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	<title>Der Aufstand der Vernunft</title>
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	<description>Ayn Rands Objektivismus</description>
	<pubDate>Wed, 14 May 2008 08:01:33 +0000</pubDate>
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		<title>Die Linkspartei und der Neoliberalismus</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 07:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leserbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Leserbrief an DIE WELT zum Artikel: &#8220;Gysi: Linke ist die einzige nicht neoliberale Partei&#8220;, vom 18. 03. 2008
Gregor Gysis These, dass die Linkspartei die einzige nicht neoliberale Partei in Deutschland sei, verströmt einen Hauch von Wahrheit. Tatsächlich steht Gysis Partei außerhalb des neoliberalen Konsenses in Deutschland, sie ist aber keineswegs die einzige nicht neoliberale Partei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Leserbrief an DIE WELT zum Artikel: &#8220;</em><a href="http://www.welt.de/welt_print/article1816252/Gysi_Linke_ist_die_einzige_nicht_neoliberale_Partei.html"><em>Gysi: Linke ist die einzige nicht neoliberale Partei</em></a><em>&#8220;, vom 18. 03. 2008</em></p>
<p>Gregor Gysis These, dass die Linkspartei die einzige nicht neoliberale Partei in Deutschland sei, verströmt einen Hauch von Wahrheit. Tatsächlich steht Gysis Partei außerhalb des neoliberalen Konsenses in Deutschland, sie ist aber keineswegs die einzige nicht neoliberale Partei, sondern lediglich die größte.<span id="more-60"></span> Nicht neoliberal ist neben der Linkspartei auch die NPD. Der Neoliberalismus ist auch keineswegs gleichbedeutend mit “Marktwirtschaft pur” oder “Turbokapitalismus”, wie Gysi suggeriert. Der neoliberale Konsens, dem sich die traditionellen Parteien in Deutschland - einschließlich der Grünen - verpflichtet fühlen, ist tatsächlich ein Gemischtwarenladen. Er verbindet einen grundsätzlichen Respekt vor den Rechten des Individuums - vor allem des Rechtes auf Eigentum - mit der Vorstellung, durch gewisse Eingriffe in eben diese Rechte gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu korrigieren, und damit diese Rechte erst positiv zu verwirklichen. Ein solches System ist zwar alles andere als ideal, hat uns aber immerhin ein Maß an Freiheit und Wohlstand beschert, das im Vergleich mit anderen Ländern und anderen Epochen deutscher Geschichte einzigartig ist. Wenn die Linkspartei die “Systemfrage” stellt, und damit den neoliberalen Konsens verlässt, drückt sie damit nicht etwa den Wunsch aus, jeglichen Eingriff in die Rechte des Individuums zu unterlassen - was tatsächlich einem “Kapitalismus pur” entspräche -, sondern möchte das bestehende Niveau an Eingriffen erheblich steigern. Den Preis dafür würden wir alle bezahlen - mit dem Verlust von Freiheit und einem daraus folgenden Rückgang an Reichtum.</p>
<p>Status: Nicht veröffentlicht</p>
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		<title>Wie Kant Raum für den Glauben schaffte</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 15:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Grundlagentexte]]></category>

		<category><![CDATA[Objektivismus]]></category>

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		<description><![CDATA[  In der Ausgabe Oktober 1975 der Zeitschrift The Ayn Rand Letter beschäftigt sich Ayn Rand in dem Aufsatz From The Horse&#8217;s Mouth (auch enthalten in dem Sammelband Philosophy: Who Needs It?)  mit dem Buch Immanuel Kant: Sein Leben und seine Lehre (englisch: &#34;Immanuel Kant: His Life and Doctrin&#34;) des deutschen Philosophen Friedrich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="paulsen_friedrich2.jpg" href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2008/03/paulsen_friedrich2.jpg" title="paulsen_friedrich2.jpg"><img src="http://objektivisten.files.wordpress.com/2008/03/paulsen_friedrich2.thumbnail.jpg" alt="paulsen_friedrich2.jpg" align="left" /> </a> In der Ausgabe Oktober 1975 der Zeitschrift <a href="http://www.noblesoul.com/orc/mags/rand_letter_2.html">The Ayn Rand Letter</a> beschäftigt sich Ayn Rand in dem Aufsatz <em>From The Horse&#8217;s Mouth</em> (auch enthalten in dem Sammelband <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0451138937/objektivvernu-21">Philosophy: Who Needs It?) </a> mit dem Buch <em>Immanuel Kant: Sein Leben und seine Lehre</em> (englisch: &quot;Immanuel Kant: His Life and Doctrin&quot;) des deutschen Philosophen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Paulsen">Friedrich Paulsen</a> (1846 - 1908). Paulsen ist ein überzeugter (wenn auch kein unbedingter) Anhänger Kants und seine Darstellung der Philosophie Kants ist so empörend für Rand, weil sie sein Buch als ein Symptom ansieht für die Zustand der Welt des 19. Jahrhundert (das Buch erschien 1898), eine Welt, die existenziell die beste war in der Geschichte des Westens, philosophisch aber die schlechteste: &quot;Paulsen demonstriert nur, wie vollständig diese Bösartigkeit sich verbreitet hatte in der westlichen Kultur am Anbeginn des 20. Jahrhunderts.&quot; <span id="more-58"></span>  Und die Ursache dieser Bösartigkeit liegt im Wirken des Philosophen aus Königsberg. Der &quot;ehrliche Kommentator&quot; Paulsen, so Rand, versuche gar nicht, Kants Philosophie zu verschleiern: &quot;Es gibt drei Verhaltensweisen des Geistes zur Wirklichkeit, die Anspruch auf Wahrheit machen: Religion, Philosophie und Wissenschaft. (&#8230;) Im Allgemeinen nimmt die Philosophie eine Mittelstellung zwischen Wissenschaft und Religion ein. (&#8230;) Als ihre eigentümliche Aufgabe stellt sich der geschichtlichen Betrachtung eben darum die Vermittlung zwischen Wissenschaft und Religion dar; sie strebt das Wissen und den Glauben zur Einheit zu führen und dadurch die Einheit des geistigen Lebens herzustellen. Sie leistet das dem Einzelnen und der Gesamtheit; wie sie dort zwischen Kopf und Herz vermittelt, so hindert sie hier, dass Wissenschaft und Religion einander völlig fremd und gleichgültig werden, dass das geistige Leben des Volks auseinander fällt in glaubensscheue Wissenschaft und wissensscheuen Glauben oder Aberglauben.&quot; (zitiert nach dem deutschen Original, Stuttgart 1924, 7. Auflage) Die Konflikt zwischen Wissen und Glauben, erklärt Paulsen, habe &quot;sich durch die ganze Geschichte der menschlichen Denkens&quot; (S. 4) gezogen und Kants große Leistung bestehe daraus, dass er sie versöhnt habe: &quot;So löst die kritische Philosophie das alte Problem des Verhältnisses von Wissen und Glauben auf. Kant ist überzeugt, dass es ihm gelungen ist, durch richtige Grenzscheidung der Gebiete den Grund zu einem ehrlichen und dauernden Frieden zwischen ihnen gelegt zu haben. In der Tat wird hierauf in erster Linie die Bedeutung und Lebenskraft seiner Philosophie beruhen. Im einzelnen mag uns manches an ihr unanehmbar sein, das ist ihr bleibendes Verdienst, dass die Grenzlinie zwischen dem Wissen und Glauben in großen Zügen zum erstenmal mit sicherer Hand gezogen hat: sie gibt dem Wissen, was ihm gehört, die ganz Welt der Erscheinung zu freiester Untersuchung; sie gibt andererseits dem Glauben, was sein ewiges Recht ist: die Deutung des Lebens und der Welt aus dem Gesichtspunkt der Werte.&quot; (S. 6) Diese Aufteilung, lautet Rands Interpretation, erlaubt der Vernunft, die materielle Welt zu erobern, aber eliminiert sie von der Auswahl der Ziele, für die die materiellen Errungenschaften eingesetzt werden sollen: &quot;In Kants System hat die Moralität nichts zu tun mit dieser Welt, auch nichts mit der Vernunft oder der Wissenschaft, sondern kommt -durch die Gefühle- aus einer anderen, unerkennbaren, &#8216;noumenalen&#8217; Dimension.&quot; Rand beschreibt anhand eines Beispiels die praktischen Folgen einer Begrenzung der Wissenschaft auf die materielle Welt und des Glaubens auf den Bereich der Moralität und macht die überlebenswichtige Bedeutung der Philosophie dadurch deutlich: &quot;Was wäre, wenn einer von jenen Männern politische Macht bekommen würde, und müßte über die Frage entscheiden, ob er einen Atomkrieg auslösen möchte. Als ein Kantianer müßte er diese Entscheidung nicht aufgrund von Vernunft, Wissen und Fakten treffen, sondern aufgrund des Drängens des Glaubens, d.h. von Gefühlen, d. h. von Launen.&quot;</p>
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		<title>Deutschland für Patrioten, oder: Die Hymne als Kochbuch</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 17:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grundlagentexte]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[ (Autor: Sascha Settegast ) Wenn man heute die Debatten über Deutschlands Zukunft verfolgt, dann fällt vor allem eines auf: Es werden unzählige, fundamental verschiedene Entwürfe und Gegenentwürfe gemacht, die sich um die eine oder andere Nische des gesellschaftlichen Zusammenlebens drehen und allenfalls lose durch Grundüberzeugungen verknüpft sind, die einander mehr oder minder widerstreiten. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><a href="http://objektivisten.wordpress.com/files/2008/02/14895991.jpg" title="14895991.jpg"><img align="left" src="http://objektivisten.wordpress.com/files/2008/02/14895991.jpg" alt="14895991.jpg" /></a> (Autor: <strong>Sascha Settegast</strong> ) Wenn man heute die Debatten über Deutschlands Zukunft verfolgt, dann fällt vor allem eines auf: Es werden unzählige, fundamental verschiedene Entwürfe und Gegenentwürfe gemacht, die sich um die eine oder andere Nische des gesellschaftlichen Zusammenlebens drehen und allenfalls lose durch Grundüberzeugungen verknüpft sind, die einander mehr oder minder widerstreiten. Man ruft soziale Gerechtigkeit, Eigenverantwortung, Umweltbewusstsein, ein Recht auf dieses und jenes an, und fordert dann Mindestlöhne oder nicht, streitet sich über deren Höhe in verschiedenen Branchen, diskutiert über die Existenz des Klimawandels und (nicht) zu treffende Maßnahmen, über Kindergeld, Managergehalt, Raucherverfolgung, Hartz IV und IHK-Zwang. Die meisten dieser widerstreitenden Entwürfe sind dabei durch Partikularinteressen motiviert; ihre Vertreter berufen sich auf ein vermeintliches Allgemeinwohl, das mit dem Wohl einer bestimmten Gruppe identifiziert wird, welche die „eigentliche“ Gesellschaft, oder doch einen signifikanten, tragenden, etc. Teil derselben ausmache.<span id="more-55"></span>  Das Ergebnis ist ein zwar als besonders demokratisch empfundenes, aber umso heilloseres Hickhack, bei dem ein prinzipienbasiertes Gesamtkonzept für Deutschland auf der Strecke bleibt. Stattdessen wird uns als Ausgeburt dieses kalten Bürgerkrieges eine problemüberlastete Promenadenmischung vorgesetzt, die niemand besonders reizvoll findet.</p>
<p align="left">Es tut daher Not, mit der Subjektivität der Entwürfe zu brechen und ein Gesamtkonzept zu entwickeln, das die objektiven Bedürfnisse jedes Bürgers berücksichtigt. Hierbei wird man sich die Funktion von Gesellschaft im menschlichen Leben in Erinnerung rufen müssen, um Kriterien entwickeln zu können, wie eine gute Gesellschaft aussehen sollte.</p>
<p align="left">Es mag gerade die vorgeblichen Patrioten der Parteien sehr verwundern, dass ausgerechnet unsere Nationalhymne ein konzises Rezept dafür beinhaltet, auf welchen Grundfesten eine Gesellschaft zu errichten sei, die für alle ihre Bürger gedeihlich ist. Wir singen meist mehr aus Gewohnheit, denn aus Überzeugung die literarisch wie philosophisch unsterbliche Zeile: „Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand“, und merken nicht, wie tiefgreifend wahr und tagespolitisch relevant sie ist.</p>
<p><em>Einigkeit</em> ist das zentrale Attribut einer guten Gesellschaft. Sie findet ihren Ausdruck darin, dass die Bürger einander nicht als potentielle Gegner im Kampf um die Verteilung eines statischen Wohlstandskuchens betrachten. Vielmehr wissen sie, dass Wohlstand nicht von Natur gegeben ist, sondern produziert werden muss, darum aber potentiell unendlich groß sein kann. Und sie erkennen, dass alle Menschen einer Gesellschaft deshalb eine <em>grundsätzliche Interessenharmonie</em> verbindet, deren Kern die freiwillige arbeitsteilige Kooperation zu gegenseitigem Nutzen bildet. In einer einigen Gesellschaft werden die Mitbürger nicht neidvoll als potentielle Gegner betrachtet, deren Profit der eigene Schaden ist, sondern als potentielle Verbündete im Streben nach dem eigenen Glück. Nur die Erkenntnis dieser grundsätzlichen Interessenharmonie und die daraus folgende gesamtgesellschaftliche Kooperation sind es, die eine Gesellschaft dauerhaft auf freiwilliger Basis zusammenhalten und funktional integrieren können. Nichts anderes hat Ludwig Erhard seinerzeit mit dem missverstandenen Begriff der „formierten Gesellschaft“ gemeint.</p>
<p>Jede Gesellschaft bedarf dabei des <em>Rechts</em> ; seine Funktion ist die Ordnung der zwischenmenschlichen Beziehungen auf eine für alle Bürger gedeihliche Weise. Da Menschen allerdings eine spezifische Natur und eine spezifische Lebensweise haben – das vernunftgeleitete Produzieren materieller und spiritueller Güter –, kann ihr Gedeihen nicht auf beliebigem Wege erreicht werden. Und so darf auch das Recht nicht beliebig sein. Vielmehr sanktioniert es diejenigen Verhaltensweisen, welche objektiv zum Gedeihen des Menschen in einer Gesellschaft erforderlich sind. Ein Recht auf etwas zu haben, heißt, bestimmte Handlungen vollziehen zu können (und deren Resultate zu genießen), ohne von anderen durch Anwendung oder Androhung von Zwang und Gewalt daran gehindert werden zu dürfen. Alle Rechte beziehen sich auf Erfordernisse der menschlichen Lebensweise. Das Recht auf freie Berufswahl, die Freiheit von Meinung, Rede, Forschung, Lehre und Presse, das Recht auf Eigentum, Vertragsfreiheit, Gewerbefreiheit, usw. – sie alle verweisen auf die Erfordernisse der menschlichen Vernunft, nach deren eigenständigem Urteil der Mensch die für sein Leben nötigen Güter schaffen – und anschließend auch behalten und für sich verwenden können – muss. Sie alle konstituieren sein Recht auf Leben – das Recht, alle Handlungen zu vollziehen (und deren Resultate zu genießen), die objektiv für das <em>eigene</em> Gedeihen nötig sind.</p>
<p align="left">Die Funktion des Staates ist es, den Menschen vor der Verletzung dieser Rechte durch andere zu schützen. Indem er dies tut, verteidigt er die <em>Freiheit</em> seiner Bürger. Freiheit ist der Zustand, in dem die Rechte eines Menschen vollumfänglich gewahrt sind. Sie ist die zentrale Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben, nicht zuletzt auch deshalb, weil der Mensch letztlich durch Vernunfteinsatz überlebt, die Vernunft aber unter Zwang nicht funktionieren kann. Sie bedarf der Unabhängigkeit vom aufgezwungenen – und fehlbaren! – Willen anderer. Freiheit ist das Recht, ungehindert nach dem Urteil des eigenen Verstandes zu leben.</p>
<p>Der Mensch ist ein Lebewesen mit spezifischen Bedürfnissen, die gestillt werden wollen, soll er gedeihen und ein gelungenes Leben führen. Hierfür stehen ihm verschiedene Vermögen zur Verfügung, zuvorderst die Vernunft. Mit deren Hilfe und der Methode der Logik ist es ihm möglich, über die Wahrnehmung unzusammenhängender konkreter Dinge, wie sie den Tieren eigen ist, hinauszugehen und die abstraktenZusammenhänge dieser Dinge zu erkennen; darunter die Gesetze der Natur und die Erfordernisse seines eigenen Lebens. Dieses Wissen ermöglicht ihm – dem Diktum Francis Bacons folgend, wer der Natur befehlen wolle, müsse ihr gehorchen – die Elemente, die er in seiner Umwelt antrifft, derart neu anzuordnen, dass sie direkt seinen Bedürfnissen dienen. Während Tiere sich noch in eine zuweilen unbequeme, da für sie kaum änderbare Umwelt einpassen mussten, kann sich der Mensch durch einen Akt vernunftgeleiteter Produktion schaffen, in der es sich wahrlich gut aushalten lässt. Das Leben in der Gesellschaft, wenn diese gut organisiert ist, ermöglicht dem Menschen dabei durch Wissensweitergabe, Arbeitsteilung und Gütertausch einen Lebensstandard, von dem er auf sich gestellt kaum träumen könnte. Eine Gesellschaft, wie die Geschichte leider häufig demonstrierte, kann für den Menschen jedoch auch höchst schädlich sein, wenn sie derart schlecht organisiert ist, dass sie ihm den Erwerb der für sein Gedeihen notwendigen Güter erschwert oder verunmöglicht. Es hat vermutlich niemals eine Zeit gegeben, in der der Staat seine Funktion vollumfänglich erfüllt hat. Das trifft nicht nur auf die totalitären Mörderbanden des 20. Jahrhunderts zu, die sich ganz explizit gegen die Rechte ihrer Bürger wandten, sondern in gewissem Maße auch auf die modernen westlichen Demokratien, darunter Deutschland. Zwar erkennen diese an, dass jeder Mensch gewisse unveräußerliche Rechte hat, gleichzeitig werden die Menschen aber unter dem Deckmäntelchen einer falschen Gleichsetzung von Demokratie und Freiheit in vielen Dingen weiterhin als Verfügungsmasse des Mehrheitswillens und seiner Gesetzeserlasse behandelt. Freiheit ist Selbstbestimmung, Demokratie nur Mitbestimmung. Und je mehr Menschen mitbestimmen, in umso mehr Bereichen des Lebens, desto weniger bestimmt man selbst. Wir leben in einer Zeit, in der der Staat mit seiner Regulierungstätigkeit in einen Bereich des Lebens nach dem anderen eindringt, und seine Vorschriften immer detaillierter und drückender werden – ebenso wie sein Finanzbedarf.  Man braucht nur in die Zeitungen zu sehen, und findet praktisch jeden Tag neue Gesetze, Regulierungen, Gebühren, oder Pläne für solche.</p>
<p align="left">Die zunehmende Überwucherung der Gesellschaft durch den Staat folgt dabei ihrer ganz eigenen Logik. Deren zentrale Voraussetzung ist die Auffassung, dass ein Mensch nicht allein für sein Glück leben dürfe, ja, dass seine gesamte Daseinsberechtigung im Dienst am Nächsten liege. Diese altruistische Moralauffassung hat allerspätestens seit der kulturellen Dominanz des Christentums ihren geradezu selbstverständlichen Platz in unserer Kultur. Auch die meisten säkularen Moralentwürfe der Neuzeit beherzigen sie, am Prominentesten wohl die Ethik Kants, deren Pflichtkonzeption ein Handeln, das im Zweifelsfall auch ganz bewusst dem eigenen Glück Abbruch tut, als Ideal hinstellt. Selbst beim angelsächsischen Utilitarismus mit seinem wohlklingenden Slogan vom „größten Glück der größten Zahl“ bleibt das Individuum als autonome Instanz auf der Strecke. Denn der so plakativ beschriebene Optimalzustand des größten Glücks ist letztlich inhaltlich kaum bestimmbar, und wird daher in der Praxis durch die gesellschaftliche Mehrheit, oder deren selbsternannte Fürsprecher, bestimmt.</p>
<p align="left">Steht das Wohl der Minderheit diesem willkürlichen „Optimalzustand“ im Wege, muss die Minderheit weichen. Die kleinste Minderheit aber ist das Individuum, das durch den Utilitarismus zum Sklaven des Mehrheitswillens Es gibt in diesem Konflikt zwischen Individualismus und Kollektivismus – zwischen dem Recht auf das Streben nach dem eigenen Glück und der Pflicht, für das Glück anderer zu leben –, keinen Mittelweg, keine Möglichkeit des Kompromisses. Entweder der Mensch hat das Recht, für sich zu leben, oder er hat es nicht. Wird es ihm abgesprochen, dreht sich die Frage nur noch darum, in welchem Ausmaß er der Sklave anderer sei. Dieses für die Durchsetzung einer schädlichen Rechtsauffassung, in der Rechte nicht als Garantien von Handlungsfreiheiten verstanden werden, sondern als konkrete Ansprüche auf die Versorgung mit materiellen und geistigen Gütern: ein Recht auf einen Arbeitsplatz, auf Gesundheitsversorgung, auf Bildung.</p>
<p>Solche Güter sind jedoch knapp, da sie erst durch jemanden produziert werden müssen, weshalb eine solche Rechtsauffassung, vor allem wenn sie in die Gesetzgebung oder Rechtsprechung eingeführt wird, umfassende Verteilungskonflikte unter den vermeintlich Anspruchsberechtigten provoziert. Die Einsicht in die grundsätzliche Interessenharmonie der Gesamtgesellschaft geht verloren; die Gesellschaft zersplittert in einzelne Gruppen, welche sich mit ihren widerstreitenden Ansprüchen gegeneinander in Stellung bringen: die Interessenverbände sind geboren.</p>
<p align="left">Hier nun schlägt die Stunde der Politiker, die sich – nicht ganz selbstlos – als Schiedsrichter im Verteilungskampf aufwerfen, um die auseinanderfallende Gemeinschaft wieder zu einen. Unter entschiedenen Appellen an ein unbestimmtes Gemeinwohl nutzen sie das staatliche Gewaltmonopol zur Intervention in die Konfliktlagen, und zur gesetzlichen Festlegung von Verteilungsschemata. Dabei lautet die zentrale Frage, welche die Gemüter und die Wahlkämpfe bewegt: Wer hat was warum von wem zu bekommen? Die Antworten darauf, und ihre Begründungen, sind zahllos und umstritten, hängen doch schließlich das persönliche Wohl oder Wehe von ihnen ab. Entsprechend bemühen sich die Interessenverbände nach Kräften, durch ihre Lobbyisten die Vertreter des Volkes davon zu überzeugen, den Konflikt einer „Lösung“ in ihrem Sinne zuzuführen, d.h. sie zu bevorteilen, indem ihre jeweiligen Gegner benachteiligt werden.</p>
<p>Auf diese Weise degeneriert das staatliche Gewaltmonopol zu einem heiß umkämpften Instrument, der eigenen Gruppe P<em><span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPS-ItalicMT;">rivilegien </span> </em> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;">auf Kosten aller anderen zu verschaffen. Dabei werden die Verteilungskonflikte nicht gelöst, </span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;">sondern allenfalls temporär entschieden, denn die benachteiligte Gruppe wird, soweit durch den politischen Entscheid nicht ihrer Existenzgrundlage beraubt, weiterhin für eine Umverteilung der Privilegien in ihrem Sinne kämpfen. Die staatliche „Lösung“ perpetuiert und verschärft den Konflikt also; das Gequäke von der „Reform“ wird zum gesellschaftlichen Dauerzustand.</span></p>
<div></div>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></p>
<p align="left">Gleichzeitig bringen die staatlichen Regulierungen unintendierte und unerwünschte Nebeneffekte mit sich, da sie die normalen Ordnungsmechanismen einer freien, marktbasierten Gesellschaft aushebeln: institutionelle Arbeitslosigkeit, Ineffizienz, Kostenexplosion, im schlimmsten Fall Güterknappheit. Diese Nebeneffekte werden dann im Hinblick auf die geschädigten Bevölkerungsteile, die durch sie in den kalten Bürgerkrieg hineingezogen werden, mit dem Sündenbockterminus „Marktversagen“ versehen und Gegenstand weiterreichender, „korrigierender“ Interventionen. Es bildet sich eine dem neuen System inhärente Tendenz zur Ausweitung der staatlichen Kontrolle und Herrschaft bis hinein in die kleinsten Lebensbereiche des Individuums, das in jeder Lebensentscheidung in zunehmende Abhängigkeit von den Vorentscheidungen der staatlichen Kompetenzträger gerät – eine Tendenz zur Totalitarisierung des Staates, der durch Androhung und Anwendung von Gewaltmaßnahmen der in zunehmend verfeindete Gruppen zerfallenden Gesellschaft eine neue, künstliche Ordnung aufzuzwingen versucht, dabei die allgemeinen Niedergangserscheinungen aber nur noch befördert. Denn indem der Staat eine künstliche Zwangsordnung zur Regelung zwischenmenschlicher Beziehungen etabliert, nimmt er den Menschen zunehmend ihre Rechte und damit ihre Freiheit – eine Freiheit, welche essentiell für die charakteristisch menschliche Lebensweise ist, der somit schrittweise der Boden entzogen wird.</p>
<p>Die Vernunft kann ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn sie politisch frei und unabhängig im Urteil ist. Wenn jedoch nicht mehr die Vernunft diktiert, sondern der Staat, wird vernunftgeleitete Produktion zusehends zur Unmöglichkeit. Die normale menschliche Lebensweise wird, wie die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts gezeigt haben, zu einem Überlebenskampf in einem lebensfeindlichen politischen Umfeld. Dieser graduell verlaufende Prozess wurde für die Bundesrepublik Deutschland wesentlich durch einige frühe Urteile des Bundesverfassungsgerichts begünstigt. Das Gericht deutete die Grundrechte in diesen Urteilen nicht als reine Abwehrrechte gegen Zwang, vor allem gegen Zwang von Seiten des Staates, sondern als Werte, an denen jeder Bürger teilhaben sollen müsse, denn dessen unter dem Schutz des Grundgesetzes stehende Menschenwürde verwirkliche sich nicht in der Garantie seiner Freiheit allein, sondern vor allem in seiner Teilhabe <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;">an diesen Grundwerten. Dem Staat fiel durch diese Interpretation die Aufgabe zu, besagte „Werteordnung des Grundgesetzes“ zu verwirklichen und die tatsächliche Teilhabe seiner Bürger an den als  war, wurde so zu einem „Partizipationsrecht“; – was zuvor eine geschützte Sphäre der Handlungsfreiheit war, wurde so zu einem Rechtsanspruch auf die Versorgung mit konkreten Gütern; – was zuvor ein Verbot der staatlichen Einmischung war, wurde zu einer Aufgabe für den Staat. Er hat diese Aufgabe umfassend angenommen.</span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"> Eine Deutung von Grundrechten als konkrete Versorgungsansprüche läuft dabei dem Begriff des Rechts selbst zuwider. Denn da Güter produziert werden müssen, bevor sie verteilt werden können, kommt es zu einer Reihe von Konflikten. Zum einen zwischen den angeblich Berechtigten untereinander, die sich über die konkrete Verteilung einer stets begrenzten Gütermenge streiten, zum anderen aber auch zwischen denen, die diese Güter produziert haben, und denen, welche sie für sich beanspruchen, beispielsweise was die Rechtmäßigkeit, die Methoden oder das Ausmaß der Enteignungen zugunsten der Nichtproduzenten betrifft. Das Kernproblem dieser Auseinandersetzungen besteht darin, dass jede der Parteien sich auf ihr gutes Recht berufen kann, denn ihnen allen kommen die betreffenden Partizipationsrechte gleichermaßen zu. Wenn aber zwei sich im Konflikt befindliche Personen gleichermaßen Recht haben, anhand welchen Kriteriums will man diesen Konfliktfall dann entscheiden? Der Umstand, dass hier die betreffenden Rechte selbst im Konflikt miteinander liegen, hebelt ihre Natur als Rechte aus. Denn der Begriff des Rechtes impliziert, dass derjenige, der Recht hat, in diesem Recht nicht von anderen eingeschränkt werden kann, diese mithin <em><span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPS-ItalicMT;">nicht </span> </em> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;">Recht haben. Recht zu haben heißt,</span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"> gegenläufige Ansprüche ausschließen zu können. Wo dies nicht der Fall ist, gibt es kein Recht. Wo einer, der sein Recht wahrnimmt oder einfordert, dadurch automatisch das Recht eines anderen verletzt oder in Frage stellt, wird der Rechtsbegriff jeglicher Bedeutung beraubt.Da das aus den Erfordernissen des menschlichen Lebens erwachsende, natürliche Recht als Kriterium der Konfliktentscheidung durch die geschilderte Umdeutung </span> </span> <em><span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPS-ItalicMT;">de facto </span> </em> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;">wegfällt, und der Rekurs auf eine gewaltsame</span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"> Konfliktlösung ausgeschlossen ist, werden Konflikte durch einen komplexen staatlichen Prozess der Unrechtsetzung entschieden. Die Komplexität dieses Prozesses kann dabei nicht über die Willkürlichkeit seiner Ergebnisse hinwegtäuschen. Der kalte Bürgerkrieg der Interessengruppen, welche durch Beeinflussung der öffentlichen Meinung, in Wahlkämpfen, sowie durch Lobbyismus gegenüber den zur Gesetzgebung befugten Personen versuchen, im Bazarbetrieb des Bundestages Mehrheiten für die gesetzliche Festschreibung ihnen günstiger Verteilungsschemata zu erkämpfen, bildet den Kern dieses Prozesses. Aber auch das Bundesverfassungsgericht, das durch seine Deutung der Grundrechte als Partizipationsrechte diesen Prozess wesentlich erleichtert hat, spielt bei der konkreten Ausgestaltung der Verteilungsschemata eine Rolle. Denn letztlich ist es das Bundesverfassungsgericht, das im Zweifelsfall die Abgrenzung der konfligierenden Rechtsansprüche gegeneinander vornimmt. Da jede der Konfliktparteien ein vorgebliches Recht auf ihrer Seite weiß, gewinnt die Entscheidung, wem inwiefern der Vorrang zu geben ist, ein Moment der Beliebigkeit – und das Gericht einen Kompetenzzuwachs, da es sich nicht mehr allein auf die Auslegung einer mehr oder minder klaren Rechtsvorschrift beschränken, sondern als eine Art Metalegislative den Gesetzgebern Vorgaben machen kann. Dass diese über die Zeit hin durchaus variabel, und damit letztlich doch beliebig sind, zeigen z.B. Aufstellung und Rücknahme des sog. Halbteilungssatzes.</span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"><span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"> </span> </span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span></p>
<div><span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></span></div>
<p></span> <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"><span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></p>
<p align="left">Die Umdeutung von Grundrechten zu konfligierenden Grundwerten, der Übergang von ihrer absoluten zur nur relativen Geltung, untergräbt ihre Abwehrfunktion. Der Fokuspunkt der Attacken ist dabei das Eigentumsrecht, denn dieses steht der geforderten Güterumverteilung, der immer eine Enteignung vorausgehen muss, im Weg. Das Eigentumsrecht ist inkompatibel mit der Auffassung, der Mensch sei verpflichtet, für andere zu leben. Denn ist er es, so muss sein Eigentum jedem weichen, der erfolgreich ein angebliches Partizipationsrecht geltend machen kann. Der graduelle Prozess der staatlichen Erzwingung von Verteilungsschemata ist im Kern ein Prozess der Erosion des Eigentumsrechts. Dies ist fatal, da das Eigentumsrecht der Garant aller Rechte und Freiheiten ist: Die Güter, die der Mensch zum Leben braucht, müssen produziert werden. Hat der Mensch nicht das Recht, souverän über die Frucht seiner Mühen zu verfügen, hat er keine Möglichkeit eigenständig über sein Leben zu bestimmen, da er in seiner Selbsterhaltung von der Willkür anderer abhängig wird.</p>
<p align="left">Der Aufbau einer künstlichen Zwangsordnung mittels des staatlichen Gewaltmonopols stellt eine Pervertierung der staatlichen Ordnungsfunktion dar, die ihren Ausdruck in der graduellen Entwicklung eines komplexen Systems erzwungener Verteilungsschemata findet, letztlich also in der Institutionalisierung vielschichtiger Ausbeutungsverhältnisse. Hierbei erodieren Rechtstaat und Freiheit parallel zur Ausweitung der staatlichen Zwangsordnung, wodurch eine allseitige Abhängigkeit von den staatlichen Entscheidungsträgern entsteht.</p>
<p align="left">Gemäß der Devise „divide et impera“ sind die Profiteure der uneinigen Gesellschaft die Politiker, deren zunehmend unbegrenzte und willkürliche Macht sich auf alle Lebensbereiche ausweitet. Der Nexus von Uneinigkeit, Unrecht und Unfreiheit mit allen seinen Konsequenzen – Totalitarisierung des Staates, ökonomischer Verfall, Entwertung des Individuums – zerstört so jede Aussicht auf menschliches Leben und Gedeihen. Eine für alle gedeihliche Gesellschaft kann sich daher nur auf die Werte Einigkeit, Recht und Freiheit gründen. Um Deutschland auf dieses sichere Fundament zu stellen, ist jedoch eine gesellschaftliche und politische Neuorientierung nötig. Deren zentrales Anliegen muss die moralische Durchsetzung des Individualismus sein, der Überzeugung, dass der Mensch das Recht hat, für sich und sein Glück zu leben; dass jeder Mensch allein mit den Mitteln seiner Vernunft und durch die Mühen seiner eigenen Arbeit leben muss, und von anderen nur Güter im Rahmen eines freien und freiwilligen Tauschhandels erwerben darf; dass die Androhung oder Anwendung von Zwang und Gewalt aus den zwischenmenschlichen Beziehungen verbannt werden muss, und es die zentrale und einzige Aufgabe des Staates ist, die Rechte der Menschen vor Verletzungen zu schützen.</p>
<p>Sind diese Auffassung gemeinhin akzeptiert und die gegenteiligen Auffassungen – dass der Mensch für andere zu leben und der Staat daher das Recht hat, im Namen des „Allgemeinwohls“ beliebig über das Individuum zu verfügen – zurückgewiesen worden, ist der gesellschaftliche Boden für die politische Erneuerung bereitet. Diese besteht in einem umfassenden Rückzug des Staates aus der Gesellschaft; der radikalen Reduktion von Regulierungen, Umverteilung und Steuern, sowie der Privatisierung verstaatlichter Sektoren, wie Bildung, Gesundheit und Infrastruktur. Sie besteht in einer „Entdemokratisierung“ der Gesellschaft, in der Überführung kollektiver Mitbestimmungsverhältnisse in den Zustand individueller Selbstbestimmung in einer Privateigentumsgesellschaft. Der Staat ist auf seine eigentliche Ordnungsfunktion zurückzuführen: den Schutz der tatsächlichen Rechte und Freiheiten seiner Bürger durch Polizei, Justizwesen und Landesverteidigung. Eine verfassungsmäßige Festlegung des Staates auf diesen Zweck, sowie eine konsequentere Gewaltenteilung, nicht nur <span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;">was den Einfluss der Justiz auf die Gesetzgebung, sondern auch was die Unabhängigkeit des Bundestages von der Regierung angeht, müssen einer erneuten Expansion des Staates in alle Lebensverhältnisse hinein vorbeugen, damit demokratische Mehrheitsentscheide nicht zur Gefahr für den Rechtstaat werden können.</span></p>
<div></div>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: TimesNewRomanPSMT;"></p>
<p align="left">Dieser Prozess erfordert vor allem kulturelle Aufklärung, die durch jeden einzelnen an den Universitäten, in den Schulen und Medien, aber auch im persönlichen Gespräch geleistet werden muss. Er erfordert die moralische Gewissheit der unantastbaren Würde des Individuums. Er erfordert Radikalität und Mut, damit Deutschland dem Ideal, das in seiner Hymne Ausdruck findet, gerecht werden kann.</p>
<p> </p>
<p></span> </span> </span></p>
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		<title>Ayn Rand antwortet</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 13:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ayn Rand]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Ayn Rand ihr Hauptwerk Atlas Shrugged abgeschlossen hatte, widmete sie sich der Sachliteratur, und in einem geringeren Umfang auch einer Vortragstätigkeit, um ihre Philosophie bekannter zu machen. Häufig wurden nach diesen Vorträgen auch Fragen von Zuhörern zugelassen. Robert Mayhew hat durch sein gerade erschienenes Buch Ayn Rand Answers: The Best of Her Q &#38; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2008/02/ar84b_2201.jpg" title="ar84b_220.jpg"><img align="left" src="http://objektivisten.files.wordpress.com/2008/02/ar84b_220.thumbnail.jpg" alt="ar84b_220.jpg" /></a>Nachdem Ayn Rand ihr Hauptwerk <em>Atlas Shrugged</em> abgeschlossen hatte, widmete sie sich der Sachliteratur, und in einem geringeren Umfang auch einer Vortragstätigkeit, um ihre Philosophie bekannter zu machen. Häufig wurden nach diesen Vorträgen auch Fragen von Zuhörern zugelassen. Robert Mayhew hat durch sein gerade erschienenes Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0451216652/objektivvernu-21">Ayn Rand Answers: The Best of Her Q &amp; A</a> Ayn Rands Antworten auf diese Fragen erstmalig auch in gedruckter Form dem interessierten Leser zugänglich gemacht. Sein Buch umfaßt ein breites Spektrum an Fragen und Antworten aus den Bereichen Politik und Ökonomie, Ethik, Metaphysik und Epistemologie, sowie Ästhetik und Kunst. Allerdings weist der Autor ausdrücklich daraufhin, dass Rands Antworten von ihm redigiert wurden und somit nicht als Teil des Objektivismus angesehen werden. <span id="more-52"></span> Der Ökonom George Reisman, der auch zum engeren Kreis um Ayn Rand gehörte, hat diese Veröffentlichtung auf seinem <a href="http://georgereisman.com/blog/2006/03/ayn-rand-answers-best-of-her-qa-edited.html#links">Blog</a> kritisiert. Reisman kritisiert den Herausgeber für die Überarbeitung der mündlichen Äußerungen von Rand, die nicht kenntlich gemacht worden seien, wodurch der Leser nicht wisse, was Ayn Rand wirklich gesagt habe. Zu Reismans Kritik gibt es einige treffenden Anmerkungen von <a href="http://ruleofreason.blogspot.com/2006/03/why-is-george-reisman-making-mountain.htm">Nicolas Provenzo</a> auf seinem Blog Rule of Reason. Der Herausgeber von <em>Ayn Rand Answers</em> hat in der Tat explizit auf seine Überarbeitungen hingewiesen und ebenso deutlich erklärt, dass diese Texte nicht Teil des Objektivismus sind. Ayn Rand selbst hätte eine unedititierte Veröffentlichung ihrer Texte nicht gewollt, wie sie selbst geäußert hat. Einen erfahrenen Wissenschaftler wie Mayhew mit dieser Arbeit zu betrauen, ist nicht kritikwürdig, wenn die beste Person, nämlich Rand selbst, für diese Aufgabe nicht mehr zu Verfügung steht. Allenfalls hätte man sich Anmerkungen gewünscht, die deutlich machen, wo mehr als oberflächlich-rhetorische Änderungen durchgeführt wurden. Davon abgesehen, ist diese schmale Büchlein eine wahre Fundgrube, für jeden der mehr über Ayn Rand und den Objektivismus erfahren möchte, und es sollte deshalb in keinem gut sortierten Bücherschrank fehlen.</p>
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		<title>Die vertane Chance der &#8220;Weltwoche&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 10:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ayn Rand]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche eine riesige Überraschung: Die WELTWOCHE aus der Schweiz widmete Ayn Rand in ihrer Ausgabe 24/2007  einen längeren Artikel. Der Autor Thomas Widmer leistet sich aber zahlreiche nicht verzeihliche Formulierungen, die ihm bei besserer Recherche nicht hätten passieren können.Vor allem seine Charakterisierung von Rand als &#8220;liberale Anarchistin&#8221; löst Unwohlsein aus, denn Anarchistin wäre wohl das Letzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche eine riesige Überraschung: Die <a href="http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=16707&amp;CategoryID=95">WELTWOCHE</a> aus der Schweiz widmete Ayn Rand in ihrer Ausgabe 24/2007  einen längeren Artikel. Der Autor Thomas Widmer leistet sich aber zahlreiche nicht verzeihliche Formulierungen, die ihm bei besserer Recherche nicht hätten passieren können.<span id="more-47"></span>Vor allem seine Charakterisierung von Rand als &#8220;liberale Anarchistin&#8221; löst Unwohlsein aus, denn Anarchistin wäre wohl das Letzte gewesen, was Rand als ideologische Beschreibung ihrer selbst hätte akzeptieren könnnen. Und warum beschreibt er ihre Lehre als &#8220;Minarchie&#8221;, die den Staat auf ein &#8220;Minimum&#8221; begrenzen will? Ihre Philosophie heißt &#8220;Objektivismus&#8221; und hat auch politische Implikationen, die man aber mit dem Begriff &#8220;Minarchie&#8221; nur unzulänglich beschreibt (hier hätte der Verweis kommen müssen, dass der Kern ihrer politischen Auffassungen die Individualrechte sind, die der Staat schützen muss.) Und was soll die Bemerkung, sie sei eine &#8220;militante Atheistin und Advokatin der Vernunft&#8221; gewesen. Zunächst einmal hätte man die Beschreibung umkehren müssen: Sie war in der Tat eine Advokatin der Vernunft und daraus ergab sich einfach ihr Atheismus, der allerdings nicht &#8220;militant&#8221; im Sinne eines Vernichtungswunsches gegenüber Gläubigen war. Dass sie &#8220;geweint&#8221; haben soll, als sie die Skyline von Manhattan gesehen hat, habe ich bisher noch nicht gelesen und auch nicht, dass sie sich dem Produzent deMille &#8220;aufgedrängt&#8221; haben soll: Er hat sie einfach aus seinem Auto heraus angesprochen, als sie ihn angeschaut hat. Und wo bitte ist sie als &#8220;antikommuistische Kampfrednerin&#8221; aufgetreten? Antikommunismus allein wäre ich viel zu wenig gewesen, sie wollte für etwas werben, für die Akezptanz der Vernunft. Ungenau, teilweise verfälschend sind Formulierungen wie: &#8220;Jeder Mensch ist sein eigener Zweck, er ist niemandem Rechenschaft schuldig, ist nicht böse, wenn er sich ausleben will.&#8221; Der Mensch ist gut, wenn er rational ist, wenn der Vernunft folgt, aber nicht, wenn er seinen Launen folgt, &#8220;wenn er sich ausleben will.&#8221; Der Autor bemerkt zwar richtig, dass Rand in Kant ihren großen philosophischen Gegenspieler sah, aber sie reduzierte ihn keineswegs auf seine Erkenntnistheorie. Ebenso ausführlich beschäftigte sie sich auch mit seiner Ethik, die sie ebenso vehement ablehnte. Zum Schluss seines Artikels gerät er dann richtig in Stimmung und erweist sich als Echo der Rand-Kritiker im Schlepptau der Brandens. Über die Beziehung zu Nathaniel Branden heißt es: &#8220;Als er eine jüngere Geliebte findet, kann Rand das nicht ertragen. Sie verstösst ihn. Und das Institut geht unter. Was wie ein Filmstoff klingt, ist ein Film geworden. «The Passion of Ayn Rand» (1999) mit Helen Mirren als Rand blendet in diese Jahre zurück, da aus der philosophierenden Schriftstellerin eine Predigerin geworden ist, ja fast eine Sektenführerin. Eine Manipulatorin der Emotionen, die der eigenen Emotionen nicht Herrin wird.&#8221; Dies ist eben genau der Stoff, aus dem die beiden Bücher der Brandens gemacht, die kürzlich James Valliant einer kritischen Überprüfung unterzogen hat, und zu keinem sehr schmeichelhaften Urteil kommt. Ein Buch, dass Thomas Widmer sicher nicht gelesen hat, es aber hätte tun sollen, denn dann wäre vielleicht in der Lage gewesen, einen besseren Artikel zu schreiben.</p>
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		<title>Der &#8220;Triumph des Objektivismus&#8221; in einer libertären Zeitschrift</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 11:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[TAS]]></category>

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		<description><![CDATA[ In der Ausgabe 67 (November 2006) der Zeitschrift eigentümlich frei befindet sich ein Interview mit Robert James Bidinotto (Foto), Chefredakteur von The New Indivdidualist, der Monatszeitschrift der Atlas Society (TAS), einer Organisation, die den Objektivismus als moralische und rationale Alternative auf dem Markplatz der philosophischen Ideen präsentieren möchte. Die Organisation wurde 1989 von dem Philosophen David Kelley gegründet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2008/01/view.jpg" title="view.jpg"><img align="left" src="http://objektivisten.files.wordpress.com/2008/01/view.thumbnail.jpg" alt="view.jpg" /></a> In der Ausgabe 67 (November 2006) der Zeitschrift <a href="http://www.ef-magazin.de/">eigentümlich frei</a> befindet sich ein Interview mit <a href="http://www.ef-magazin.de/Inhalt_67_Weltkrieg_im_Spiegel/inhalt_67_weltkrieg_im_spiegel.html">Robert James Bidinotto</a> (Foto), Chefredakteur von <a href="http://www.objectivistcenter.org/cth-42-1328-New_Individualist.aspx">The New Indivdidualist</a>, der Monatszeitschrift der <a href="http://www.objectivistcenter.org/">Atlas Society</a> (TAS), einer Organisation, die den Objektivismus als moralische und rationale Alternative auf dem Markplatz der philosophischen Ideen präsentieren möchte. Die Organisation wurde 1989 von dem Philosophen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/David_Kelley">David Kelley</a> gegründet, damals noch unter dem Namen <em>Institute for Objectivist Studies</em> (IOS). Kelley steht heute nach wie vor als <a href="http://www.objectivistcenter.org/cth-12-1362-TOC_Staff.aspx">Senior Fellow</a> an herausragender Stelle in der Hierarchie der Organisation. Im Vergleich zu den hin und wieder äußerst skurrilen Interviewpartnern der <em>eigentümlich frei</em> -man denke an den NPD-Vorsitzenden-, wirkt dieses Interview wirklich spannend und inspirierend und man kann diesem Magazin nur wünschen, sich daran in der Zukunft ein Beispiel zu nehmen.<span id="more-46"></span></p>
<p>Wirklich überrascht in den Interview war ich von einer Zahl, die Bidinotto nennt: sein Magazin und das der <em>Atlas Society</em> soll eine Druckauflage von lediglich 3 000 Exemplaren haben. Wenn man bedenkt, dass alle Mitglieder der <em>Atlas Society</em> das Magazin automatisch bekommen, ist dies wirklich äußerst dürftig. Dass das Magazin in Zukunft auch an Zeitungsständen zu haben sein wird und vor allem Nicht-Objektivisten ansprechen soll, ist sicherlich eine nachvollziehbare Strategie, um das Magazin populärer zu machen. Nicht nachvollziehbar ist allerdings Bidinottos Strategie, dieses Magazin &#8220;innerhalb eines objektivistischen Bezugsrahmens&#8221; mit nicht-objektivistische Autoren zu gestalten, die alle sicherlich ihre Meriten haben -zu nenen wären hier etwa Bruce Thornton und <a href="http://www.victorhanson.com/">Victor Davis Hanson</a>-, aber nicht in der Lage sind, Nicht-Objektivisten den Objektivismus zu erklären. Die <em>Atlas Society</em> hat allerdings nicht nur für ihre Zeitschrift einen neuen Ansatz gewählt, sondern sich gerade kürzlich diesen neuen Namen zugelegt, der 3. Namenswechsel seit der Gründung, was durchaus eine Nachfrage hätte auslösen können, denn nicht zufällig wurde der Bezug zum Objektivismus aus dem Namen entfernt. In einer <a href="http://www.objectivistcenter.org/cth-13-1712-The_Atlas_Society_and_TheObjectivist_Center_names.aspx">Presseerklärung</a> aus dem Juni 2006 wird zur Begründung angegeben, dass der Name <em>Atlas Society</em> weniger &#8220;einschüchternd&#8221; wirke bei denjenigen, die mit der Philosophie nicht vertraut wären. Die Fragesteller der eifrei schmeicheln Bidinotto, oder wissen es nicht besser, wenn sie von &#8220;zwei großen objektivistischen Organisationen&#8221; in den USA sprechen. Im Vergleich zum <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=index">Ayn Rand Institute</a> (ARI) ist die <em>Atlas Society</em> nicht mehr als ein David im Vergleich zu Goliath. Die Internetpräsenz der <em>Atlas Society</em> ist äußerst mangelhaft, schließlich schaffte man es während des gesamten Libanon-Krieges nicht, irgendeine Stellungnahme auf der Site zu platzieren - ganz im Gegensatz zum ARI. Auch hat die <em>Atlas Society</em>, vormals die <em>The Objectivist Center</em> (TOC), auch einen gewissen personellen Aderlass in letzter Zeit zu verkraften - zu nennen wäre dort vor allem die Philosophin <a href="http://www.dianahsieh.com/blog/">Diana Mertz Hsieh</a>, die das TOC lange unterstützt hat und heute glühende Anhängerin des ARI ist. Auch ist zu bemerken, dass etwa der ehemalige Herausgeber der Zeitschrift <a href="http://www.freeradical.co.nz/">The Free Radical</a>, Lindsay Perigo, eine deutliche Distanz zur <em>Atlas Society</em> zeigt und sich immer mehr dem ARI annähert. Mittlerweile ist bei Perigo sogar eine offenen Verachtung für die <em>Atlas Society</em> zu beoabachten: &#8220;Diese Schlappschwänze sind die Verachtenswertesten von allen. Ihr Name ist <em>The Atlas Society</em>.&#8221; Perigo könnte bei diesem Verdammungsurteil nicht nur die Namensänderung im Kopf gehabt haben, sondern auch an Rede von David Kelley aus dem Jahr 2005 gedacht haben, die er beim &#8220;March Against Terror&#8221; auf Einladung der <em>Free Muslim Coalition</em> hielt, und die für einen selbsternannten Objektivisten wirklich erstaunlich ist. Dort gibt es sich zwar als Objektivisten zu erkennen, appelliert aber an alle, die sich dort versammelt haben, um gegen das Übel des Terrorismus zu demonstrieren, im Namen von &#8220;Werten, die Unterschiede in Religion und Weltanschauung transzendieren.&#8221; Diese Rede exemplifiziert Kelleys These von einem offenen, intellektuell toleranten&#8221; Objektivismus in besonders hervorstechender Weise. Robert Bidinotto erklärt den eifrei-Lesern natürlich auch den Unterschied zwischen beiden Organisationen und prompt kommt auch der Vorwurf des Dogmatismus gegenüber dem ARI, obwohl er kurioserweise behauptet, dass AS und ARI hinsichtlich der Grundprinzipien und der Beschreibung der Bedeutung des Objektivismus &#8220;gar nicht so weit auseinander&#8221; sind. Der fundamentale Unterschied zwischen beiden Organisationen schimmert allerdings in seinen Antworten nur durch: Die <em>Atlas Society</em> sieht den Objektivismus als &#8220;offenes System&#8221;, während das <em>Ayn Rand Institute</em> davon ausgeht, dass der Objektivismus ein &#8220;geschlossenes System&#8221; ist. &#8220;Geschlossen&#8221; bedeutet einfach, dass die Philosophie in ihrer Grundstruktur ein für allemal festgelegt ist: durch Ayn Rand. Die <em>Atlas Society</em> möchte den Objektivismus modifizieren, aber gleichzeitig weiterhin unter der Flagge des Objektivismus segeln. Obwohl auf ihrer Website sehr deutlich gesagt wird, dass der Objektivismus durch Ayn Rand &#8220;definiert&#8221; wurde. Dies ist genau der Punkt: durch Ayn Rand, nicht durch David Kelley.</p>
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		<title>Rachel Carsons Genozid</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 14:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ARI]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Biologin Rachel Carson verfaßte 1962 das Buch Der stumme Frühling, das eine im wahrsten Sinne fatale Entwicklung weg vom Einsatz von DDT einleitete:
Bauern, lasst die Hände von DDT&#8221; sang 1970 die Kanadierin Joni Mitchell - zwei Jahre später wurde der Einsatz von DDT unter anderem in den USA und Deutschland verboten, in vielen Staaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2007/06/90758.jpg" title="90758.jpg"><img align="left" src="http://objektivisten.files.wordpress.com/2007/06/90758.thumbnail.jpg" alt="90758.jpg" /></a>Die Biologin Rachel Carson verfaßte 1962 das Buch <em>Der stumme Frühling</em>, das eine im wahrsten Sinne fatale Entwicklung weg vom Einsatz von DDT einleitete:</p>
<p><em>Bauern, lasst die Hände von DDT&#8221; sang 1970 die Kanadierin Joni Mitchell - zwei Jahre später wurde der <a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2007/06/90758.jpg"></a>Einsatz von DDT unter anderem in den USA und Deutschland verboten, in vielen Staaten des Ostblocks und Entwicklungsländern aber weiter verwendet. Zum Beispiel gegen Malaria.</em></p>
<p><a href="http://theobjectivestandard.com/blog/2007/05/rachel-carsons-genocide-by-keith.asp">Keith Lockitch</a> vom <em>Ayn Rand Institute</em> erinnert an Rachel Carson, die am 27. Mai 100 Jahre alt geworden wäre. Für ihn ist dies allerdings kein Anlass zum Feiern, sondern eine Gelegenheit, an den menschenfeindlichen Kern der ökologistischen Ideologie zu erinnern, die die unberührte Natur über das menschliche Leben stellt:<span id="more-43"></span></p>
<blockquote>
<p align="justify">Die Ursache für die Ablehnung von DDT ist nicht durch Wissenschaft begründet, sondern durch die ökologistische moralische Prämisse, dass es falsch ist, wenn der Mensch in die Natur &#8220;hineinpfuscht&#8221;. Nach dieser Prämisse ist es die richtige Einstellung gegenüber der Natur, nicht zu versuchen, sie zugunsten des Menschen zu verbessern, sondern Demut zu zeigen vor ihren &#8220;gewaltigen Kräften&#8221; und sie in Ruhe zu lassen. Wenn der unberührte, &#8220;natürliche&#8221; Zustand ist, dass Millionen sich mit tödlichen Krankheiten infizieren, dann sei es so. In den wenigen Minuten, die man braucht, um diesen Artikel zu lesen, haben sie über Tausend Menschen mit Malaria infiziert und ein halbes Dutzend ist gestorben. Dies ist die Leben-oder-Tod-Konsequenz einer Sichtweise, die gefährliche Insekten als eine &#8220;notwendige&#8221; Komponente einer &#8220;lebendigen Biosphäre&#8221; ansieht und die versucht, ein &#8220;vernünftiges Übereinkommen&#8221; mit ihnen zu finden.</p>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Die Philosophie von &#8220;The Matrix&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 16:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Einst forderte Ayn Rand, dass jeder Philosoph ein fiktives Werk schreiben solle, um die konkrete Bedeutung seiner Philosophie darzustellen. Die Brüder Larry und Andy Wachowski haben ihren Rat befolgt und mit ihrer Matrix-Trilogie ihre philosophische Botschaft unters Volk gebracht: “Wir waren entschlossen, so viele Ideen wie möglich in den Film zu bringen, wie wir konnten.” Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2007/05/christianbeenfeldt.jpg" title="christianbeenfeldt.jpg"><img align="left" src="http://objektivisten.files.wordpress.com/2007/05/christianbeenfeldt.thumbnail.jpg" alt="christianbeenfeldt.jpg" /></a>Einst forderte Ayn Rand, dass jeder Philosoph ein fiktives Werk schreiben solle, um die konkrete Bedeutung seiner Philosophie darzustellen.<span></span> Die Brüder Larry und Andy Wachowski haben ihren Rat befolgt und mit ihrer Matrix-Trilogie ihre philosophische Botschaft unters Volk gebracht: “Wir waren entschlossen, so viele Ideen wie möglich in den Film zu bringen, wie wir konnten.” Die drei Matrix-Filme waren nicht nur ein erheblicher kommerzieller Erfolg , sondern haben auch die Aufmerksamkeit von etablierten Intellektuellen auf sich gezogen. 2002 erschien das Buch <em>The Matrix and Philosophy</em>, in dem sich Professoren der Philosophie zum Thema äußern. <a href="http://www.intellectualactivist.com/php-bin/news/showArticle.php?id=776">Christian Beenfeldt</a> beschreibt in dem Aufsatz <em>The Primacy of Consciousness ‘Reloaded’ - The Philosophy Behind The Matrix </em> zum philosophischen Hintergrund von <em>The Matrix</em>: “Die zentrale Prämisse von <em>The Matrix</em>, dass der Mensch einer metaphysischen Täuschung ausgesetzt sein könnte, ist nicht neu im westlichen Denken. Sie wurde im 17. Jahrhundert in das Herz der westlichen Philosophie injiziert durch Rene Descartes.” <span id="more-39"></span>Descartes wurde der moderne Vater der “Vielleicht”-Schule der der Epistemologie: “Die Schule , deren zentraler Inhalt ist, dass jede Art von Fantasieszenerio möglich ist, einzig deshalb, weil es vorstellbar ist.” Die Matrix-Macher präsentieren uns in ihren Film die Ideen, dass die Menschen des Jahres 1999 von einer Computer-Simulation, eben der Matrix, kontrolliert werden, ohne sich dessen bewußt zu sein. Eine ähnliche Idee hat 1974 der deutsche Filmemacher Rainer Werner Fassbinder (1946 - 1982) in seinem TV-Film <em>Welt am Draht</em> verarbeitet. Die in die Köpfen der Menschen projizierte Welt ist visuell erheblich attraktiver als die schmuddelige und vulgäre reale Welt. In der Unrealität werden auch die meisten wichtigen Konflikte gelöst. “Diese Elemente”, schreibt Christian Beenfeldt, “betonen das Thema, dass die Realität unbedeutend ist.” Die Matrix-Triologie propagiert eine Kombination von Skeptizismus und Mystizismus, die beide den Primat der Realität verwerfen und das Bewusstsein als primär ansehen. Der religiöse Mystizismus von <em>The Matrix</em> wird in einer Besprechung der Zeitschrift <em>Christianity Today</em> anerkannt, die den Films für einen der besten des Jahres 1999 hält. Der Film zeichnet deutliche Parallelen zwischen Jesus und Neo, dem Retter der Menschheit, der wundersam von den Toten aufersteht und Wunder sowohl in der Matrix wie auch in der realen Welt vollbringen kann. <em>The Matrix</em> betont die Wahrheit von Ayn Rands Beobachtung: “Den Menschen ist beigebracht worden, dass das Wissen entweder unmöglich ist (Skeptizismus) oder dass es ohne Anstrengungen verfügbar ist (Mystizismus). Diese beide Positionen erscheinen als Antagonisten, sind aber tatsächlich zwei Seiten des gleichen Themas, zwei Seiten der gleichen falschen Münze: Dem Versuch, der Verantwortlichkeit der rationalen Kognition und dem Absolutismus der Realität zu entkommen - dem Versuch, den Primat des Bewusstseins über die Existenz zu behaupten.”</p>
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		<item>
		<title>Was Selbstverteidigung im Krieg bedeutet</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2007/05/31/was-selbstverteidigung-im-krieg-bedeutet/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 09:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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Lindsay Perigo, Herausgeber der Zeitschrift The Free Radical, hat sich in der Kommentarsektion von Solopassion.com deutlich (I agree 1000 per cent) zu dem Artikel &#8220;Just War Theory&#8221; vs. American Self-Defense von Alex Epstein und Yaron Brook (Präsident und geschäftsführender Direktor des Ayn Rand Institute) bekannt (veröffentlicht in der 1. Ausgabe der Zeitschrift The Objective Standard). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2007/05/2007-spring-md.gif" title="2007-spring-md.gif"></a><a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2007/05/picture-2.jpg" title="picture-2.jpg"><img align="left" src="http://objektivisten.files.wordpress.com/2007/05/picture-2.thumbnail.jpg" alt="picture-2.jpg" /></a></p>
<p align="justify"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lindsay_Perigo">Lindsay Perigo</a>, Herausgeber der Zeitschrift <a href="http://www.freeradical.co.nz/">The Free Radical</a>, hat sich in der <a href="http://www.solopassion.com/node/1280">Kommentarsektion</a> von Solopassion.com deutlich (<em>I agree 1000 per cent</em>) zu dem Artikel <a href="http://www.theobjectivestandard.com/issues/2006-spring/just-war-theory.asp">&#8220;Just War Theory&#8221; vs. American Self-Defense</a> von <a href="http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&amp;id=5445&amp;news_iv_ctrl=1181">Alex Epstein</a> und <a href="http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&amp;id=5151">Yaron Brook</a> (Präsident und geschäftsführender Direktor des <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer">Ayn Rand Institute</a>) bekannt (veröffentlicht in der 1. Ausgabe der Zeitschrift <a href="http://www.theobjectivestandard.com/index.asp">The Objective Standard</a>). Perigo weist darauf hin, dass die Position von Epstein/Brook nicht daraus bestehe, <em>grundlose</em> Attacken auf Zivilisten während eines Krieges zu unterstützen: &#8220;Sie sagen, dass es legitim -sogar zwingend notwendig- ist, so etwas zu tun, wenn es militärisch notwendig ist.&#8221; Dies habe nichts zu tun mit &#8220;kollektiver&#8221; Unschuld oder Schuld, sondern sei einfach die Anerkennung der Tatsache, dass dies ein Krieg sei, der von der anderen Seite begonnen wurde, und unsere Seite sei berechtigt, alles zu tun, damit der Sieg erreicht werden kann, in der kürzestmöglichen Zeit und mit der geringsten Zahl an Opfern &#8230; auf unserer Seite. <span id="more-36"></span>Im Fall einer Agression, argumentieren Brook und Epstein, hätten die USA das Recht, alles zu tun, was notwendig sei, um die Bedrohung zu beenden. Aufgrund der Bedeutung der Zivilbevölkerung bei der Initiierung von Gewalt sei sie ein &#8220;moralisch legitimes Ziel&#8221; bei der Vergeltung der Opfernation:</p>
<p><em>&#8220;Das heißt, wenn es möglich ist, unschuldige Inidviduen - zum Beispiel Dissidenten, Freiheitskämpfer und Kinder - ohne militärischen Kosten zu isolieren, dann sollten sie nicht getötet werden; es ist ungerecht und gegen das rationale Eigeninteresse gerichtet, sinnlos die Unschuldigen zu töten; es ist gut, wenn es mehr rationale, proamerikanische Menschen auf der Welt gibt. Rationale, selbstsüchtige Soldaten wünschen nicht die geistlose Zerstörung irgendeiner Person, geschweige von Unschuldigen; sie sind nur bereit zu töten, weil sie die Freiheit wünschen und sie sich bewusst sind, dass dies erfordert, die Gewalt nur gegen jene einzusetzen, die sie initiieren. Insoweit die Unschuldigen jedoch nicht insoliert werden können bei der Erreichung unserer militärischer Ziele, wäre die Schonung dieser Menschen gleichbedeutend mit der Aufopferung unserer eigenen Leute. Und obwohl der Verlust dieser Menschenleben ein Unglück wäre, sollten wir diese Menschen ohne Zögern töten.&#8221;</em></p>
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		<title>Was wir unseren Soldaten schulden</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2007 09:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bundesverteidigungsminister Jung hat indirekt Kritik an der amerikanischen Kriegführung in Afghanistan geübt, indem er davon sprach, dass &#8220;Kollateralschäden und Schäden bei der Zivilbevölkerung&#8221; vermieden werden müßten. Eine derartige politische Forderung muß allerdings die Beantwortung der Frage einschließen, welchen Preis die eigenen Soldaten für eine derartige Rücksichtnahme bezahlen sollen und ob es moralisch zulässig ist, sie einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2007/05/alex_epstein2.jpg" title="alex_epstein2.jpg"><img align="left" src="http://objektivisten.files.wordpress.com/2007/05/alex_epstein2.thumbnail.jpg" alt="alex_epstein2.jpg" /></a>Bundesverteidigungsminister <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article891852/Deutsche_zahlen_fuer_Fehler_der_Amerikaner.html">Jung</a> hat indirekt Kritik an der amerikanischen Kriegführung in Afghanistan geübt, indem er davon sprach, dass &#8220;Kollateralschäden und Schäden bei der Zivilbevölkerung&#8221; vermieden werden müßten. Eine derartige politische Forderung muß allerdings die Beantwortung der Frage einschließen, welchen Preis die eigenen Soldaten für eine derartige Rücksichtnahme bezahlen sollen und ob es moralisch zulässig ist, sie einen solchen Preis bezahlen zu lassen. Die Aufgabe einer legitimen Regierung ist es schließlich, die Rechte ihrer Bürger zu verteidigen, einschließlich die ihrer Soldaten. <a href="http://www.aynrand.org/site/News2?JServSessionIdr004=isgy7d8h84.app1a&amp;id=13587&amp;news_iv_ctrl=1506&amp;page=NewsArticle">Alex Epstein</a> kritisiert in einem Beitrag für das <a href="allen Völkern, deren Freiheit von militanten Minderheiten oder durch einen äußeren Druck bedroht ist">Ayn Rand Institute,</a> dass viel zu viele amerikanische Soldaten unnötig gestorben sind, weil sie in Kämpfe geschickt wurden, in denen es nicht um die Verteidigung der amerikanischen Freiheit ging:  </p>
<p><em>&#8220;Soldaten in einen Krieg zu schicken ohne eine klare Selbstverteidigungszielsetzung, und ohne ihnen jeden möglichen Schutz zu bieten, ist ein Verrat an ihrem Wagemut und eine Verletzung ihrer Rechte.&#8221;</em> </p>
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