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	<title>Der Aufstand der Vernunft</title>
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	<description>Ayn Rands Objektivismus</description>
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		<title>Leonard Peikoff: &#8220;Basisindentität&#8221; von Christentum und Kommunismus</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 10:28:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Zeitschrift Impact, die vom Ayn Rand Institute herausgegeben wird, führte in ihrer Januar-Ausgabe 2010 ein Interview mit Leonard Peikoff, der zu Ayn Rands erstem Roman We the Living befragt wird, der gerade in einer neuen Ausgabe erschienen war, zu der Peikoff das Vorwort geschrieben hatte. In diesem Vorwort und in dem Interview macht er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitschrift <a href="http://www.aynrand.org/site/DocServer/impact_201001.pdf">Impact</a>, die vom <em>Ayn Rand Institute</em> herausgegeben wird, führte in ihrer Januar-Ausgabe 2010 ein Interview mit Leonard Peikoff, der zu Ayn Rands erstem Roman <em>We the Living</em> befragt wird, der gerade in einer neuen Ausgabe erschienen war, zu der Peikoff das Vorwort geschrieben hatte. In diesem Vorwort und in dem Interview macht er darauf aufmerksam, dass <em>We the Living</em> absolut aktuell sei, da er auf die Gefahren des Totalitarismus an sich verweise, und nicht nur auf seine spezifische Form im sowjetischen Russland. Und wesentlich seien zwei Attribute für totalitäre Regime: Unvernunft und Selbstaufopferung, und beide Attitüden befänden sich, so Peikoff, in den westlichen Staaten im Aufschwung, auch in den USA. Das Cover der Neuausgabe geht nicht auf eine Idee von Peikoff zurück. Dieser hätte sich Papst Innozenz III. (Wikipedia: &#8220;Innozenz galt als unerbittlicher Gegner der Häresie.&#8221;) neben einem Kommunisten und Nazi gewünscht. Das Christentum sieht Peikoff als historischen Begründer des Totalitarismus an. Es sei aber selten, dass man jemanden fände, der die &#8220;Basisindentität&#8221; von Christentum und Kommunismus verstünde. In diesem Zusammehang empfiehlt Peikoff das Buch &#8220;Die sanften Ungeheuer&#8221; (<em>This Perfect Day</em>) von Ira Levin. Die Kinder in dem von Levin beschriebenem totalitären Staat lernen Lobgesänge von vier Helden, von denen zwei fiktiv sind. Die anderen beiden sind &#8230;Marx und Jesus Christus.</p>
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		<title>&#8220;Atlas Shrugged&#8221; am 15. April in den Kinos</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 09:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über 50 Jahre nach dem Erscheinen von Atlas Shrugged wird man nun auch demnächst bewegte Bilder zu diesem Erfolgsroman von Ayn Rand im Kino erleben können. Am 15. April, dem Hochzeitstag von Ayn Rand, gibt es Atlas Shrugged Part 1 auf der großen Leinwand und der Zeitpunkt könnte nicht besser gewählt werden, denn Atlas Shrugged [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/6W07bFa4TzM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> Über 50 Jahre nach dem Erscheinen von <em>Atlas Shrugged</em> wird man nun auch demnächst bewegte Bilder zu diesem Erfolgsroman von Ayn Rand im Kino erleben können. Am 15. April, dem Hochzeitstag von Ayn Rand, gibt es <a href="http://blogs.forbes.com/johntamny/2010/12/12/a-name-to-know-in-2011-atlas-shrugged-producer-john-aglialoro/">Atlas Shrugged Part 1</a> auf der großen Leinwand und der Zeitpunkt könnte nicht besser gewählt werden, denn <em>Atlas Shrugged</em> hat durch die ökonomische Krise einen bemerkenswerten Aufstieg erfahren: von 125 000 Exemplaren im Jahr 2007 stieg die Verkaufszahl auf 450 000 im Jahr 2009. <span id="more-398"></span> Dass der Film jetzt überhaupt in die Kinos kommt, verdanken wir auch einer „Intervention der guten Art“, nämlich von Joan Carter, der Ehefrau von John Aglialoro, des Inhabers der Filmrechte, die ihren Mann überzeugte, den Film auch außerhalb des traditionellen Systems der großen Studios zu verwirklichen: „Es wird dich den Rest deines Lebens verfolgen, wenn du <em>Atlas Shrugged</em> nicht machst.“ Ob der Film dem Roman wirklich gerecht werden kann, werden wir spätestens im nächsten April wissen, aber sicherlich wird es ein Film werden, der sich deutlich von der üblichen Darstellung des Unternehmers in der Masse der amerikanischen und europäischen Filme unterscheidet – nicht als Schurken, sondern als kreative und moralische Lichtgestalten. Dagny Taggart, Hank Rearden, Ellis Wyatt und Ken Danagger sind nur einige Namen, die für Menschen stehen, die sich an der Realität orientieren und nicht versuchen dieser Realität auszuweichen. Und damit werden sie zu Vorbildern, nicht nur für unsere Politiker, deren Geisteshaltung sich eher an den Schurken in <em>Atlas Shrugged</em> orientiert. Auf alle Fälle unter den Zuschauern wird sich der Philosoph <a href="http://www.atlas-shrugged-movie.com/2011/03/andrew-bernstein-the-new-atlas-shrugged-movie-is-a-7-on-a-10-scale/#">Andrew Bernstein</a> befinden, der den Film schon vorab sehen konnte und ihn im Großen und Ganzen sehr gut fand (&#8220;7 von 10 Punkten&#8221;), so gut, dass er ihn im April auf alle Fälle noch einmal sehen möchte. </p>
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		<title>Die Ideen von Ayn Rand</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 07:36:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Objektivismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Neil deRosa bespricht auf theAtlasphere.com das Buch The Ideas of Ayn Rand von Ron Merrill. Dem Buch mangele es zwar an großer Tiefe, es sei aber ein kompetenter Überblick über Rands Ideen, wie sie sie in ihren Romanen und in ihrer Sachliterateratur zum Ausdruck gebracht habe. DeRosa fügt dann noch an, dass das Buch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2010/08/the_ideas_of_ayn_rand.jpg"><img src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2010/08/the_ideas_of_ayn_rand-123x150.jpg" alt="" title="the_ideas_of_ayn_rand" width="123" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-349" /></a><a href="http://www.theatlasphere.com/columns/050916-derosa-merrill.php">Neil deRosa</a> bespricht auf theAtlasphere.com das Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/081269158X/objektivvernu-21">The Ideas of Ayn Rand</a> von Ron Merrill. Dem Buch mangele es zwar an großer Tiefe, es sei aber ein kompetenter Überblick über Rands Ideen, wie sie sie in ihren Romanen und in ihrer Sachliterateratur zum Ausdruck gebracht habe. DeRosa fügt dann noch an, dass das Buch nicht &#8220;sklavisch orthodox&#8221; sei, womit er wohl zum Ausdruck bringen möchte, dass der Autor kein Objektivist ist, aber Rand und dem Objektivismus doch eine gewisse Sympathie entgegenbringt. In Merrills Buch, das 1991 erschienen ist, wird die -umstrittene- Idee ausgefüht, dass Rand nachhaltig von dem Philosophen und Schriftsteller Friedrich Nietzsche beeinflusst worden sei. &#8220;Diese Theorie widerspricht der &#8216;orthodoxen&#8217; Ansicht, dass sie nur kurz mit seinen Ideen geflirtet habe.&#8221; Merrill sieht erst Rands Hauptwerk <em>Atlas Shrugged</em> als frei von nietzscheanischen Gedanken an.<span id="more-348"></span> Nach Merrill habe es für Rand mehrere Jahre gedauert bis sie den Unterschied herausgearbeitet habe zwischen Nietzsches &#8220;Übermensch&#8221; und ihrem &#8220;Man of Ability&#8221;: &#8220;Der &#8216;Übermensch&#8217; konnte andere ungehindert zugunsten seines Selbst opfern, der randianische Held konnte dies nicht. Der fähige Mensch braucht andere auf eine fundamentale Weise überhaupt nicht, und die Vernunft ersetzte die Macht als den höchsten Wert. Dies war in der Tat eine revolutionäre Idee.&#8221; In <em>The Fountainhead</em> repräsentieren Howard Roark und Gail Wynand diese beiden klassischen Archetypen. &#8220;Der Ausgangspunkt für ihre politische Reise&#8221;, schreibt Merrill, &#8220;war ihr glühender Anti-Kommunismus, geboren aus persönlicher Erfahrung.&#8221; Bedauerlicherweise waren die dominanten Ideologien unter den Intellektuellen zu der Zeit als Ayn Rand nach Amerika kam, Sozialismus, Kommunismus und Faschismus. Vor diesem Hintergrund schrieb sie ihre Romane und schuf ihre revolutionäre proamerikanische, prokapitalistische, individualistische Philosophie. DeRosa weist richtigerweise daraufhin, dass Rand die politische Ideologie des Libertarianismus ablehnte: &#8220;Ihre Opposition konzentrierte sich hauptsächlich auf die libertäre Tendenz in Richtung Anarcho-Kapitalismus und die Idee von konkurrierenden Regierungen, welche sie beide als irrational ansah.&#8221; DeRosa sieht Rand als eine Vertreterin der klassisch-liberalen Tradition.</p>
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		<title>Ayn Rands Randbemerkungen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:28:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ayn Rand machte ausgiebige Randbemerkungen in den Büchern und Zeitschriften, die sie las, und Robert Mayhew (Ayn Rand’s Marginalia) verdanken wir es, dass diese Kommentare heute in Buchform einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind. Auch wenn man nicht vergessen sollte, dass Rand diese Bemerkungen nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen hatte, und sie somit nicht unbedingt als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2010/02/ar22b_2202.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-153" title="ar22b_220" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2010/02/ar22b_2202.jpg" alt="" width="146" height="220" /></a>Ayn Rand machte ausgiebige Randbemerkungen in den Büchern und Zeitschriften, die sie las, und Robert Mayhew (<em>Ayn Rand’s Marginalia</em>) verdanken wir es, dass diese Kommentare heute in Buchform einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind. Auch wenn man nicht vergessen sollte, dass Rand diese Bemerkungen nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen hatte, und sie somit nicht unbedingt als abschließendes Urteil über einen Autor angesehen werden sollten, sind sie doch so aufschlussreich, dass eine Lektüre sich durchaus lohnt. In den meisten Fällen sind die Bemerkungen negativer Natur, was sich daraus ergibt, dass Zustimmung natürlich ausgedrückt werden kann, wie es Rand zum Beispiel in Bezug auf Barry Goldwaters <em>The Conscience of a Conservative</em> (deutsch: &#8220;Das Gewissen eines Konservativen&#8221;) tat, aber es bedarf nicht vieler Worte, weil das Argument in den Worten des Autors schon dargelegt wurde. Anders verhält es sich bei Autoren, mit denen man nicht übereinstimmt, denn der Dissens bedarf der Erklärung. Sehr deutlich fällt die Ablehnung von Friedrich A. Hayeks Buch <em>The Road to Serfdom</em> (deutsch: &#8220;Der Weg zur Knechtschaft&#8221;) durch Rand aus, und aus den Vorbemerkungen von Robert Mayhew wird deutlich, dass Hayek von Rand nicht als ideologischer Verbündeter angesehen wurde – im Gegenteil. In einem Brief an Rose Wilder Lane vom 21. August 1946 bemerkt Rand: „Jene, die mit uns in gewisser Hinsicht übereinstimmen, gleichzeitig jedoch auch gegensätzliche Ideen predigen, sind definitiv schädlicher als hundertprozentige Feinde. Als ein Beispiel für einen unserer bösartigsten Feinde würde ich Hayek nennen.“ Bei ihren Randbemerkungen macht Rand aus ihrem Herzen keine Mördergrube und artikuliert heftige Ablehnung durch solche Ausdrücke wie „the damn fool“, „the total, complete, vicious bastard“, „the damn idiot“ und sogar „the ass“. Inwieweit sie Hayek für einen Kollektivisten hält, bleibt offen, aber dass sie Hayek vom kollektivistischen Denken für infiziert hält, wird deutlich: „Der Narr ist so voll mit all den Platitüden des Kollektivismus, dass es erschreckend ist.“</p>
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		<title>Eine Bank, die Freiheit will, und keine Rettungspakete</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 16:21:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einen sehr lesenswerten Artikel über Ayn Rand, aber vor allem über John A. Allison, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von BB&#038;T, gibt es in der New York Times. Zwar zitiert der Autor, Andrew Martin, auch den Rand-Kritiker Brian Leiter, den Craig Biddle als &#8220;subjektivistischen Philosophen&#8221; bezeichnet, aber dieser Teil nimmt nur einen geringen Umfang ein. Allison wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen sehr lesenswerten Artikel über Ayn Rand, aber vor allem über <a href="http://www.bbt.com/bbt/about/corporategovernance/profile/jallison.html">John A. Allison</a>, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von <a href="http://www.finanzen.net/unternehmensprofil/BB&#038;T">BB&#038;T</a>, gibt es in der <a href="http://www.nytimes.com/2009/08/02/business/02bbt.html">New York Times</a>. Zwar zitiert der Autor, Andrew Martin, auch den Rand-Kritiker Brian Leiter, den <a href="http://theobjectivestandard.com/blog/2009/08/nyt-article-on-bb-john-allison-and-ayn.asp">Craig Biddle</a> als &#8220;subjektivistischen Philosophen&#8221; bezeichnet, aber dieser Teil nimmt nur einen geringen Umfang ein. Allison wurde zu seiner Zeit auf dem College mit den Ideen von Ayn Rand vertraut, als er ihre Aufsatzsammlung <em>Capitalism: An Unknown Ideal</em> las.<span id="more-146"></span>1971 trat der 1948 geborene Allison in die Dienst von BB&#038;T und schaffte es schließlich 1989 den Job des Vorstandsvorsitzenden zu ergattern. Zu dieser Zeit verwaltete das Unternehmen Vermögenswerte in Höhe von 4,7 Mrd. $. Als er das Amt des Vorstandsvorsitzenden aufgab, war das verwaltete Vermögen auf 152 Mrd. $ angewachsen, womit das Unternehmen die 11. größte Bank Amerikas geworden war. Alle Angestellten bekommen ein 30seitiges Pamphlet ausgehändigt, das die Philosophie des Unternehmens beschreibt. Wer immer auch der Verfasser dieses Pamphlets gewesen ist, von Ayn Rand gelernt hat er sicherlich, wenn auch ihr Name nirgendwo im Text auftaucht. Zur Rolle der Emotionen heißt es zum Beispiel, dass diese wichtig seien, die entscheidene Frage sei jedoch, “wie rational unsere Emotionen sind.” Punkt 1 der “Werte” des Unternehmens ist “Realität”: “Was ist, ist. Wenn wir besser sein wollen, müssen wir innerhalb des Kontext der Realität handeln (den Fakten). Unternehmen und Personen machen oft ernsthafte Fehler dadurch, dass sie Entscheidungen treffen, die auf reinem Wunschdenken basieren, oder auf Theorien, die von der Realität abgekoppelt sind.” Zu seinen Zeiten als Vorstandsvorsitzender hat Allison zur Förderung des Objektivismus auch dadurch beigetragen, dass jeder neue leitende Angestellte ein Exemplar von <em>Atlas Shrugged</em> geschenkt bekommen.</p>
<p>Die Philosophie des Unternehmens ist tatsächlich Handlungsanleitung, wie Allison betont. Beispiele dafür sei die Weigerung des Unternehmens, sog. &#8220;negative amortization loans&#8221; Darlehen anzubieten, die dazu führen, dass die Schuld des Kunden im Laufe der Zeit noch zunimmt, da er nur einen Teil der Schuldzinsen bezahlt. Auch vergibt BB&#038;T keine Darlehen an Investoren, die Eigentum durch Enteignungsmaßnahmen von Kommunen bekommen hätten.<br />
Die Erfolgsformel des Unternehmens hört sich einfach an, ist aber nicht ohne Mühe: ein kompromissloses Bekenntnis zur Vernunft. Dass BB&#038;T diese Erfolgsformel recht gut umgesetzt hat, beweist die aktuelle Finanzkrise, die das Unternehmen besser als viele Konkurrenten bewältigt hat. Sog. &#8220;Rettungsgelder&#8221; wurden dem Unternehmen von der Regierung trotzdem aufgezwungen. Das Geld wurde mit Zinsen bereits im Juni wieder zurückgezahlt und letzendlich wird BB&#038;T für Geld, was man nicht wollte, 250 Millionen $ bezahlen müssen. Es verwundert daher nicht, wenn Allison der Regierung eine denkbar schlechte Note für ihren Umgang mit der Krise ausstellt: &#8220;Beinahe alles, was seit dem Beginn der Krise getan wurde, wird unseren langfristigen Lebensstand reduzieren.&#8221; Aber immerhin muss man doch konstatieren, dass die Verkaufszahlen von <em>Atlas Shrugged</em> in dieser Zeit &#8220;durch die Decke&#8221; gegangen sind. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 lieferte der Verlag mehr Exemplare von Rands Magnus Opus aus als im gesamten Jahr 2008. Vielleicht genug, um in Zukunft um Krisen wie die Finanzkrises des Jahres 2009 als schlimmeres zu verhindern. John A. Allison ist übrigens ausgesprochen optimistisch was die Zukunft von Ayn Rands Philosophie angeht:</p>
<blockquote><p>Ich persönlich glaube, dass der Objektivismus in 25 Jahren die dominante Philosophie in diesem Land sein wird.</p></blockquote>
<p>Informationen:<br />
Die <a href="http://bbt.mediaroom.com/index.php?s=18&#038;item=122">Values</a> von BB&#038;T<br />
Die Values sind auch enthalten in der Broschüre <a href="http://bbt.mediaroom.com/file.php/239/BB%26TPhilosophybooklet.pdf">The BB&#038;T Philosophy</a></p>
<p>Das Kapitel <em>Values</em> beginnt dort mit einem Zitat von Aristoteles:</p>
<blockquote><p>Gewohnheit macht Vorzüglichkeit.<br />
Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit. </p></blockquote>
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		<title>Bewerbt Euch beim OAC!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:39:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer durch diese Website oder durch die Lektüre von Ayn Rands Romanen &#8220;auf den Geschmack&#8221; gekommen&#8221; ist und seine Kenntnisse in Sachen Philosophie und Objektivismus auf eine noch höhere Stufe stellen möchte, für den gibt es auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, auf die ich interessierte Leser gerne verweisen möchte: Ein Studium am Objectivist Academic Center. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://romantizismus.wordpress.com/files/2009/08/70442.gif" alt="70442" title="70442" width="150" height="78" class="alignleft size-full wp-image-138" />Wer durch diese Website oder durch die Lektüre von Ayn Rands Romanen &#8220;auf den Geschmack&#8221; gekommen&#8221; ist und seine Kenntnisse in Sachen Philosophie und Objektivismus auf eine noch höhere Stufe stellen möchte, für den gibt es auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, auf die ich interessierte Leser gerne verweisen möchte: Ein Studium am <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=education_academic_index">Objectivist Academic Center</a>.<span id="more-142"></span> Das <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=education_academic_undergrad">OAC Undergraduate</a> Programm läuft über vier Jahre und besteht im 1. Jahr aus einer &#8220;Einführung in die Philosophie&#8221; und einer &#8220;Einführung in das Schreiben von Sachliteratur&#8221;. Im 2. Jahr geht es dann über in das Studium des Objektivismus. Wer mit dem Gedanken spielt, eine solches  aufzunehmen (Bewerbungsschluss: 31. Juli!), der sollte sich den Eintrag von <a href="http://danedgeofreason.blogspot.com/2008/05/wrapping-up-oac-year-2.html">Dan Edge</a>, der dort zur Zeit gerade studiert, nicht entgehen lassen. Aber auch für diejenigen, die dies nicht vorhaben, ist der Artikel recht interessant, denn er zeigt, wie gründlich und &#8220;undogmatisch&#8221; am OAC ausgebildet wird, und wie anspruchsvoll und herausfordernd ein derartiges Studium des Objektivismus sogar für fortgeschrittene Kenner von Ayn Rands Philosophie doch ist. Dan Edge ist immerhin jemand, der den Objektivismus bereits seit 12 Jahren studiert und einen Abschluss in Philosophie hat, und demnach vermutete, dass sein 2. Jahr am OAC mit dem Seminar SARPO (Seminar on Ayn Rand&#8217;s Philosophy of Objectivism) ein Kinderspiel für ihn sein müsse. Doch weit gefehlt! Der Dozent Dr. Ghate legte sehr viel wert auf intensive Diskussionen, viele Beispiele und viele Fragen, um den Studenten zu zeigen, dass Ayn Rand zu ihren philosophischen Erkenntnissen nicht deduktiv gekommen ist. Bei den Diskussionen zwichen Dr. Ghate und Dan ist es dabei durchaus auch zu Meinungsverschiedenheiten gekommen, so z. B. bei der Frage, ob Kindererziehung eine produktive Tugend sei. Die Meinungsverschiedenheiten haben aber nichts an der Wertschätzung für Onkar Ghate geändert: &#8220;Ich bin ein stolzer Mann, aber ich muss zugeben, dass Ghate ein bißchen mehr über den Objektivismus weiß als ich &#8211; wenigstens für jetzt. Gebt mir noch ein paar Jahre.&#8221;</p>
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		<title>Vom Wert der besseren Ideen</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2009/06/09/vom-wert-der-besseren-ideen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 09:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 1959 hielt der Ökonom Ludwig von Mises in Buenos Aires sechs Vorträge, die man jetzt auch in deutscher Sprache nachlesen kann. Vom Wert der besseren Ideen heißt das Buch, das diese Vorträge enthält, in denen von Mises eine mitreißende Verteidigung des Kapitalismus abliefert, wie sie gerade in diesen Tagen von &#8220;Rettungspaketen&#8221; und &#8220;Stimulierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://kapitalismus.wordpress.com/files/2009/06/41aqvpf-jel__sl500_aa240_1.jpg" alt="41aqVpF-JEL__SL500_AA240_" title="41aqVpF-JEL__SL500_AA240_" width="240" height="240" class="alignleft size-full wp-image-1924" />Im Jahr 1959 hielt der Ökonom Ludwig von Mises in Buenos Aires sechs Vorträge, die man jetzt auch in deutscher Sprache nachlesen kann. <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3789282669/objektivvernu-21">Vom Wert der besseren Ideen</a> heißt das Buch, das diese Vorträge enthält, in denen von Mises eine mitreißende Verteidigung des Kapitalismus abliefert, wie sie gerade in diesen Tagen von &#8220;Rettungspaketen&#8221; und &#8220;Stimulierung der Wirtschaft&#8221; so dringend erforderlich ist. Wer vorab oder zum Vergleich ein wenig im Originaltext lesen möchte, kann dies auf der Site des <a href="http://www.capmag.com/">CapitalismMagazine.com</a> tun. Eine dreiteilige Artikelserie gibt die Vorlesung zum Thema &#8220;Kapitalismus&#8221; wider.  Im ersten Teil äußert sich von Mises über <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=2709">Capitalism: Mass Production and the Standard of Living</a>. In diesem Aufsatz erinnert von Mises daran, dass die sog. &#8220;Automobil-Könige&#8221;, &#8220;Stahl-Könige&#8221; und &#8220;Schokoladen-Könige&#8221; des Kapitalismus überhaupt nicht herrschen, sondern dienen. Der zweite Artikel trägt den Titel: <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=2710">Capitalism &#8211; Opposition from the Intellectuals</a>. Mises bezeichnet in diesem Aufsatz die Behauptungen, dass die Frauen und Kinder, bevor sie in den neuen Fabriken der industriellen Revolution arbeiteten, unter zufrieden stellenden Bedingungen gearbeitet hätten, eine der größten Unwahrheiten der Geschichte: &#8220;Und all das Gerede über den sogenannten unbeschreiblichen Schrecken des frühen Kapitalismus kann zurückgewiesen werden durch eine einzige Statistik: Genau in den Jahren, in denen sich der britische Kapitalismus entwickelte, genau in der Zeit, die wir industrielle Revolution nennen, in den Jahren von 1760 bis 1830, genau in den Jahren verdoppelte sich die Bevölkerung, was bedeutet, dass Hunderte oder Tausende von Kindern -die in den vorhergehenden Zeiten gestorben wären- überlebten, und zu Männern und Frauen heranwuchsen.&#8221; <span id="more-139"></span> Teil drei heißt <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=2711">Capitalism: Capital and Wages</a>. Hier erinnert von Mises daran, dass das deutsche Wirtschaftswunder nach dem 2. Weltkrieg alles andere als ein Wunder war: &#8220;Aber dies war kein Wunder. Es war die Anwendung der Prinzipien der freien Marktwirtschaft, der Methoden des Kapitalismus, wenn sie auch nicht vollständig in jeder Hinsicht angewendet wurden.&#8221; Außerdem ist ein <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=2708">Einführung</a> durch die von-Mises-Schülerin Bettina Bien Greaves erschienen, dem das CapitalismMagazin.com die Worte voranstellt: &#8220;Der Unterschied zwischen Anarchie und Etatismus ist Kapitalismus.&#8221; Die ideale Wirtschaftspolitik sei sehr einfach, schreibt Bettina Bien Greaves: &#8220;Der Staat sollte das Leben und das Eigentum der Personen, die unter seiner Jurisdiktion leben, vor innerer und äußerer Aggression schützen und verteidigen, aufkommende Streitfälle schlichten, und den Menschen ansonsten die Freiheit geben, ihre unterschiedlichen Ziele im Leben zu verfolgen.&#8221;</p>
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		<title>Leonard Peikoff über den &#8220;gerechten Krieg&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 09:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leonard Peikoff hielt im Jahr 2003 eine Rede vor Kadetten der US-Militärakademie in West Point über das Thema Was ist ein gerechter Krieg?, 29 Jahre nachdem Ayn Rand dort referieren durfte, damals im März 1974 zum Thema Philosophy: Who needs it. Peikoff bezeichnete dort den Krieg im Irak nicht nur als &#8220;falschen Krieg&#8221;, sondern als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/05/lp79dv_220.jpg'><img class="left" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/05/lp79dv_220.jpg" alt="" title="lp79dv_220" width="154" height="220" class="alignnone size-medium wp-image-133" /></a>Leonard Peikoff hielt im Jahr 2003 eine Rede vor Kadetten der US-Militärakademie in West Point über das Thema <a href="http://www.aynrandbookstore2.com/prodinfo.asp?number=LP79DV">Was ist ein gerechter Krieg?</a>, 29 Jahre nachdem Ayn Rand dort referieren durfte, damals im März 1974 zum Thema <a href="http://www.aynrandbookstore2.com/prodinfo.asp?number=AR52M">Philosophy: Who needs it</a>. Peikoff bezeichnete dort den Krieg im Irak nicht nur als &#8220;falschen Krieg&#8221;, sondern als einen Krieg, der mit den völlig falschen Mitteln geführt würde &#8211; ein Krieg, der nicht auf Selbstverteidigung basiere, sondern auf &#8220;Liebe&#8221;. Peikoff betrachtet zwei Aspekte, nach denen Kriege moralisch bewertet werden müssen: der Grund für den Krieg und die Art, in die er geführt wird. In der erstgenannten Kategorie gibt es zwei Arten von Kriegen, die als unmoralisch oder ungerecht bezeichnet werden können: Aggressionskriege gegen unschuldige Nationen und Sozialfürsorge-Kriege. Die erstgenannten Kriege werden weitgehend als unmoralisch akzeptiert, wohingen die zweite Gruppe von Kriegen hochgradig kontrovers ist. Die einzige Art von Kriegen, die Peikoff als moralisch ansieht, sind Kriege zur Selbstverteidigung (was präventive Kriege nicht ausschließt, falls objektive Beweise existieren, die die Bedrohung nachweisen). Hinsichtlich der eingesetzten Mittel schlägt Peikoff zwei Kriterien zur Bewertung vor: die Zahl der Opfer auf der eigenen Seite (die so gering wie möglich sein sollte) und die massive Zerstörung des Feindes, die so groß sein sollte, dass sie den Willen des Feindes bricht und er in der Zukunft keine Bedrohung mehr darstellt. Wiederum wird das erste Kritierium allgemein anerkannt, während das zweite kontrovers ist. Peikoff betont in seiner Erläuterung dieses Punktes, dass nicht nur die bewaffneten Streitkräfte des Feindes und die politische Führung angegriffen werden sollten, sondern sie sollten überall dort eingesetzt werden, wo sie zu einer Demoralisierung des Feindstaates beitragen könnten und somit seinen Sturz beschleunigen könnten. Den 2. Weltkrieg betrachtet Peikoff als einen gerechten Krieg und als einen, der mit den richtigen Mitteln geführt wurde. Je mehr von den &#8220;unbegrenzten&#8221; Kriegen geführt würden, je weniger davon seien notwendig, weil Aggressor-Nationen amerikanischen Drohungen ernst nehmen würden.</p>
<p>Information: <a href="http://www.medworth.org.uk/?p=97">Leonard Peikoff at West Point</a></p>
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		<title>Ayn Rands Interview mit dem &#8220;Playboy&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 14:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ayn Rand]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagentexte]]></category>
		<category><![CDATA[Objektivismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ayn Rands Interview mit der Zeitschrift Playboy aus dem März 1964 stellt immer noch eine der besten Zusammenfassungen der Philosophie des Objektivismus bis zum heutigen Tag dar. Der Playboy erschien seinerzeit in einer Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren und konnte damit Rands Thesen einem breiten Publikum zugänglich machen. Einer von denen, der durch dieses Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/04/adultjpg.jpg'><img class="left" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/04/adultjpg-226x300.jpg" alt="" title="adultjpg" width="226" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-131" /></a>Ayn Rands Interview mit der Zeitschrift <a href="http://www.playboy.com/articles/ayn-rand-playboy-interview/index.html">Playboy</a> aus dem März 1964 stellt immer noch eine der besten Zusammenfassungen der Philosophie des Objektivismus bis zum heutigen Tag dar. Der <em>Playboy</em> erschien seinerzeit in einer Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren und konnte damit Rands Thesen einem breiten Publikum zugänglich machen. Einer von denen, der durch dieses Interview Ayn Rand entdeckte, war der damals 16jährige Don Hauptmann: &#8220;Wie so viele Objektivisten sagen, mein Leben wurde verändert.&#8221; Fast vierzig Jahre später war es dieser <a href="http://www.objectivistcenter.org/showcontent.aspx?ct=836&#038;h=53">Don Hauptmann</a>, der bei Christie&#8217;s die Dokumente um dieses Interview anläßlich der Feiern zum 50jährigen Bestehen der Zeitschrift ersteigern konnte. Auf den Originalabschriften des Interviews finden sich zahlreiche handgeschriebene Anmerkungen von Rand, der insgesamt mindestens drei Versionen des Interviews vorgelegt wurden. Rand änderte nicht nur ihre Antworten, sondern zum Teil auch die Fragen ihres Gesprächspartners Alvin Toffler. So gefiel ihr die mehrfach von Toffler verwendete Ausdrucksweise &#8220;Do you feel &#8230;?&#8221; nicht, da ihr bekanntermaßen eine emotionale Terminologie zur Beschreibung kognitiver Aktivitäten mißfiel. Rand konnte sich allen Änderungwünschen gegenüber der Redaktion durchsetzen und war ausgesprochen zufrieden mit dem schließlich veröffentlichtem Endresultat. Don Hauptmann veröffentlicht in einem Aufsatz erstmalig Teile der nicht veröffentlichten Passagen des Interview.<br />
Er weist aber darauf hin, dass die gestrichenen Passagen keine Geheimnisse über Rand enthüllen, es gebe keine Bekenntnisse zu Kant oder Kandinsky. Rands Antworten würden aber Ansichten zu Themen zeigen, die sie sonst nirgendwo angesprochen hat.<span id="more-132"></span><br />
Zu Beginn des Interviews spricht der Interviewer das Thema einer Antipathie gegenüber Ideologien an sich an, weil sie Intoleranz und Fanatismus ermutigen könnten. Rand kontert mit dem alles entscheidenden Hinweis auf die Art der Philosophie, auf die es ankomme: &#8220;Es ist Irrationalität, die zu Fanatismus führt und Inkonsistenz, die zu Destruktion führt. Der Mensch kann der Tatsache nicht entgehen, dass er eine Philosophie braucht. Die einzige Frage ist: Welche Art von Philosophie? Wenn ein Mensch konsistent an Produktion glaubt und ein anderer Mensch glaubt konsistent an Raub, dann wird die Natur dieser Konsistenz und werden ihre Konsequenzen nicht die gleichen sein. Die Gräueltaten, die Sie erwähnten, werden von Philosophie verursacht &#8211; von der falschen Art von Philosophie. Sie werden verursacht durch den Einfluss von dem, was ich die platonistische Denkschule nenne.&#8221; </p>
<p>Toffler provoziert Rand dann mit der Frage, warum eine Mutter ihr Kind lieben solle, das doch noch viel zu jung sei, um diese Liebe verdient zu haben und Rand habe doch in <em>Atlas Shrugged</em> behauptet, dass niemand Unverdientes fordern oder gewähren sollte. Die nachfolgende Antwort wird von Rand allerdings gestrichen, weil sie bemerkt haben könnte, dass ihre Antwort nicht vollständig gewesen ist: &#8220;Sie meinen dies nicht wirklich als ernsthafte Frage? Zunächst einmal: Wenn eine Mutter ein verantwortliches, rationales Wesen ist, hat sie kein Kind aus Versehen, sondern durch ihre Entscheidung. Ein Kind hat einen Wert für sie, einfach deshalb, weil es ein menschliches Wesen ist, dass -wenigstens physisch- durch sie geschaffen wurde. Die Eltern des Kindes schulden ihm Unterstützung bis zur Volljährigkeit mit 21, also bis zu dem Zeitpunkt, wo es sich selbst helfen kann. Dies ist eine gewählte Verpflichtung, die rationale Eltern akzeptieren, wenn sie die Entscheidung treffen, ein Kind zu haben. Sie müssen die Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidung akzeptieren. Aber müssen sie das Kind lieben? Nein, nicht notwendigerweise. Dies hängt von der Bewertung seines Charakters ab im Verlauf des Erwachsenwerdens. Es muss ihre Liebe verdienen &#8211; wie sie seine verdienen müssen.&#8221; </p>
<p>In der Diskussion über Sex und Hedonismus fragt Toffler nach der Immoralität von Spielen oder Trinken, worauf Rand so antwortet: &#8220;Zunächst einmal gehören Spielen und Trinken nicht in die gleiche Kategorie wie Sex. Trinken an sich ist nicht unmoralisch, es sei denn eine Person ist ein Säufer. Sich nur einen Drink zu genehmigen, ist kaum eine moralische Frage. Es wird nur dann unmoralisch, wenn ein Mensch sich bis zu dem Punkt trinkt, wo er seinen Verstand erstickt und hemmt. Was das Spielen angeht, ich würde nicht sagen, dass eine Person die gelegentlich spielt, unmoralisch ist. Aber wenn das Spielen mehr wird als ein zwangloses Spiel, dann ist es unmoralisch aufgrund der motivierenden Prämisse für das Spielen. Die Leidenschaft für das Spielen ergibt sich aus der Überzeugung eines Menschen, dass er keine Kontrolle über sein Leben hat, dass er kontrolliert wird vom Schicksal, und deshalb möchte er sich vergewissern, dass das Schicksal oder das Glück auf seiner Seite sind.&#8221; </p>
<p>Rand streicht auch den ursprünglichen Hinweis, dass sie antikommunistisch sei und ersetzt ihn durch die Bemerkung, dass sie ihre Position niemals in negativen Begriffen beschreibe.<br />
Auch eine der Bildunterschriften gefällt ihr nicht und sie wählt folgendes Zitat aus ihrem Interview: &#8220;Der Kollektivismus als intellektuelle Kraft und moralische Idee ist tot. Aber Freiheit und Individualismus, und ihr politischer Ausdruck, Kapitalismus, sind noch nicht entdeckt worden.&#8221; Auch vierzig Jahre nach dem diese Worte gesprochen wurden, noch unverändert aktuell. </p>
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		<title>Die Zehn Gebote vs. Amerika</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 09:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Harry Binswanger aus dem Vorstand des Ayn Rand Institute unterzieht die Zehn Gebote des Alten Testaments einer philosophischen Bewertung. Für Binswanger steht die Philosophie der Zehn Gebote in einem völligen Gegensatz zu der Philosophie der Vereinigten Staaten als einer freien Gesellschaft. In seiner Analyse heißt es unter anderem: &#8220;Zusammenfassend läßt sich sagen, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-105" title="harry_binswanger" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg" alt="" title="harry_binswanger" width="75" height="115" align="left" /> </a><a href="http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&#038;id=10889">Dr. Harry Binswanger</a> aus dem Vorstand des <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=index">Ayn Rand Institute</a> unterzieht die Zehn Gebote des Alten Testaments einer philosophischen Bewertung. Für Binswanger steht die Philosophie der Zehn Gebote in einem völligen Gegensatz zu der Philosophie der Vereinigten Staaten als einer freien Gesellschaft. In seiner Analyse heißt es unter anderem: </p>
<p>&#8220;Zusammenfassend läßt sich sagen, dass der erste Block der Gebote befiehlt, sich zu verneigen, zu kriechen und zu gehorchen. Die läßt sich unmöglich versöhnen mit dem amerikanischen Konzept eines selbständigen, sich selbst besitzenden Individuums.<span id="more-130"></span> </p>
<p>Das mittlere Gebot, &#8216;Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren&#8217;, ist offenkundig ungerecht. Die Gerechtigkeit verlangt, dass ich jene ehre, die dies verdienen, die es sich verdient haben durch ihre Entscheidungen und Handlungen. Ihr konkreter Vater oder Ihre Mutter kann Ihre Ehrerbietung verdient haben oder nicht &#8211; dies müssen Sie beurteilen auf der Basis dessen, wie sie Sie behandelt haben und aufgrund einer rationalen Überprüfung ihres moralischen Charakters. Zu fordern, dass Stalins Tochter Stalin ehrt, ist nicht nur öbszön, sondern demonstriert auch die Forderung nach Gedankenlosigkeit, wie sie dem ersten Block der Gebote implizit ist.&#8221; </p>
<p>Den zweiten Teil der Gebote sieht Binswanger zwar als unbestreitbar an, bestreitbar sei aber die Vorstellung, dass es keine rationale, irdische Basis für ein Unterlassen kriminellen Verhaltens gebe, sondern nur die nicht in Frage stellenden Dekrete einer übernatürlichen Strafinstanz Handlungen wie Mord und Diebstahl falsch machten. </p>
<p>Binswanger schließt mit einem Zitat aus Ayn Rands Roman <em>Atlas Shrugged</em>, die das tatsächliche Fundament der amerikanischen Werte beinhalteten: &#8220;In eurer Sprache würde ich sagen, das einzige Gebot der Moral lautet: Du sollst denken. Doch ein &#8216;Gebot der Moral&#8217; ist ein Widerspruch in sich. Moral muß frei gewählt sein, darf nie erzwungen sein. Er geht nicht darum zu gehorchen, sondern zu verstehen. Moral ist Vernunft, und die Vernunft erkennt keine Gebote an.&#8221; </p>
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