a>, der dort zur Zeit gerade studiert, nicht entgehen lassen. Aber auch für diejenigen, die dies nicht vorhaben, ist der Artikel recht interessant, denn er zeigt, wie gründlich und &#8220;undogmatisch&#8221; am OAC ausgebildet wird, und wie anspruchsvoll und herausfordernd ein derartiges Studium des Objektivismus sogar für fortgeschrittene Kenner von Ayn Rands Philosophie doch ist. Dan Edge ist immerhin jemand, der den Objektivismus bereits seit 12 Jahren studiert und einen Abschluss in Philosophie hat, und demnach vermutete, dass sein 2. Jahr am OAC mit dem Seminar SARPO (Seminar on Ayn Rand&#8217;s Philosophy of Objectivism) ein Kinderspiel für ihn sein müsse. Doch weit gefehlt! Der Dozent Dr. Ghate legte sehr viel wert auf intensive Diskussionen, viele Beispiele und viele Fragen, um den Studenten zu zeigen, dass Ayn Rand zu ihren philosophischen Erkenntnissen nicht deduktiv gekommen ist. Bei den Diskussionen zwichen Dr. Ghate und Dan ist es dabei durchaus auch zu Meinungsverschiedenheiten gekommen, so z. B. bei der Frage, ob Kindererziehung eine produktive Tugend sei. Die Meinungsverschiedenheiten haben aber nichts an der Wertschätzung für Onkar Ghate geändert: &#8220;Ich bin ein stolzer Mann, aber ich muss zugeben, dass Ghate ein bißchen mehr über den Objektivismus weiß als ich - wenigstens für jetzt. Gebt mir noch ein paar Jahre.&#8221;</p>
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		<title>Vom Wert der besseren Ideen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 09:52:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 1959 hielt der Ökonom Ludwig von Mises in Buenos Aires sechs Vorträge, die man jetzt auch in deutscher Sprache nachlesen kann. Vom Wert der besseren Ideen heißt das Buch, das diese Vorträge enthält, in denen von Mises eine mitreißende Verteidigung des Kapitalismus abliefert, wie sie gerade in diesen Tagen von &#8220;Rettungspaketen&#8221; und &#8220;Stimulierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://kapitalismus.wordpress.com/files/2009/06/41aqvpf-jel__sl500_aa240_1.jpg" alt="41aqVpF-JEL__SL500_AA240_" title="41aqVpF-JEL__SL500_AA240_" width="240" height="240" class="alignleft size-full wp-image-1924" />Im Jahr 1959 hielt der Ökonom Ludwig von Mises in Buenos Aires sechs Vorträge, die man jetzt auch in deutscher Sprache nachlesen kann. <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3789282669/objektivvernu-21">Vom Wert der besseren Ideen</a> heißt das Buch, das diese Vorträge enthält, in denen von Mises eine mitreißende Verteidigung des Kapitalismus abliefert, wie sie gerade in diesen Tagen von &#8220;Rettungspaketen&#8221; und &#8220;Stimulierung der Wirtschaft&#8221; so dringend erforderlich ist. Wer vorab oder zum Vergleich ein wenig im Originaltext lesen möchte, kann dies auf der Site des <a href="http://www.capmag.com/">CapitalismMagazine.com</a> tun. Eine dreiteilige Artikelserie gibt die Vorlesung zum Thema &#8220;Kapitalismus&#8221; wider.  Im ersten Teil äußert sich von Mises über <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=2709">Capitalism: Mass Production and the Standard of Living</a>. In diesem Aufsatz erinnert von Mises daran, dass die sog. &#8220;Automobil-Könige&#8221;, &#8220;Stahl-Könige&#8221; und &#8220;Schokoladen-Könige&#8221; des Kapitalismus überhaupt nicht herrschen, sondern dienen. Der zweite Artikel trägt den Titel: <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=2710">Capitalism - Opposition from the Intellectuals</a>. Mises bezeichnet in diesem Aufsatz die Behauptungen, dass die Frauen und Kinder, bevor sie in den neuen Fabriken der industriellen Revolution arbeiteten, unter zufrieden stellenden Bedingungen gearbeitet hätten, eine der größten Unwahrheiten der Geschichte: &#8220;Und all das Gerede über den sogenannten unbeschreiblichen Schrecken des frühen Kapitalismus kann zurückgewiesen werden durch eine einzige Statistik: Genau in den Jahren, in denen sich der britische Kapitalismus entwickelte, genau in der Zeit, die wir industrielle Revolution nennen, in den Jahren von 1760 bis 1830, genau in den Jahren verdoppelte sich die Bevölkerung, was bedeutet, dass Hunderte oder Tausende von Kindern -die in den vorhergehenden Zeiten gestorben wären- überlebten, und zu Männern und Frauen heranwuchsen.&#8221; <span id="more-139"></span> Teil drei heißt <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=2711">Capitalism: Capital and Wages</a>. Hier erinnert von Mises daran, dass das deutsche Wirtschaftswunder nach dem 2. Weltkrieg alles andere als ein Wunder war: &#8220;Aber dies war kein Wunder. Es war die Anwendung der Prinzipien der freien Marktwirtschaft, der Methoden des Kapitalismus, wenn sie auch nicht vollständig in jeder Hinsicht angewendet wurden.&#8221; Außerdem ist ein <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=2708">Einführung</a> durch die von-Mises-Schülerin Bettina Bien Greaves erschienen, dem das CapitalismMagazin.com die Worte voranstellt: &#8220;Der Unterschied zwischen Anarchie und Etatismus ist Kapitalismus.&#8221; Die ideale Wirtschaftspolitik sei sehr einfach, schreibt Bettina Bien Greaves: &#8220;Der Staat sollte das Leben und das Eigentum der Personen, die unter seiner Jurisdiktion leben, vor innerer und äußerer Aggression schützen und verteidigen, aufkommende Streitfälle schlichten, und den Menschen ansonsten die Freiheit geben, ihre unterschiedlichen Ziele im Leben zu verfolgen.&#8221;</p>
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		<title>Leonard Peikoff über den &#8220;gerechten Krieg&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 09:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[Leonard Peikoff hielt im Jahr 2003 eine Rede vor Kadetten der US-Militärakademie in West Point über das Thema Was ist ein gerechter Krieg?, 29 Jahre nachdem Ayn Rand dort referieren durfte, damals im März 1974 zum Thema Philosophy: Who needs it. Peikoff bezeichnete dort den Krieg im Irak nicht nur als &#8220;falschen Krieg&#8221;, sondern als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/05/lp79dv_220.jpg'><img class="left" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/05/lp79dv_220.jpg" alt="" title="lp79dv_220" width="154" height="220" class="alignnone size-medium wp-image-133" /></a>Leonard Peikoff hielt im Jahr 2003 eine Rede vor Kadetten der US-Militärakademie in West Point über das Thema <a href="http://www.aynrandbookstore2.com/prodinfo.asp?number=LP79DV">Was ist ein gerechter Krieg?</a>, 29 Jahre nachdem Ayn Rand dort referieren durfte, damals im März 1974 zum Thema <a href="http://www.aynrandbookstore2.com/prodinfo.asp?number=AR52M">Philosophy: Who needs it</a>. Peikoff bezeichnete dort den Krieg im Irak nicht nur als &#8220;falschen Krieg&#8221;, sondern als einen Krieg, der mit den völlig falschen Mitteln geführt würde - ein Krieg, der nicht auf Selbstverteidigung basiere, sondern auf &#8220;Liebe&#8221;. Peikoff betrachtet zwei Aspekte, nach denen Kriege moralisch bewertet werden müssen: der Grund für den Krieg und die Art, in die er geführt wird. In der erstgenannten Kategorie gibt es zwei Arten von Kriegen, die als unmoralisch oder ungerecht bezeichnet werden können: Aggressionskriege gegen unschuldige Nationen und Sozialfürsorge-Kriege. Die erstgenannten Kriege werden weitgehend als unmoralisch akzeptiert, wohingen die zweite Gruppe von Kriegen hochgradig kontrovers ist. Die einzige Art von Kriegen, die Peikoff als moralisch ansieht, sind Kriege zur Selbstverteidigung (was präventive Kriege nicht ausschließt, falls objektive Beweise existieren, die die Bedrohung nachweisen). Hinsichtlich der eingesetzten Mittel schlägt Peikoff zwei Kriterien zur Bewertung vor: die Zahl der Opfer auf der eigenen Seite (die so gering wie möglich sein sollte) und die massive Zerstörung des Feindes, die so groß sein sollte, dass sie den Willen des Feindes bricht und er in der Zukunft keine Bedrohung mehr darstellt. Wiederum wird das erste Kritierium allgemein anerkannt, während das zweite kontrovers ist. Peikoff betont in seiner Erläuterung dieses Punktes, dass nicht nur die bewaffneten Streitkräfte des Feindes und die politische Führung angegriffen werden sollten, sondern sie sollten überall dort eingesetzt werden, wo sie zu einer Demoralisierung des Feindstaates beitragen könnten und somit seinen Sturz beschleunigen könnten. Den 2. Weltkrieg betrachtet Peikoff als einen gerechten Krieg und als einen, der mit den richtigen Mitteln geführt wurde. Je mehr von den &#8220;unbegrenzten&#8221; Kriegen geführt würden, je weniger davon seien notwendig, weil Aggressor-Nationen amerikanischen Drohungen ernst nehmen würden.</p>
<p>Information: <a href="http://www.medworth.org.uk/?p=97">Leonard Peikoff at West Point</a></p>
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		<title>Ayn Rands Interview mit dem &#8220;Playboy&#8221;</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2009/04/30/ayn-rands-interview-mit-dem-playboy/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 14:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ayn Rand]]></category>

		<category><![CDATA[Grundlagentexte]]></category>

		<category><![CDATA[Objektivismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ayn Rands Interview mit der Zeitschrift Playboy aus dem März 1964 stellt immer noch eine der besten Zusammenfassungen der Philosophie des Objektivismus bis zum heutigen Tag dar. Der Playboy erschien seinerzeit in einer Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren und konnte damit Rands Thesen einem breiten Publikum zugänglich machen. Einer von denen, der durch dieses Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/04/adultjpg.jpg'><img class="left" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/04/adultjpg-226x300.jpg" alt="" title="adultjpg" width="226" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-131" /></a>Ayn Rands Interview mit der Zeitschrift <a href="http://www.playboy.com/articles/ayn-rand-playboy-interview/index.html">Playboy</a> aus dem März 1964 stellt immer noch eine der besten Zusammenfassungen der Philosophie des Objektivismus bis zum heutigen Tag dar. Der <em>Playboy</em> erschien seinerzeit in einer Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren und konnte damit Rands Thesen einem breiten Publikum zugänglich machen. Einer von denen, der durch dieses Interview Ayn Rand entdeckte, war der damals 16jährige Don Hauptmann: &#8220;Wie so viele Objektivisten sagen, mein Leben wurde verändert.&#8221; Fast vierzig Jahre später war es dieser <a href="http://www.objectivistcenter.org/showcontent.aspx?ct=836&#038;h=53">Don Hauptmann</a>, der bei Christie&#8217;s die Dokumente um dieses Interview anläßlich der Feiern zum 50jährigen Bestehen der Zeitschrift ersteigern konnte. Auf den Originalabschriften des Interviews finden sich zahlreiche handgeschriebene Anmerkungen von Rand, der insgesamt mindestens drei Versionen des Interviews vorgelegt wurden. Rand änderte nicht nur ihre Antworten, sondern zum Teil auch die Fragen ihres Gesprächspartners Alvin Toffler. So gefiel ihr die mehrfach von Toffler verwendete Ausdrucksweise &#8220;Do you feel &#8230;?&#8221; nicht, da ihr bekanntermaßen eine emotionale Terminologie zur Beschreibung kognitiver Aktivitäten mißfiel. Rand konnte sich allen Änderungwünschen gegenüber der Redaktion durchsetzen und war ausgesprochen zufrieden mit dem schließlich veröffentlichtem Endresultat. Don Hauptmann veröffentlicht in einem Aufsatz erstmalig Teile der nicht veröffentlichten Passagen des Interview.<br />
Er weist aber darauf hin, dass die gestrichenen Passagen keine Geheimnisse über Rand enthüllen, es gebe keine Bekenntnisse zu Kant oder Kandinsky. Rands Antworten würden aber Ansichten zu Themen zeigen, die sie sonst nirgendwo angesprochen hat.<span id="more-132"></span><br />
Zu Beginn des Interviews spricht der Interviewer das Thema einer Antipathie gegenüber Ideologien an sich an, weil sie Intoleranz und Fanatismus ermutigen könnten. Rand kontert mit dem alles entscheidenden Hinweis auf die Art der Philosophie, auf die es ankomme: &#8220;Es ist Irrationalität, die zu Fanatismus führt und Inkonsistenz, die zu Destruktion führt. Der Mensch kann der Tatsache nicht entgehen, dass er eine Philosophie braucht. Die einzige Frage ist: Welche Art von Philosophie? Wenn ein Mensch konsistent an Produktion glaubt und ein anderer Mensch glaubt konsistent an Raub, dann wird die Natur dieser Konsistenz und werden ihre Konsequenzen nicht die gleichen sein. Die Gräueltaten, die Sie erwähnten, werden von Philosophie verursacht - von der falschen Art von Philosophie. Sie werden verursacht durch den Einfluss von dem, was ich die platonistische Denkschule nenne.&#8221; </p>
<p>Toffler provoziert Rand dann mit der Frage, warum eine Mutter ihr Kind lieben solle, das doch noch viel zu jung sei, um diese Liebe verdient zu haben und Rand habe doch in <em>Atlas Shrugged</em> behauptet, dass niemand Unverdientes fordern oder gewähren sollte. Die nachfolgende Antwort wird von Rand allerdings gestrichen, weil sie bemerkt haben könnte, dass ihre Antwort nicht vollständig gewesen ist: &#8220;Sie meinen dies nicht wirklich als ernsthafte Frage? Zunächst einmal: Wenn eine Mutter ein verantwortliches, rationales Wesen ist, hat sie kein Kind aus Versehen, sondern durch ihre Entscheidung. Ein Kind hat einen Wert für sie, einfach deshalb, weil es ein menschliches Wesen ist, dass -wenigstens physisch- durch sie geschaffen wurde. Die Eltern des Kindes schulden ihm Unterstützung bis zur Volljährigkeit mit 21, also bis zu dem Zeitpunkt, wo es sich selbst helfen kann. Dies ist eine gewählte Verpflichtung, die rationale Eltern akzeptieren, wenn sie die Entscheidung treffen, ein Kind zu haben. Sie müssen die Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidung akzeptieren. Aber müssen sie das Kind lieben? Nein, nicht notwendigerweise. Dies hängt von der Bewertung seines Charakters ab im Verlauf des Erwachsenwerdens. Es muss ihre Liebe verdienen - wie sie seine verdienen müssen.&#8221; </p>
<p>In der Diskussion über Sex und Hedonismus fragt Toffler nach der Immoralität von Spielen oder Trinken, worauf Rand so antwortet: &#8220;Zunächst einmal gehören Spielen und Trinken nicht in die gleiche Kategorie wie Sex. Trinken an sich ist nicht unmoralisch, es sei denn eine Person ist ein Säufer. Sich nur einen Drink zu genehmigen, ist kaum eine moralische Frage. Es wird nur dann unmoralisch, wenn ein Mensch sich bis zu dem Punkt trinkt, wo er seinen Verstand erstickt und hemmt. Was das Spielen angeht, ich würde nicht sagen, dass eine Person die gelegentlich spielt, unmoralisch ist. Aber wenn das Spielen mehr wird als ein zwangloses Spiel, dann ist es unmoralisch aufgrund der motivierenden Prämisse für das Spielen. Die Leidenschaft für das Spielen ergibt sich aus der Überzeugung eines Menschen, dass er keine Kontrolle über sein Leben hat, dass er kontrolliert wird vom Schicksal, und deshalb möchte er sich vergewissern, dass das Schicksal oder das Glück auf seiner Seite sind.&#8221; </p>
<p>Rand streicht auch den ursprünglichen Hinweis, dass sie antikommunistisch sei und ersetzt ihn durch die Bemerkung, dass sie ihre Position niemals in negativen Begriffen beschreibe.<br />
Auch eine der Bildunterschriften gefällt ihr nicht und sie wählt folgendes Zitat aus ihrem Interview: &#8220;Der Kollektivismus als intellektuelle Kraft und moralische Idee ist tot. Aber Freiheit und Individualismus, und ihr politischer Ausdruck, Kapitalismus, sind noch nicht entdeckt worden.&#8221; Auch vierzig Jahre nach dem diese Worte gesprochen wurden, noch unverändert aktuell. </p>
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		<title>Die Zehn Gebote vs. Amerika</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 09:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[ Dr. Harry Binswanger aus dem Vorstand des Ayn Rand Institute unterzieht die Zehn Gebote des Alten Testaments einer philosophischen Bewertung. Für Binswanger steht die Philosophie der Zehn Gebote in einem völligen Gegensatz zu der Philosophie der Vereinigten Staaten als einer freien Gesellschaft. In seiner Analyse heißt es unter anderem: 
&#8220;Zusammenfassend läßt sich sagen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-105" title="harry_binswanger" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg" alt="" title="harry_binswanger" width="75" height="115" align="left" /> </a><a href="http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&#038;id=10889">Dr. Harry Binswanger</a> aus dem Vorstand des <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=index">Ayn Rand Institute</a> unterzieht die Zehn Gebote des Alten Testaments einer philosophischen Bewertung. Für Binswanger steht die Philosophie der Zehn Gebote in einem völligen Gegensatz zu der Philosophie der Vereinigten Staaten als einer freien Gesellschaft. In seiner Analyse heißt es unter anderem: </p>
<p>&#8220;Zusammenfassend läßt sich sagen, dass der erste Block der Gebote befiehlt, sich zu verneigen, zu kriechen und zu gehorchen. Die läßt sich unmöglich versöhnen mit dem amerikanischen Konzept eines selbständigen, sich selbst besitzenden Individuums.<span id="more-130"></span> </p>
<p>Das mittlere Gebot, &#8216;Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren&#8217;, ist offenkundig ungerecht. Die Gerechtigkeit verlangt, dass ich jene ehre, die dies verdienen, die es sich verdient haben durch ihre Entscheidungen und Handlungen. Ihr konkreter Vater oder Ihre Mutter kann Ihre Ehrerbietung verdient haben oder nicht - dies müssen Sie beurteilen auf der Basis dessen, wie sie Sie behandelt haben und aufgrund einer rationalen Überprüfung ihres moralischen Charakters. Zu fordern, dass Stalins Tochter Stalin ehrt, ist nicht nur öbszön, sondern demonstriert auch die Forderung nach Gedankenlosigkeit, wie sie dem ersten Block der Gebote implizit ist.&#8221; </p>
<p>Den zweiten Teil der Gebote sieht Binswanger zwar als unbestreitbar an, bestreitbar sei aber die Vorstellung, dass es keine rationale, irdische Basis für ein Unterlassen kriminellen Verhaltens gebe, sondern nur die nicht in Frage stellenden Dekrete einer übernatürlichen Strafinstanz Handlungen wie Mord und Diebstahl falsch machten. </p>
<p>Binswanger schließt mit einem Zitat aus Ayn Rands Roman <em>Atlas Shrugged</em>, die das tatsächliche Fundament der amerikanischen Werte beinhalteten: &#8220;In eurer Sprache würde ich sagen, das einzige Gebot der Moral lautet: Du sollst denken. Doch ein &#8216;Gebot der Moral&#8217; ist ein Widerspruch in sich. Moral muß frei gewählt sein, darf nie erzwungen sein. Er geht nicht darum zu gehorchen, sondern zu verstehen. Moral ist Vernunft, und die Vernunft erkennt keine Gebote an.&#8221;</p>
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		<title>Freiheit und Prosperität - Die Ursachen und Konsequenzen der Weltwirtschaftskrise</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 15:24:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<category><![CDATA[weltwirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Richard M. Salsman hat in einem Artikel für die objektivistische Zeitschrift The Intellectual Activist (2004) die Ökonomen aufgefordert, die Weltwirtschaftskrise unverfroren &#8220;simplizistisch&#8221; zu betrachten - im besten Sinne des Wortes: &#8220;Sie müsssen die Tatsache klar identizfieren, dass die Weltwirtschaftskrise durch Etatismus verursacht wurde. Aber da genau die gegenteilige Sichtweise - oder überhaupt keine konsistente Sichtweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richard M. Salsman</a> hat in einem Artikel für die objektivistische Zeitschrift <a href="http://www.intellectualactivist.com/php-bin/news/showArticle.php?id=942">The Intellectual Activist</a> (2004) die Ökonomen aufgefordert, die Weltwirtschaftskrise unverfroren &#8220;simplizistisch&#8221; zu betrachten - im besten Sinne des Wortes: &#8220;Sie müsssen die Tatsache klar identizfieren, dass die Weltwirtschaftskrise durch Etatismus verursacht wurde. Aber da genau die gegenteilige Sichtweise - oder überhaupt keine konsistente Sichtweise - den Fachbereich durchdringt, werden wir fortgesetzt unter den Bösartigkeiten und Erniedrigungen des Etatismus leiden.&#8221; Salsman setzt sich auch mit dem &#8220;Mythos&#8221; auseinander, dass der 2. Weltkrieg der Schlüssel zu einer wirtschaftlichen Erholung war, da die Arbeitslosenrate in den USA schließlich von durchschnittlich 17,2 % im Jahr 1939 auf 1,5 % in den Jahren 1944/1945 zurückgegangen war, was dies angeblich beweisen soll: &#8220;Etatisten umgehen typischerweise die Tatsache, dass die Regierung keinen Reichtum schafft, und dies auch nicht kann: sie kann ihn nur leihen, stehlen oder zerstören.<span id="more-127"></span> Diese letzten drei Methoden wurden zunehmend in den dreißiger Jahren eingesetzt - und besonders während des 2. Weltkrieges. Aufgrund ihrer Natur sind alle Kriege, auch die gerechten und richtigen, Akte der Destruktion, nicht der Produktion. &#8216;Kriegsprosperität&#8217; ist ein Oxymoron. Nicht nur war die Kriegspolitik Washingtons nicht in der Lage, die Ökonomie zu &#8217;stimulieren&#8217;: sie unterwarf unschuldige Arbeiter einer Dienstpflicht, holte sie millionenfach aus der Privatwirtschaft heraus und schaffte es, dass eine Million von ihnen verstümmelt oder getötet wurde; diese Politik unterstützte auch Stalins Tyrannei und reduzierte den Lebensstandard der Amerikaner weit mehr als dies die etatistische Politik in den dreißiger Jahren getan hatte. Washingtons ungeheuerlichster Angriff auf das Leben, die Freiheit, das Eigentum und den Lebensstandard der Amerikaner war die Anwendung der Wehrpflicht (1940 - 1945). Sie ist tatsächlich Sklavenarbeit, und wie der oben zitierte MIT-Professor bemerkte, hatte Hitler bereits gezeigt, wie man durch die Anwendung dieser Methode die Arbeitslosigkeit in Deutschland &#8216;reduziert&#8217;. Von 1940 bis 1945 zwang Washington 16 Millionen Menschen in das Militär, die meisten im vitalen Alter zwischen 18 und 30. Während des Krieges wurden 406 000 Militärangehörige getötet und 671 000 wurden verwundet. Erinnern wir uns, wir der oben zitierte Historiker bewunderte, dass &#8216;das amerikanische Arbeitslosenproblem schließlich verschwand.&#8217; Ja - nachdem Washington die Arbeitslosen praktisch entführte und sie nach Übersee verschiffte, um zu zerstören und zerstört zu werden. Kein Wunder, dass die amerikanische Arbeitslosenrate absank während des Krieges.&#8221;</p>
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		<title>McBama vs. Amerika</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 08:43:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[The Objective Standard]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer auch immer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein wird, mit der Stimme von Craig Biddle, Buchautor und Herausgaber der Zeitschrift The Objective Standard, wird er nicht gewählt worden sein, denn wie Biddle in der Herbstausgabe der Zeitschrift kundtat, wird er keinem Kandidaten seine Stimme geben. Und bereits die Überschrift deutet an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/11/craig_biddle.jpg'><img class="left" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/11/craig_biddle.jpg" alt="" title="craig_biddle" width="97" height="127" class="alignnone size-medium wp-image-121" /></a>Wer auch immer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein wird, mit der Stimme von <a href="http://www.craigbiddle.com">Craig Biddle</a>, Buchautor und Herausgaber der Zeitschrift <a href="http://www.theobjectivestandard.com/">The Objective Standard</a>, wird er nicht gewählt worden sein, denn wie Biddle in der <a href="http://www.theobjectivestandard.com/issues/2008-fall/mcbama-vs-america.asp">Herbstausgabe</a> der Zeitschrift kundtat, wird er keinem Kandidaten seine Stimme geben. Und bereits die Überschrift deutet an, warum dies so sein wird: <em>McBama vs. America</em>. Diese beiden Kandidaten, so Biddle, seien nicht unterscheidbar was  ihre Grundsätze angehe, was darauf zurückgehe, dass Obama und McCain Aufopferung als moralisch ansehen würden. Der Frage, ob einer der Kandidaten möglicherweise als das kleinere Übel angesehen werden könne -so wie es etwa <a href="http://www.intellectualactivist.com/uploads/news/news_article/TheLesserofTwoEvils.pdf">Robert Tracinski</a> sieht (der allerdings zu Zeiten der <a href="http://www.realclearpolitics.com/articles/2008/01/who_will_stop_mccain.html">Vorwahlen</a> noch klar gegen McCain argumentiert hatte: &#8220;McCain ist eine selbstmörderische Wahl für die Republikaner, weil er bei jedem Thema mit Ausnahme des Krieges für eine Kapitulation vor den Linken steht.&#8221;)-, geht Craig Biddle nicht nach, sondern versichert, dass er sich den Weg zur Wahlkabine sparen wird, um die Zeit für einen intellektuellen Aktivismus zu nutzen, und er empfiehlt seinen Lesern, es ihm gleich zu tun.<span id="more-123"></span> Angesichts des in der Tat wenig verlockenden Kandidatenangebots bei den diesjährigen Präsidentschaftswahlen in den USA möchte ich mich Craig Biddle anschließen, um ein wenig über ihn und sein Projekt mit dem Namen „The Objective Standard“ zu schreiben, das vermutlich den größten Teil seines intellektuellen Aktivismus ausmachen dürfte. „The Objective Standard“ ist eine Vierteljahreszeitschrift für Politik und Kultur mit Beiträgen, die aus einer objektivistischen Perspektive geschrieben sind. Die Autoren, die dies tun, dürften den objektivistischen Lesern des TOS durchaus bekannt sein, denn Autoren wie Andrew Bernstein, Yaron Brook und Tara Smith haben einen guten Namen nicht nur bei amerikanischen Objektivisten. Nicht unter den Autoren befanden sich bisher Leonard Peikoff und Harry Binswanger, was vermutlich damit zusammenhängt, dass diese beiden bekannten objektivistischen Philosophen zu stark mit anderen Projektiven beschäftigt sind und nicht mit einer Aversion gegenüber dem TOS.   Die Notwendigkeit für ein  Journal wie das TOS sieht Biddle in der Tatsache, dass die anderen Magazine quer über das gesamte politische Spektrum die Existenz von rational nachweisbaren, objektiven Standards nicht anerkennen. Dies tun aber gerade die Autoren des TOS und die Leser wissen dies zu schätzen. In einem Interview mit dem <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=5176">CapitalismMagazine.com</a> berichtet Biddle auch von enthusiastischen Reaktionen von Lesern, die die Zeitschrift durch Anzeigen in Zeitschrift wie <a href="http://www.commentarymagazine.com/">Commentary</a> und <a href="http://www.tnr.com/">The New Republic</a>  kennen gelernt haben. Artikel aus dem TOS seien auch gelobt worden von Intellektuellen wie Andrew Bostom, Robert Spencer und Diana West. Zudem gebe es Übersetzungen von Artikeln in die hebräische und italienische Sprache und ihre Verwendung in Collegekursen durch nichtobjektivistische Professoren. In Zukunft  sollen die Artikel kürzer sein und ab der Sommerausgabe 2008 sind auch Buchrezensionen Teil eines jeden Heftes. Wie auch bereits in der Vergangenheit werden  auch in Zukunft einige Artikel frei für alle Leser im Internet veröffentlicht, die sich dann hoffentlich animiert sehen, die Zeitschrift  zukünftigt auch als zahlende Leser zu begleiten. Die Masse der Artikel steht aber nur den Abonnenten zur Verfügung, entweder in der gedruckten Form oder vorab bereits nach Anmeldung im Internet. Der Interviewer des CapitalismMagazine.com fragte allerdings nicht direkt nach der Zahl der Leser, die das Magazin mittlerweile finden konnte. In der Zeitschrift selbst sind dazu aber einige Zahlen in der Ausgabe Winter 2007/2008 veröffentlicht worden, die das Magazin in die Kategorie „klein, aber fein“ verweist. Durchschnittlich wurden im Jahr 2007 1 826 Exemplare an Abonnenten verkauft, bei einer durchschnittlichen Druckauflage von 2 075 Exemplaren. Craig Biddle ist allerdings nicht nur Herausgeber des TOS, sondern ist in der Vergangenheit mit <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0971373701/objektivvernu-21">Loving Life</a> bereits als Buchautor in Erscheinung getreten. Irgendwann wird es dann auch ein nächstes Werk geben, was vorläufig unter dem Titel „Good Thinking“ läuft und den Lesern mit den Prinzipien eines rationalen Denkens vertraut machen möchte.</p>
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		<title>Feuerwaffen und das Recht auf Selbstverteidigung</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2008/10/07/feuerwaffen-und-das-recht-auf-selbstverteidigung/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 16:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ayn Rand]]></category>

		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<category><![CDATA[waffenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Diana Hsieh (Foto) bemerkt auf ihrem Blog, dass &#8220;viele Objektivisten&#8221; beim Thema Waffenrechte &#8220;lauwarm&#8221; wären. Sie selbst hat einen Waffenschein zum Tragen einer verborgenen Schusswaffe, darf allerdings auf dem Universitätsgelände, wo sie derzeit ein Graduiertenstudium absolviert, keine Waffe tragen. Dieses universitäre Verbot hat sie kürzlich in einem Leserbrief an die Zeitung The Gazette kritisiert. Ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/10/diana.jpg'><img class="left" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/10/diana.jpg" alt="" title="diana" width="90" height="90" class="alignnone size-medium wp-image-119" /></a><a href="http://www.dianahsieh.com/blog/2008/04/self-defense-on-campus.html">Diana Hsieh</a> (Foto) bemerkt auf ihrem Blog, dass &#8220;viele Objektivisten&#8221; beim Thema Waffenrechte &#8220;lauwarm&#8221; wären. Sie selbst hat einen Waffenschein zum Tragen einer verborgenen Schusswaffe, darf allerdings auf dem Universitätsgelände, wo sie derzeit ein Graduiertenstudium absolviert, keine Waffe tragen. Dieses universitäre Verbot hat sie kürzlich in einem <a href="http://www.gazette.com/opinion/letters_35313___article.html/wednesday_.html">Leserbrief</a> an die Zeitung <em>The Gazette</em> kritisiert. Ob die &#8220;lauwarme&#8221; Haltung vieler Objektivisten, von der Diana spricht, auch damit zu tun hat, dass Ayn Rand selbst zum Thema Waffenrechte (Übersicht <a href="http://www.noblesoul.com/rl/essays/guns.html">hier</a>) keine eindeutige Position einnahm (jedenfalls nicht in ihren Veröffentlichungen), kam man nur spekulieren.<span id="more-120"></span> Auf jeden Fall hat das <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=index">Ayn Rand Institute </a>mit einer Veröffentlichung von <a href="http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&#038;id=17147&#038;news_iv_ctrl=1021">Thomas A. Bowden</a> unter der Überschrift &#8220;Defining the Right of Self-Defense by Gun&#8221; sich deutlich für Waffenrechte positioniert. Bowden betont, dass es ein legales Recht auf den Besitz von Handfeuerwaffen  zur Selbstverteidigung gibt. Dieses Recht leitet sich ab aus dem Recht auf Leben, wie es die amerikanische Unabhängigkeitserklärung anerkennt. Nun ist allerdings so, dass zur Abwehr von Angriffen auf die Rechte der Bürger Regierungen eingesetzt werden. Die Bürger delegieren das Recht, sich selbst zu verteidigen, an die Polizei. Aber die Bürger verlieren dadurch ihr Recht auf Selbstverteidigung nicht und können in eng umgrenzten Fällen darauf zurückgreifen: „Aber delegieren bedeutet nicht aufgeben. Jeder Bürger behält das ultimative Recht, sich selbst in Notfällen zu verteidigen, wenn seine ernannten Agenten, die Polizei, als Hilfe nicht zur Verfügung stehen.“  Bowden sieht Notfälle als dann gegeben an, wenn die unmittelbare Gefahr besteht, dass es zu einer körperlichen Verletzung kommt: „Das Opfer muss die Polizei rufen, wenn möglich. Ein Notfall endet dann, wenn die Bedrohung endet oder so bald die Polizei eintrifft und die Verantwortung übernimmt. Während dieses engen Notfallintervalls kann ein Opfer sich selbst verteidigen, aber nur mit dem geringsten Grad an Gewalt, das unter den Umständen notwendig ist, um den Angreifer abzuwehren.“  An dieser Stelle wäre es sicherlich interessant zu wissen, wie Bowden den Einsatz bzw. die Androhung von Gewalt bewertet, die ausschließlich der Verteidigung von Eigentum dient, etwa von ein Dieb sich bereits auf der Flucht befindet.<br />
 Das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen impliziert allerdings nicht, dass Bürger Waffen gemäß ihrer „willkürlichen Präferenzen“ anhäufen können: „Kanonen, Panzer und Nuklearwaffen dienen keinem legitimem Zweck in einem privaten Notfall, und allein ihre Existenz stellt eine Bedrohung für friedliche Nachbarn dar.“ Obwohl es Bowden an dieser Stelle nicht explizit ausspricht, muss davon ausgegangen werden, dass er den Besitz von derartigen Waffen nicht legalisieren möchte, eben weil sie sinnvollerweise für die Selbstverteidigung von individuellen Bürgern nicht geeignet sind.</p>
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		<title>Die Ideologie des Pragmatismus</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2008/09/02/die-ideologie-des-pragmatismus/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 15:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[   Die Neokonservativen David Frum und Richard Perle setzten sich im Januar 2004 in einem Artikel des Wall Street Journal unter dem Titel Beware the Soft-Line Ideologues mit der Philosophie der außenpolitischen &#8220;Tauben&#8221; in den USA um den ehemaligen Außenminister Colin Powell auseinander, wobei sie sich philosophisch etwas verheddern. Die außenpolitischen Tauben werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-105" title="harry_binswanger" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg" alt="" title="harry_binswanger" width="75" height="115" align="left" /> </a> Die Neokonservativen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Frum">David Frum</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Perle">Richard Perle</a> setzten sich im Januar 2004 in einem Artikel des <a href="http://online.wsj.com/public/us">Wall Street Journal</a> unter dem Titel <a href="http://online.wsj.com/article/SB107343410015717200.html?mod=opinion%255Fmain%255Fcommentaries">Beware the Soft-Line Ideologues </a>mit der Philosophie der außenpolitischen &#8220;Tauben&#8221; in den USA um den ehemaligen Außenminister Colin Powell auseinander, wobei sie sich philosophisch etwas verheddern. Die außenpolitischen Tauben werden allgemein als &#8220;Realisten&#8221; beschrieben, wohingegen die Falken, wie z. B. dem ehemaligen stellvertretenden Verteidigungsminsiter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Wolfowitz">Paul Wolfowitz</a>, als &#8220;Ideologen&#8221; abgestempelt werden. Frum und Perle hielten dagegen: </p>
<p>&#8220;&#8230;in Wahrheit ist es das Gegenteil. Es sind die Soft-Liner, die von Ideologie getrieben werden, die unbequeme Fakten ignorieren oder leugnen und undurchführbare Lösungen befürworten. Es sind die Hard-Liner, die die Realisten sind &#8230;&#8221;</p>
<p>Bedauerlicherweise ist der Satz hier nicht zu Ende. Er lautet vollständig: &#8220;Es sind die Hard-Liner, die die Realisten sind, die Pragmatiker.&#8221;<span id="more-117"></span> </p>
<p>Die Philosoph <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=3457">Harry Binswanger</a> (Foto) vom <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=index">Ayn Rand Institute</a> analysiert in einem Beitrag für das <a href="http://www.capmag.com/">CapitalismMagazine.com </a>die Philosophie des Pragmatismus, einer Variante des Subjektivismus, die gerade nicht für &#8220;Realismus&#8221; steht, sondern für Traumtänzerei, Wunschdenken und Prinzipienlosigkeit: </p>
<blockquote><p>Pragmatismus ist nicht Realismus. Pragmatismus ist die Philosophie, die auf die Realität verzichtet. Wahrheit ist, in Ayn Rands Worten, &#8220;eine Anerkennung der Realität.&#8221; Wer so handelt, dass die Fakten so akzeptiert werden, wie sie sind, ist für den Erfolg gerüstet. Wer sich gegen die Fakten auflehnt, der wird scheitern. Pragmatismus ist eine Anti-Philosophie. Es ist die philosophische Position, die sagt, dass Philosophie heisse Luft ist. Der Pragmatismus geht davon aus -und muss davon ausgehen angesichts seiner Metaphysik und Espistemologie-, dass das, was gestern wahr war, vielleicht heute oder morgen nicht wahr ist. Die Autoren haben Recht, dass die Soft-Liner die historische Evidenz des Versagens ihres Ansatzes umgehen. Aber dies nicht deshalb, weil die Soft-Liner &#8220;Ideologen&#8221; wären, sondern weil sie Pragmatiker sind. Drücken wir es so aus: Die Soft-Liner sind Ideologen des Pragmatismus. Als einzige Absolutheit gehen sie davon aus, dass es keine Absolutheiten gibt. Realismus erfordert die Akzeptanz des Absolutismus der Realität, plus der Anerkennung, dass abstrakte Prinzipien das Mittel des Menschen sind, die Realität zu begreifen und mit ihr umzugehen. Nur auf diese Art können die Lektionen der Vergangenheit gelernt werden.&#8221; </p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Herz und Seele des Ökologismus</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2008/08/04/herz-und-seele-des-okologismus/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 18:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[  In einem Interview mit PRODOS hat Peter Schwartz, ehemals 1. Vorsitzender des Verwaltungsrates des Ayn Rand Institute und Herausgeber des Buches The New Left: The Anti-Industrial Revolution, der Umweltbewegung vorgeworfen, nicht am Wohlergehen des Menschen interessiert zu sein, sondern daran, die Natur vor den Eingriffen des Menschen zu schützen. Wer allerdings dagegen sei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/08/927943.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-116" title="927943" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/08/927943.jpg" alt="" title="927943" width="90" height="135" align="left" /> </a> In einem Interview mit <a href="http://www.prodos.com/transcript/peterschwartz1.html">PRODOS</a> hat <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=media_PeterSchwartz">Peter Schwartz</a>, ehemals 1. Vorsitzender des Verwaltungsrates des <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=index">Ayn Rand Institute</a> und Herausgeber des Buches <em>The New Left: The Anti-Industrial Revolution</em>, der Umweltbewegung vorgeworfen, nicht am Wohlergehen des Menschen interessiert zu sein, sondern daran, die Natur vor den Eingriffen des Menschen zu schützen. Wer allerdings dagegen sei, die Natur zu verändern, sei dagegen, dass sich der Mensch von der Ebene des Höhlenmenschen erhebe, denn jeder Schritt, den der Mensch vorwärts gegangen sei, involvierte einen Umbau der Natur. Schwartz sieht die Umweltbewegung in einer langen philosophischen Tradition, die davon ausgeht, dass es falsch sei, sein eigenes Interesse zu verfolgen: &quot;Selbstinteresse ist SCHLECHT, wohingegen Selbstaufopferung GUT ist. Und diese Doktrin kennen die Menschen gewöhnlich unter dem Namen ALTRUISMUS.&quot;<span id="more-112"></span> Die Umweltschützer hätten lediglich das Opfer zugunsten von anderen Menschen ersetzt durch das Opfer für die NATUR: „Sobald der Mensch in das Bild tritt, sobald es menschliche Aktivität gibt, sobald der Mensch die Natur VERÄNDERT, sehen sie dies als inhärent schlecht an.“ Auf die Frage, ob der Ökologismus eine „böse Philosophie“ sei, kommt von Schwartz eine deutliche Bejahung, aber er fügt an, dass viele Anhänger der Umweltbewegung diese Philosophie aufgrund eines irrtümlichen Motivs unterstützen würden, weil sie die tatsächliche Natur dieser Bewegung nicht realisierten. Aber, so Peter Schwartz weiter, dies ändere nichts an der essenziellen Natur der Ideologie. Peter Schwartz erinnert auch daran, dass die Idee des „Zurück zur Natur“ ein prominenter Teil der Nazi-Philosophie war. Den Objektivismus sieht Schwartz als Antithese zum Ökologismus an, weil jener über zwei intellektuelle Elemente verfüge, die dieser vehement ablehne: der Gebrauch des rationalen Verstandes und die Verfolgung des Selbstinteresses. Keine Philosophie außer dem Objektivismus würde diese beiden Prinzipien verfechten. Und die Zukunft des Objektivismus sieht Schwartz durchaus positiv: &quot;Ich möchte sagen, dass es Gründe zum Optimismus gibt, weil die richtigen Ideen jetzt in mehr Köpfen sind als je zuvor. Ich denke, dass der Objektivismus Einfluss gewinnt. Noch nicht in der Mainstream-Kultur, aber an den Rändern. Und ich denke, dass es nur eine Frage der Zeit ist, ob diese Ränder die Chance haben werden, einen gewissen Einfluss innerhalb des Mainstreams zu bekommen.&quot; Wer mehr über den Ökologismus erfahren möchte, greife zu dem oben erwähnten Sammelband und studiere dort den Aufsatz <em>The Anti-Industrial Revolution</em> von Ayn Rand und Peter Schwartz‘ <em>The Philosophy of Privation</em> . Diese beiden Aufsätze enthüllen, dass die Umweltbewegung ihrer Ansichten nicht auf Wissenschaft stützt.</p>
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		<title>Präsidentschaftswahlen anno 2004 - Ein Rückblick</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 07:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARI]]></category>

		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[  Im Jahr 2004 entstand eine interessante Debatte zwischen prominenten Objektivisten im Rahmen der amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Harry Binswanger (anders als Leonard Peikoff) entschied sich seinerzeit für Bush, und ich möchte seine Argumente an dieser Stelle noch einmal wiedergeben:
Der Philosoph Harry Binswanger vom Objectivist Academic Center (OAC) des Ayn Rand Institute (ARI) beschreibt die Bedeutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-105" title="harry_binswanger" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg" alt="" title="harry_binswanger" width="75" height="115" align="left" /> </a> Im Jahr 2004 entstand eine interessante Debatte zwischen prominenten Objektivisten im Rahmen der amerikanischen Präsidentschaftswahlen. <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=3982">Harry Binswanger</a> (anders als Leonard Peikoff) entschied sich seinerzeit für Bush, und ich möchte seine Argumente an dieser Stelle noch einmal wiedergeben:</p>
<p>Der Philosoph Harry Binswanger vom <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=education_academic_index">Objectivist Academic Center</a> (OAC) des <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer">Ayn Rand Institute</a> (ARI) beschreibt die Bedeutung der amerikanischen Präsidentschaftswahlen mit den Worten “Unabhängigkeit versus Abhängigkeit”, wobei Präsident Bush für eine Politik stehe, die Amerikas Souveränität bewahre, Kerry hingegen für eine Politik der Aufgabe der Souveränität, um sich bei den Franzosen und den Despoten bei den Vereinten Nationen einzuschmeicheln.<span id="more-106"></span> Eine Niederlage von Bush würde der Welt das Signal senden, dass Amerika den Willen verloren hat, den Terrorismus offensiv dadurch zu bekämpfen, dass den Staaten, die den Terrorismus fördern, ein Ende bereitet wird. Binswanger empfiehlt die Wahl von Bush trotz der beunruhigenden Negativa, die er repräsentiere: “Negativ an Bush ist natürlich vor allem seine Religiösität. Das Wachstum der Religion in Amerika ist alarmierend. Und es kann nur schlechter werden, ob Bush wiedergewählt wird oder nicht.” Aber die Kampagne von Bush kreise nicht um Religion, deshalb sei ein Wahlerfolg des amtierenden Präsidenten auch nicht als Mandat zu verstehen, die Barriere zwischen Staat und Religion einzureißen. Außerdem weist Binswanger richtigerweise darauf hin, dass es sich hier um die mögliche Wiederwahl von Bush handelt, d. h. wenn dieser eine amerikanische Theokratie befördern wollte, hätte dieses in den letzten vier Jahren bereits deutlich sichtbar sein müssen. Binswanger sieht zwar im Falle einer Wiederwahl von Bush durchaus eine weitere Erosion bei der Trennung von Staat und Kirche, aber er erwartet keine dramatische Entwicklung. Außerdem biete die Linke keine Alternative zur religiösen Rechten. Die Linke sei noch weiter in den Abgrund einer Fesselung des Geistes gerutscht mit ihre Propagierung der “politischen Korrektheit”, der “Hassverbrechen” und der staatlich kontrollierten Pseudo-Wissenschaft (”globale Erwärmung”). Binswanger liefert auch eine Erklärung für das Wachstum von Religion im Amerika. Der Grund liege im religiösen Monopol im Bereich der Moral: “Die Menschen brauchen moralische Anleitung, und wenn sie diese Anleitung nicht finden können in einer rationalen, säkularen Philosophie, suchen die meisten von ihnen sie dort, wo sie angeboten wird, in der Religion.” Die Religion werde langfristig immer gewinnen, wo die Menschen gezwungen werden, zwischen religiösen Antworten und keinen Antworten zu wählen, zwischen Mystizismus und Skeptizismus. Dies seien aber falsche Alternativen: “Die reale Alternative sowohl zum Mystizismus als auch zum Skeptizismus ist die objektivistische Philosophie von Ayn Rand. Der Objektivismus verteidigt Vernunft, Objektivität und eine Moralität des rationalen Eigeninteresses, mit dem menschlichen Leben als seinem Wertmaßstab.”</p>
<p><strong>Anmerkung</strong>: Eine Gegenposition vertrat <a href="http://capmag.com/article.asp?ID=4011">Paul Blair</a>: &#8220;Harry Binswanger hat argumentiert, dass die Bedeutung dieser Wahl Unabhängigkeit versus Abhängigkeit sei, aber die Bush-Außenpolitik eines nachdrücklichen Altruismus ist nur eine andere Form der Abhängigkeit.&#8221;</p>
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