<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der Aufstand der Vernunft &#187; Kommentare</title>
	<atom:link href="http://www.objektivisten.org/category/kommentare/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.objektivisten.org</link>
	<description>Ayn Rands Objektivismus</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Dec 2011 11:42:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<item>
		<title>Eine Bank, die Freiheit will, und keine Rettungspakete</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2009/09/01/kein-recht-auf-medizinische-versorgung/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2009/09/01/kein-recht-auf-medizinische-versorgung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 16:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.objektivisten.org/?p=146</guid>
		<description><![CDATA[Einen sehr lesenswerten Artikel über Ayn Rand, aber vor allem über John A. Allison, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von BB&#038;T, gibt es in der New York Times. Zwar zitiert der Autor, Andrew Martin, auch den Rand-Kritiker Brian Leiter, den Craig Biddle als &#8220;subjektivistischen Philosophen&#8221; bezeichnet, aber dieser Teil nimmt nur einen geringen Umfang ein. Allison wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen sehr lesenswerten Artikel über Ayn Rand, aber vor allem über <a href="http://www.bbt.com/bbt/about/corporategovernance/profile/jallison.html">John A. Allison</a>, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von <a href="http://www.finanzen.net/unternehmensprofil/BB&#038;T">BB&#038;T</a>, gibt es in der <a href="http://www.nytimes.com/2009/08/02/business/02bbt.html">New York Times</a>. Zwar zitiert der Autor, Andrew Martin, auch den Rand-Kritiker Brian Leiter, den <a href="http://theobjectivestandard.com/blog/2009/08/nyt-article-on-bb-john-allison-and-ayn.asp">Craig Biddle</a> als &#8220;subjektivistischen Philosophen&#8221; bezeichnet, aber dieser Teil nimmt nur einen geringen Umfang ein. Allison wurde zu seiner Zeit auf dem College mit den Ideen von Ayn Rand vertraut, als er ihre Aufsatzsammlung <em>Capitalism: An Unknown Ideal</em> las.<span id="more-146"></span>1971 trat der 1948 geborene Allison in die Dienst von BB&#038;T und schaffte es schließlich 1989 den Job des Vorstandsvorsitzenden zu ergattern. Zu dieser Zeit verwaltete das Unternehmen Vermögenswerte in Höhe von 4,7 Mrd. $. Als er das Amt des Vorstandsvorsitzenden aufgab, war das verwaltete Vermögen auf 152 Mrd. $ angewachsen, womit das Unternehmen die 11. größte Bank Amerikas geworden war. Alle Angestellten bekommen ein 30seitiges Pamphlet ausgehändigt, das die Philosophie des Unternehmens beschreibt. Wer immer auch der Verfasser dieses Pamphlets gewesen ist, von Ayn Rand gelernt hat er sicherlich, wenn auch ihr Name nirgendwo im Text auftaucht. Zur Rolle der Emotionen heißt es zum Beispiel, dass diese wichtig seien, die entscheidene Frage sei jedoch, “wie rational unsere Emotionen sind.” Punkt 1 der “Werte” des Unternehmens ist “Realität”: “Was ist, ist. Wenn wir besser sein wollen, müssen wir innerhalb des Kontext der Realität handeln (den Fakten). Unternehmen und Personen machen oft ernsthafte Fehler dadurch, dass sie Entscheidungen treffen, die auf reinem Wunschdenken basieren, oder auf Theorien, die von der Realität abgekoppelt sind.” Zu seinen Zeiten als Vorstandsvorsitzender hat Allison zur Förderung des Objektivismus auch dadurch beigetragen, dass jeder neue leitende Angestellte ein Exemplar von <em>Atlas Shrugged</em> geschenkt bekommen.</p>
<p>Die Philosophie des Unternehmens ist tatsächlich Handlungsanleitung, wie Allison betont. Beispiele dafür sei die Weigerung des Unternehmens, sog. &#8220;negative amortization loans&#8221; Darlehen anzubieten, die dazu führen, dass die Schuld des Kunden im Laufe der Zeit noch zunimmt, da er nur einen Teil der Schuldzinsen bezahlt. Auch vergibt BB&#038;T keine Darlehen an Investoren, die Eigentum durch Enteignungsmaßnahmen von Kommunen bekommen hätten.<br />
Die Erfolgsformel des Unternehmens hört sich einfach an, ist aber nicht ohne Mühe: ein kompromissloses Bekenntnis zur Vernunft. Dass BB&#038;T diese Erfolgsformel recht gut umgesetzt hat, beweist die aktuelle Finanzkrise, die das Unternehmen besser als viele Konkurrenten bewältigt hat. Sog. &#8220;Rettungsgelder&#8221; wurden dem Unternehmen von der Regierung trotzdem aufgezwungen. Das Geld wurde mit Zinsen bereits im Juni wieder zurückgezahlt und letzendlich wird BB&#038;T für Geld, was man nicht wollte, 250 Millionen $ bezahlen müssen. Es verwundert daher nicht, wenn Allison der Regierung eine denkbar schlechte Note für ihren Umgang mit der Krise ausstellt: &#8220;Beinahe alles, was seit dem Beginn der Krise getan wurde, wird unseren langfristigen Lebensstand reduzieren.&#8221; Aber immerhin muss man doch konstatieren, dass die Verkaufszahlen von <em>Atlas Shrugged</em> in dieser Zeit &#8220;durch die Decke&#8221; gegangen sind. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 lieferte der Verlag mehr Exemplare von Rands Magnus Opus aus als im gesamten Jahr 2008. Vielleicht genug, um in Zukunft um Krisen wie die Finanzkrises des Jahres 2009 als schlimmeres zu verhindern. John A. Allison ist übrigens ausgesprochen optimistisch was die Zukunft von Ayn Rands Philosophie angeht:</p>
<blockquote><p>Ich persönlich glaube, dass der Objektivismus in 25 Jahren die dominante Philosophie in diesem Land sein wird.</p></blockquote>
<p>Informationen:<br />
Die <a href="http://bbt.mediaroom.com/index.php?s=18&#038;item=122">Values</a> von BB&#038;T<br />
Die Values sind auch enthalten in der Broschüre <a href="http://bbt.mediaroom.com/file.php/239/BB%26TPhilosophybooklet.pdf">The BB&#038;T Philosophy</a></p>
<p>Das Kapitel <em>Values</em> beginnt dort mit einem Zitat von Aristoteles:</p>
<blockquote><p>Gewohnheit macht Vorzüglichkeit.<br />
Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2009/09/01/kein-recht-auf-medizinische-versorgung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leonard Peikoff über den &#8220;gerechten Krieg&#8221;</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2009/05/25/leonard-peikoff-uber-den-gerechten-krieg/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2009/05/25/leonard-peikoff-uber-den-gerechten-krieg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 09:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.objektivisten.org/2009/05/25/leonard-peikoff-uber-den-gerechten-krieg/</guid>
		<description><![CDATA[Leonard Peikoff hielt im Jahr 2003 eine Rede vor Kadetten der US-Militärakademie in West Point über das Thema Was ist ein gerechter Krieg?, 29 Jahre nachdem Ayn Rand dort referieren durfte, damals im März 1974 zum Thema Philosophy: Who needs it. Peikoff bezeichnete dort den Krieg im Irak nicht nur als &#8220;falschen Krieg&#8221;, sondern als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/05/lp79dv_220.jpg'><img class="left" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/05/lp79dv_220.jpg" alt="" title="lp79dv_220" width="154" height="220" class="alignnone size-medium wp-image-133" /></a>Leonard Peikoff hielt im Jahr 2003 eine Rede vor Kadetten der US-Militärakademie in West Point über das Thema <a href="http://www.aynrandbookstore2.com/prodinfo.asp?number=LP79DV">Was ist ein gerechter Krieg?</a>, 29 Jahre nachdem Ayn Rand dort referieren durfte, damals im März 1974 zum Thema <a href="http://www.aynrandbookstore2.com/prodinfo.asp?number=AR52M">Philosophy: Who needs it</a>. Peikoff bezeichnete dort den Krieg im Irak nicht nur als &#8220;falschen Krieg&#8221;, sondern als einen Krieg, der mit den völlig falschen Mitteln geführt würde &#8211; ein Krieg, der nicht auf Selbstverteidigung basiere, sondern auf &#8220;Liebe&#8221;. Peikoff betrachtet zwei Aspekte, nach denen Kriege moralisch bewertet werden müssen: der Grund für den Krieg und die Art, in die er geführt wird. In der erstgenannten Kategorie gibt es zwei Arten von Kriegen, die als unmoralisch oder ungerecht bezeichnet werden können: Aggressionskriege gegen unschuldige Nationen und Sozialfürsorge-Kriege. Die erstgenannten Kriege werden weitgehend als unmoralisch akzeptiert, wohingen die zweite Gruppe von Kriegen hochgradig kontrovers ist. Die einzige Art von Kriegen, die Peikoff als moralisch ansieht, sind Kriege zur Selbstverteidigung (was präventive Kriege nicht ausschließt, falls objektive Beweise existieren, die die Bedrohung nachweisen). Hinsichtlich der eingesetzten Mittel schlägt Peikoff zwei Kriterien zur Bewertung vor: die Zahl der Opfer auf der eigenen Seite (die so gering wie möglich sein sollte) und die massive Zerstörung des Feindes, die so groß sein sollte, dass sie den Willen des Feindes bricht und er in der Zukunft keine Bedrohung mehr darstellt. Wiederum wird das erste Kritierium allgemein anerkannt, während das zweite kontrovers ist. Peikoff betont in seiner Erläuterung dieses Punktes, dass nicht nur die bewaffneten Streitkräfte des Feindes und die politische Führung angegriffen werden sollten, sondern sie sollten überall dort eingesetzt werden, wo sie zu einer Demoralisierung des Feindstaates beitragen könnten und somit seinen Sturz beschleunigen könnten. Den 2. Weltkrieg betrachtet Peikoff als einen gerechten Krieg und als einen, der mit den richtigen Mitteln geführt wurde. Je mehr von den &#8220;unbegrenzten&#8221; Kriegen geführt würden, je weniger davon seien notwendig, weil Aggressor-Nationen amerikanischen Drohungen ernst nehmen würden.</p>
<p>Information: <a href="http://www.medworth.org.uk/?p=97">Leonard Peikoff at West Point</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2009/05/25/leonard-peikoff-uber-den-gerechten-krieg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Zehn Gebote vs. Amerika</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2009/02/02/die-zehn-gebote-vs-amerika/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2009/02/02/die-zehn-gebote-vs-amerika/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 09:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.objektivisten.org/2009/02/02/die-zehn-gebote-vs-amerika/</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Harry Binswanger aus dem Vorstand des Ayn Rand Institute unterzieht die Zehn Gebote des Alten Testaments einer philosophischen Bewertung. Für Binswanger steht die Philosophie der Zehn Gebote in einem völligen Gegensatz zu der Philosophie der Vereinigten Staaten als einer freien Gesellschaft. In seiner Analyse heißt es unter anderem: &#8220;Zusammenfassend läßt sich sagen, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-105" title="harry_binswanger" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg" alt="" title="harry_binswanger" width="75" height="115" align="left" /> </a><a href="http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&#038;id=10889">Dr. Harry Binswanger</a> aus dem Vorstand des <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=index">Ayn Rand Institute</a> unterzieht die Zehn Gebote des Alten Testaments einer philosophischen Bewertung. Für Binswanger steht die Philosophie der Zehn Gebote in einem völligen Gegensatz zu der Philosophie der Vereinigten Staaten als einer freien Gesellschaft. In seiner Analyse heißt es unter anderem: </p>
<p>&#8220;Zusammenfassend läßt sich sagen, dass der erste Block der Gebote befiehlt, sich zu verneigen, zu kriechen und zu gehorchen. Die läßt sich unmöglich versöhnen mit dem amerikanischen Konzept eines selbständigen, sich selbst besitzenden Individuums.<span id="more-130"></span> </p>
<p>Das mittlere Gebot, &#8216;Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren&#8217;, ist offenkundig ungerecht. Die Gerechtigkeit verlangt, dass ich jene ehre, die dies verdienen, die es sich verdient haben durch ihre Entscheidungen und Handlungen. Ihr konkreter Vater oder Ihre Mutter kann Ihre Ehrerbietung verdient haben oder nicht &#8211; dies müssen Sie beurteilen auf der Basis dessen, wie sie Sie behandelt haben und aufgrund einer rationalen Überprüfung ihres moralischen Charakters. Zu fordern, dass Stalins Tochter Stalin ehrt, ist nicht nur öbszön, sondern demonstriert auch die Forderung nach Gedankenlosigkeit, wie sie dem ersten Block der Gebote implizit ist.&#8221; </p>
<p>Den zweiten Teil der Gebote sieht Binswanger zwar als unbestreitbar an, bestreitbar sei aber die Vorstellung, dass es keine rationale, irdische Basis für ein Unterlassen kriminellen Verhaltens gebe, sondern nur die nicht in Frage stellenden Dekrete einer übernatürlichen Strafinstanz Handlungen wie Mord und Diebstahl falsch machten. </p>
<p>Binswanger schließt mit einem Zitat aus Ayn Rands Roman <em>Atlas Shrugged</em>, die das tatsächliche Fundament der amerikanischen Werte beinhalteten: &#8220;In eurer Sprache würde ich sagen, das einzige Gebot der Moral lautet: Du sollst denken. Doch ein &#8216;Gebot der Moral&#8217; ist ein Widerspruch in sich. Moral muß frei gewählt sein, darf nie erzwungen sein. Er geht nicht darum zu gehorchen, sondern zu verstehen. Moral ist Vernunft, und die Vernunft erkennt keine Gebote an.&#8221; </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2009/02/02/die-zehn-gebote-vs-amerika/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freiheit und Prosperität &#8211; Die Ursachen und Konsequenzen der Weltwirtschaftskrise</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2009/01/08/127/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2009/01/08/127/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 15:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[weltwirtschaftskrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.objektivisten.org/2009/01/08/127/</guid>
		<description><![CDATA[Richard M. Salsman hat in einem Artikel für die objektivistische Zeitschrift The Intellectual Activist (2004) die Ökonomen aufgefordert, die Weltwirtschaftskrise unverfroren &#8220;simplizistisch&#8221; zu betrachten &#8211; im besten Sinne des Wortes: &#8220;Sie müsssen die Tatsache klar identizfieren, dass die Weltwirtschaftskrise durch Etatismus verursacht wurde. Aber da genau die gegenteilige Sichtweise &#8211; oder überhaupt keine konsistente Sichtweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/11/richard2.jpg"><img src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2009/11/richard2-150x150.jpg" alt="" title="richard2" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-147" /></a>Richard M. Salsman hat in einem Artikel für die objektivistische Zeitschrift <a href="http://www.intellectualactivist.com/php-bin/news/showArticle.php?id=942">The Intellectual Activist</a> (2004) die Ökonomen aufgefordert, die Weltwirtschaftskrise unverfroren &#8220;simplizistisch&#8221; zu betrachten &#8211; im besten Sinne des Wortes: &#8220;Sie müsssen die Tatsache klar identizfieren, dass die Weltwirtschaftskrise durch Etatismus verursacht wurde. Aber da genau die gegenteilige Sichtweise &#8211; oder überhaupt keine konsistente Sichtweise &#8211; den Fachbereich durchdringt, werden wir fortgesetzt unter den Bösartigkeiten und Erniedrigungen des Etatismus leiden.&#8221; Salsman setzt sich auch mit dem &#8220;Mythos&#8221; auseinander, dass der 2. Weltkrieg der Schlüssel zu einer wirtschaftlichen Erholung war, da die Arbeitslosenrate in den USA schließlich von durchschnittlich 17,2 % im Jahr 1939 auf 1,5 % in den Jahren 1944/1945 zurückgegangen war, was dies angeblich beweisen soll: &#8220;Etatisten umgehen typischerweise die Tatsache, dass die Regierung keinen Reichtum schafft, und dies auch nicht kann: sie kann ihn nur leihen, stehlen oder zerstören.<span id="more-127"></span> Diese letzten drei Methoden wurden zunehmend in den dreißiger Jahren eingesetzt &#8211; und besonders während des 2. Weltkrieges. Aufgrund ihrer Natur sind alle Kriege, auch die gerechten und richtigen, Akte der Destruktion, nicht der Produktion. &#8216;Kriegsprosperität&#8217; ist ein Oxymoron. Nicht nur war die Kriegspolitik Washingtons nicht in der Lage, die Ökonomie zu &#8216;stimulieren&#8217;: sie unterwarf unschuldige Arbeiter einer Dienstpflicht, holte sie millionenfach aus der Privatwirtschaft heraus und schaffte es, dass eine Million von ihnen verstümmelt oder getötet wurde; diese Politik unterstützte auch Stalins Tyrannei und reduzierte den Lebensstandard der Amerikaner weit mehr als dies die etatistische Politik in den dreißiger Jahren getan hatte. Washingtons ungeheuerlichster Angriff auf das Leben, die Freiheit, das Eigentum und den Lebensstandard der Amerikaner war die Anwendung der Wehrpflicht (1940 &#8211; 1945). Sie ist tatsächlich Sklavenarbeit, und wie der oben zitierte MIT-Professor bemerkte, hatte Hitler bereits gezeigt, wie man durch die Anwendung dieser Methode die Arbeitslosigkeit in Deutschland &#8216;reduziert&#8217;. Von 1940 bis 1945 zwang Washington 16 Millionen Menschen in das Militär, die meisten im vitalen Alter zwischen 18 und 30. Während des Krieges wurden 406 000 Militärangehörige getötet und 671 000 wurden verwundet. Erinnern wir uns, wir der oben zitierte Historiker bewunderte, dass &#8216;das amerikanische Arbeitslosenproblem schließlich verschwand.&#8217; Ja &#8211; nachdem Washington die Arbeitslosen praktisch entführte und sie nach Übersee verschiffte, um zu zerstören und zerstört zu werden. Kein Wunder, dass die amerikanische Arbeitslosenrate absank während des Krieges.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2009/01/08/127/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Feuerwaffen und das Recht auf Selbstverteidigung</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2008/10/07/feuerwaffen-und-das-recht-auf-selbstverteidigung/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2008/10/07/feuerwaffen-und-das-recht-auf-selbstverteidigung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 16:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ayn Rand]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[waffenrechte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.objektivisten.org/2008/10/07/feuerwaffen-und-das-recht-auf-selbstverteidigung/</guid>
		<description><![CDATA[Diana Hsieh (Foto) bemerkt auf ihrem Blog, dass &#8220;viele Objektivisten&#8221; beim Thema Waffenrechte &#8220;lauwarm&#8221; wären. Sie selbst hat einen Waffenschein zum Tragen einer verborgenen Schusswaffe, darf allerdings auf dem Universitätsgelände, wo sie derzeit ein Graduiertenstudium absolviert, keine Waffe tragen. Dieses universitäre Verbot hat sie kürzlich in einem Leserbrief an die Zeitung The Gazette kritisiert. Ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/10/diana.jpg'><img class="left" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/10/diana.jpg" alt="" title="diana" width="90" height="90" class="alignnone size-medium wp-image-119" /></a><a href="http://www.dianahsieh.com/blog/2008/04/self-defense-on-campus.html">Diana Hsieh</a> (Foto) bemerkt auf ihrem Blog, dass &#8220;viele Objektivisten&#8221; beim Thema Waffenrechte &#8220;lauwarm&#8221; wären. Sie selbst hat einen Waffenschein zum Tragen einer verborgenen Schusswaffe, darf allerdings auf dem Universitätsgelände, wo sie derzeit ein Graduiertenstudium absolviert, keine Waffe tragen. Dieses universitäre Verbot hat sie kürzlich in einem <a href="http://www.gazette.com/opinion/letters_35313___article.html/wednesday_.html">Leserbrief</a> an die Zeitung <em>The Gazette</em> kritisiert. Ob die &#8220;lauwarme&#8221; Haltung vieler Objektivisten, von der Diana spricht, auch damit zu tun hat, dass Ayn Rand selbst zum Thema Waffenrechte (Übersicht <a href="http://www.noblesoul.com/rl/essays/guns.html">hier</a>) keine eindeutige Position einnahm (jedenfalls nicht in ihren Veröffentlichungen), kam man nur spekulieren.<span id="more-120"></span> Auf jeden Fall hat das <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=index">Ayn Rand Institute </a>mit einer Veröffentlichung von <a href="http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&#038;id=17147&#038;news_iv_ctrl=1021">Thomas A. Bowden</a> unter der Überschrift &#8220;Defining the Right of Self-Defense by Gun&#8221; sich deutlich für Waffenrechte positioniert. Bowden betont, dass es ein legales Recht auf den Besitz von Handfeuerwaffen  zur Selbstverteidigung gibt. Dieses Recht leitet sich ab aus dem Recht auf Leben, wie es die amerikanische Unabhängigkeitserklärung anerkennt. Nun ist allerdings so, dass zur Abwehr von Angriffen auf die Rechte der Bürger Regierungen eingesetzt werden. Die Bürger delegieren das Recht, sich selbst zu verteidigen, an die Polizei. Aber die Bürger verlieren dadurch ihr Recht auf Selbstverteidigung nicht und können in eng umgrenzten Fällen darauf zurückgreifen: „Aber delegieren bedeutet nicht aufgeben. Jeder Bürger behält das ultimative Recht, sich selbst in Notfällen zu verteidigen, wenn seine ernannten Agenten, die Polizei, als Hilfe nicht zur Verfügung stehen.“  Bowden sieht Notfälle als dann gegeben an, wenn die unmittelbare Gefahr besteht, dass es zu einer körperlichen Verletzung kommt: „Das Opfer muss die Polizei rufen, wenn möglich. Ein Notfall endet dann, wenn die Bedrohung endet oder so bald die Polizei eintrifft und die Verantwortung übernimmt. Während dieses engen Notfallintervalls kann ein Opfer sich selbst verteidigen, aber nur mit dem geringsten Grad an Gewalt, das unter den Umständen notwendig ist, um den Angreifer abzuwehren.“  An dieser Stelle wäre es sicherlich interessant zu wissen, wie Bowden den Einsatz bzw. die Androhung von Gewalt bewertet, die ausschließlich der Verteidigung von Eigentum dient, etwa von ein Dieb sich bereits auf der Flucht befindet.<br />
 Das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen impliziert allerdings nicht, dass Bürger Waffen gemäß ihrer „willkürlichen Präferenzen“ anhäufen können: „Kanonen, Panzer und Nuklearwaffen dienen keinem legitimem Zweck in einem privaten Notfall, und allein ihre Existenz stellt eine Bedrohung für friedliche Nachbarn dar.“ Obwohl es Bowden an dieser Stelle nicht explizit ausspricht, muss davon ausgegangen werden, dass er den Besitz von derartigen Waffen nicht legalisieren möchte, eben weil sie sinnvollerweise für die Selbstverteidigung von individuellen Bürgern nicht geeignet sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2008/10/07/feuerwaffen-und-das-recht-auf-selbstverteidigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Ideologie des Pragmatismus</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2008/09/02/die-ideologie-des-pragmatismus/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2008/09/02/die-ideologie-des-pragmatismus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 15:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.objektivisten.org/2008/09/02/die-ideologie-des-pragmatismus/</guid>
		<description><![CDATA[Die Neokonservativen David Frum und Richard Perle setzten sich im Januar 2004 in einem Artikel des Wall Street Journal unter dem Titel Beware the Soft-Line Ideologues mit der Philosophie der außenpolitischen &#8220;Tauben&#8221; in den USA um den ehemaligen Außenminister Colin Powell auseinander, wobei sie sich philosophisch etwas verheddern. Die außenpolitischen Tauben werden allgemein als &#8220;Realisten&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-105" title="harry_binswanger" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg" alt="" title="harry_binswanger" width="75" height="115" align="left" /> </a> Die Neokonservativen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Frum">David Frum</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Perle">Richard Perle</a> setzten sich im Januar 2004 in einem Artikel des <a href="http://online.wsj.com/public/us">Wall Street Journal</a> unter dem Titel <a href="http://online.wsj.com/article/SB107343410015717200.html?mod=opinion%255Fmain%255Fcommentaries">Beware the Soft-Line Ideologues </a>mit der Philosophie der außenpolitischen &#8220;Tauben&#8221; in den USA um den ehemaligen Außenminister Colin Powell auseinander, wobei sie sich philosophisch etwas verheddern. Die außenpolitischen Tauben werden allgemein als &#8220;Realisten&#8221; beschrieben, wohingegen die Falken, wie z. B. dem ehemaligen stellvertretenden Verteidigungsminsiter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Wolfowitz">Paul Wolfowitz</a>, als &#8220;Ideologen&#8221; abgestempelt werden. Frum und Perle hielten dagegen: </p>
<p>&#8220;&#8230;in Wahrheit ist es das Gegenteil. Es sind die Soft-Liner, die von Ideologie getrieben werden, die unbequeme Fakten ignorieren oder leugnen und undurchführbare Lösungen befürworten. Es sind die Hard-Liner, die die Realisten sind &#8230;&#8221;</p>
<p>Bedauerlicherweise ist der Satz hier nicht zu Ende. Er lautet vollständig: &#8220;Es sind die Hard-Liner, die die Realisten sind, die Pragmatiker.&#8221;<span id="more-117"></span> </p>
<p>Die Philosoph <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=3457">Harry Binswanger</a> (Foto) vom <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=index">Ayn Rand Institute</a> analysiert in einem Beitrag für das <a href="http://www.capmag.com/">CapitalismMagazine.com </a>die Philosophie des Pragmatismus, einer Variante des Subjektivismus, die gerade nicht für &#8220;Realismus&#8221; steht, sondern für Traumtänzerei, Wunschdenken und Prinzipienlosigkeit: </p>
<blockquote><p>Pragmatismus ist nicht Realismus. Pragmatismus ist die Philosophie, die auf die Realität verzichtet. Wahrheit ist, in Ayn Rands Worten, &#8220;eine Anerkennung der Realität.&#8221; Wer so handelt, dass die Fakten so akzeptiert werden, wie sie sind, ist für den Erfolg gerüstet. Wer sich gegen die Fakten auflehnt, der wird scheitern. Pragmatismus ist eine Anti-Philosophie. Es ist die philosophische Position, die sagt, dass Philosophie heisse Luft ist. Der Pragmatismus geht davon aus -und muss davon ausgehen angesichts seiner Metaphysik und Espistemologie-, dass das, was gestern wahr war, vielleicht heute oder morgen nicht wahr ist. Die Autoren haben Recht, dass die Soft-Liner die historische Evidenz des Versagens ihres Ansatzes umgehen. Aber dies nicht deshalb, weil die Soft-Liner &#8220;Ideologen&#8221; wären, sondern weil sie Pragmatiker sind. Drücken wir es so aus: Die Soft-Liner sind Ideologen des Pragmatismus. Als einzige Absolutheit gehen sie davon aus, dass es keine Absolutheiten gibt. Realismus erfordert die Akzeptanz des Absolutismus der Realität, plus der Anerkennung, dass abstrakte Prinzipien das Mittel des Menschen sind, die Realität zu begreifen und mit ihr umzugehen. Nur auf diese Art können die Lektionen der Vergangenheit gelernt werden.&#8221; </p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2008/09/02/die-ideologie-des-pragmatismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Präsidentschaftswahlen anno 2004 &#8211; Ein Rückblick</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2008/07/01/prasidentschaftswahlen-anno-2004-ein-ruckblick/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2008/07/01/prasidentschaftswahlen-anno-2004-ein-ruckblick/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 07:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.objektivisten.org/2008/07/01/prasidentschaftswahlen-anno-2004-ein-ruckblick/</guid>
		<description><![CDATA[Im Jahr 2004 entstand eine interessante Debatte zwischen prominenten Objektivisten im Rahmen der amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Harry Binswanger (anders als Leonard Peikoff) entschied sich seinerzeit für Bush, und ich möchte seine Argumente an dieser Stelle noch einmal wiedergeben: Der Philosoph Harry Binswanger vom Objectivist Academic Center (OAC) des Ayn Rand Institute (ARI) beschreibt die Bedeutung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-105" title="harry_binswanger" src="http://www.objektivisten.org/wp-content/uploads/2008/07/harry_binswanger.jpg" alt="" title="harry_binswanger" width="75" height="115" align="left" /> </a> Im Jahr 2004 entstand eine interessante Debatte zwischen prominenten Objektivisten im Rahmen der amerikanischen Präsidentschaftswahlen. <a href="http://www.capmag.com/article.asp?ID=3982">Harry Binswanger</a> (anders als Leonard Peikoff) entschied sich seinerzeit für Bush, und ich möchte seine Argumente an dieser Stelle noch einmal wiedergeben:</p>
<p>Der Philosoph Harry Binswanger vom <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer?pagename=education_academic_index">Objectivist Academic Center</a> (OAC) des <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer">Ayn Rand Institute</a> (ARI) beschreibt die Bedeutung der amerikanischen Präsidentschaftswahlen mit den Worten “Unabhängigkeit versus Abhängigkeit”, wobei Präsident Bush für eine Politik stehe, die Amerikas Souveränität bewahre, Kerry hingegen für eine Politik der Aufgabe der Souveränität, um sich bei den Franzosen und den Despoten bei den Vereinten Nationen einzuschmeicheln.<span id="more-106"></span> Eine Niederlage von Bush würde der Welt das Signal senden, dass Amerika den Willen verloren hat, den Terrorismus offensiv dadurch zu bekämpfen, dass den Staaten, die den Terrorismus fördern, ein Ende bereitet wird. Binswanger empfiehlt die Wahl von Bush trotz der beunruhigenden Negativa, die er repräsentiere: “Negativ an Bush ist natürlich vor allem seine Religiösität. Das Wachstum der Religion in Amerika ist alarmierend. Und es kann nur schlechter werden, ob Bush wiedergewählt wird oder nicht.” Aber die Kampagne von Bush kreise nicht um Religion, deshalb sei ein Wahlerfolg des amtierenden Präsidenten auch nicht als Mandat zu verstehen, die Barriere zwischen Staat und Religion einzureißen. Außerdem weist Binswanger richtigerweise darauf hin, dass es sich hier um die mögliche Wiederwahl von Bush handelt, d. h. wenn dieser eine amerikanische Theokratie befördern wollte, hätte dieses in den letzten vier Jahren bereits deutlich sichtbar sein müssen. Binswanger sieht zwar im Falle einer Wiederwahl von Bush durchaus eine weitere Erosion bei der Trennung von Staat und Kirche, aber er erwartet keine dramatische Entwicklung. Außerdem biete die Linke keine Alternative zur religiösen Rechten. Die Linke sei noch weiter in den Abgrund einer Fesselung des Geistes gerutscht mit ihre Propagierung der “politischen Korrektheit”, der “Hassverbrechen” und der staatlich kontrollierten Pseudo-Wissenschaft (”globale Erwärmung”). Binswanger liefert auch eine Erklärung für das Wachstum von Religion im Amerika. Der Grund liege im religiösen Monopol im Bereich der Moral: “Die Menschen brauchen moralische Anleitung, und wenn sie diese Anleitung nicht finden können in einer rationalen, säkularen Philosophie, suchen die meisten von ihnen sie dort, wo sie angeboten wird, in der Religion.” Die Religion werde langfristig immer gewinnen, wo die Menschen gezwungen werden, zwischen religiösen Antworten und keinen Antworten zu wählen, zwischen Mystizismus und Skeptizismus. Dies seien aber falsche Alternativen: “Die reale Alternative sowohl zum Mystizismus als auch zum Skeptizismus ist die objektivistische Philosophie von Ayn Rand. Der Objektivismus verteidigt Vernunft, Objektivität und eine Moralität des rationalen Eigeninteresses, mit dem menschlichen Leben als seinem Wertmaßstab.”</p>
<p><strong>Anmerkung</strong>: Eine Gegenposition vertrat <a href="http://capmag.com/article.asp?ID=4011">Paul Blair</a>: &#8220;Harry Binswanger hat argumentiert, dass die Bedeutung dieser Wahl Unabhängigkeit versus Abhängigkeit sei, aber die Bush-Außenpolitik eines nachdrücklichen Altruismus ist nur eine andere Form der Abhängigkeit.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2008/07/01/prasidentschaftswahlen-anno-2004-ein-ruckblick/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Linkspartei und der Neoliberalismus</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2008/04/01/die-linkspartei-und-der-neoliberalismus/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2008/04/01/die-linkspartei-und-der-neoliberalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 07:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://objektivisten.wordpress.com/2008/04/01/die-linkspartei-und-der-neoliberalismus/</guid>
		<description><![CDATA[Leserbrief an DIE WELT zum Artikel: &#8220;Gysi: Linke ist die einzige nicht neoliberale Partei&#8220;, vom 18. 03. 2008 Gregor Gysis These, dass die Linkspartei die einzige nicht neoliberale Partei in Deutschland sei, verströmt einen Hauch von Wahrheit. Tatsächlich steht Gysis Partei außerhalb des neoliberalen Konsenses in Deutschland, sie ist aber keineswegs die einzige nicht neoliberale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Leserbrief an DIE WELT zum Artikel: &#8220;</em><a href="http://www.welt.de/welt_print/article1816252/Gysi_Linke_ist_die_einzige_nicht_neoliberale_Partei.html"><em>Gysi: Linke ist die einzige nicht neoliberale Partei</em></a><em>&#8220;, vom 18. 03. 2008</em></p>
<p>Gregor Gysis These, dass die Linkspartei die einzige nicht neoliberale Partei in Deutschland sei, verströmt einen Hauch von Wahrheit. Tatsächlich steht Gysis Partei außerhalb des neoliberalen Konsenses in Deutschland, sie ist aber keineswegs die einzige nicht neoliberale Partei, sondern lediglich die größte.<span id="more-60"></span> Nicht neoliberal ist neben der Linkspartei auch die NPD. Der Neoliberalismus ist auch keineswegs gleichbedeutend mit “Marktwirtschaft pur” oder “Turbokapitalismus”, wie Gysi suggeriert. Der neoliberale Konsens, dem sich die traditionellen Parteien in Deutschland &#8211; einschließlich der Grünen &#8211; verpflichtet fühlen, ist tatsächlich ein Gemischtwarenladen. Er verbindet einen grundsätzlichen Respekt vor den Rechten des Individuums &#8211; vor allem des Rechtes auf Eigentum &#8211; mit der Vorstellung, durch gewisse Eingriffe in eben diese Rechte gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu korrigieren, und damit diese Rechte erst positiv zu verwirklichen. Ein solches System ist zwar alles andere als ideal, hat uns aber immerhin ein Maß an Freiheit und Wohlstand beschert, das im Vergleich mit anderen Ländern und anderen Epochen deutscher Geschichte einzigartig ist. Wenn die Linkspartei die “Systemfrage” stellt, und damit den neoliberalen Konsens verlässt, drückt sie damit nicht etwa den Wunsch aus, jeglichen Eingriff in die Rechte des Individuums zu unterlassen &#8211; was tatsächlich einem “Kapitalismus pur” entspräche -, sondern möchte das bestehende Niveau an Eingriffen erheblich steigern. Den Preis dafür würden wir alle bezahlen &#8211; mit dem Verlust von Freiheit und einem daraus folgenden Rückgang an Reichtum.</p>
<p>Status: Nicht veröffentlicht</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2008/04/01/die-linkspartei-und-der-neoliberalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was Selbstverteidigung im Krieg bedeutet</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2007/05/31/was-selbstverteidigung-im-krieg-bedeutet/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2007/05/31/was-selbstverteidigung-im-krieg-bedeutet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 09:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://objektivisten.wordpress.com/2007/05/31/was-selbstverteidigung-im-krieg-bedeutet/</guid>
		<description><![CDATA[Lindsay Perigo, Herausgeber der Zeitschrift The Free Radical, hat sich in der Kommentarsektion von Solopassion.com deutlich (I agree 1000 per cent) zu dem Artikel &#8220;Just War Theory&#8221; vs. American Self-Defense von Alex Epstein und Yaron Brook (Präsident und geschäftsführender Direktor des Ayn Rand Institute) bekannt (veröffentlicht in der 1. Ausgabe der Zeitschrift The Objective Standard). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2007/05/2007-spring-md.gif" title="2007-spring-md.gif"></a><a href="http://www.objektivisten.org/blog/wp-content/uploads/2007/05/picture-2.jpg" title="picture-2.jpg"><img align="left" src="http://objektivisten.files.wordpress.com/2007/05/picture-2.thumbnail.jpg" alt="picture-2.jpg" /></a></p>
<p align="justify"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lindsay_Perigo">Lindsay Perigo</a>, Herausgeber der Zeitschrift <a href="http://www.freeradical.co.nz/">The Free Radical</a>, hat sich in der <a href="http://www.solopassion.com/node/1280">Kommentarsektion</a> von Solopassion.com deutlich (<em>I agree 1000 per cent</em>) zu dem Artikel <a href="http://www.theobjectivestandard.com/issues/2006-spring/just-war-theory.asp">&#8220;Just War Theory&#8221; vs. American Self-Defense</a> von <a href="http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&amp;id=5445&amp;news_iv_ctrl=1181">Alex Epstein</a> und <a href="http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&amp;id=5151">Yaron Brook</a> (Präsident und geschäftsführender Direktor des <a href="http://www.aynrand.org/site/PageServer">Ayn Rand Institute</a>) bekannt (veröffentlicht in der 1. Ausgabe der Zeitschrift <a href="http://www.theobjectivestandard.com/index.asp">The Objective Standard</a>). Perigo weist darauf hin, dass die Position von Epstein/Brook nicht daraus bestehe, <em>grundlose</em> Attacken auf Zivilisten während eines Krieges zu unterstützen: &#8220;Sie sagen, dass es legitim -sogar zwingend notwendig- ist, so etwas zu tun, wenn es militärisch notwendig ist.&#8221; Dies habe nichts zu tun mit &#8220;kollektiver&#8221; Unschuld oder Schuld, sondern sei einfach die Anerkennung der Tatsache, dass dies ein Krieg sei, der von der anderen Seite begonnen wurde, und unsere Seite sei berechtigt, alles zu tun, damit der Sieg erreicht werden kann, in der kürzestmöglichen Zeit und mit der geringsten Zahl an Opfern &#8230; auf unserer Seite. <span id="more-36"></span>Im Fall einer Agression, argumentieren Brook und Epstein, hätten die USA das Recht, alles zu tun, was notwendig sei, um die Bedrohung zu beenden. Aufgrund der Bedeutung der Zivilbevölkerung bei der Initiierung von Gewalt sei sie ein &#8220;moralisch legitimes Ziel&#8221; bei der Vergeltung der Opfernation:</p>
<p><em>&#8220;Das heißt, wenn es möglich ist, unschuldige Inidviduen &#8211; zum Beispiel Dissidenten, Freiheitskämpfer und Kinder &#8211; ohne militärischen Kosten zu isolieren, dann sollten sie nicht getötet werden; es ist ungerecht und gegen das rationale Eigeninteresse gerichtet, sinnlos die Unschuldigen zu töten; es ist gut, wenn es mehr rationale, proamerikanische Menschen auf der Welt gibt. Rationale, selbstsüchtige Soldaten wünschen nicht die geistlose Zerstörung irgendeiner Person, geschweige von Unschuldigen; sie sind nur bereit zu töten, weil sie die Freiheit wünschen und sie sich bewusst sind, dass dies erfordert, die Gewalt nur gegen jene einzusetzen, die sie initiieren. Insoweit die Unschuldigen jedoch nicht insoliert werden können bei der Erreichung unserer militärischer Ziele, wäre die Schonung dieser Menschen gleichbedeutend mit der Aufopferung unserer eigenen Leute. Und obwohl der Verlust dieser Menschenleben ein Unglück wäre, sollten wir diese Menschen ohne Zögern töten.&#8221;</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2007/05/31/was-selbstverteidigung-im-krieg-bedeutet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Amerikas dunkle Seite</title>
		<link>http://www.objektivisten.org/2007/05/24/amerikas-dunkle-seite/</link>
		<comments>http://www.objektivisten.org/2007/05/24/amerikas-dunkle-seite/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 May 2007 08:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>objektivisten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://objektivisten.wordpress.com/2007/05/24/amerikas-dunkle-seite/</guid>
		<description><![CDATA[Die amerikanische Kultur ist nicht ideal und es gibt Teilsegmente, die soweit von diesem Ideal entfernt sind, dass es den Betrachter erschaudern läßt. Die Plünderungen, Morde und Vergewaltigungen nach dem Hurrikane Katrina haben eines deutlich werden lassen: Amerika verfügt über eine irrationale, gewaltbereite Unterklasse, die Mentalitäten aufweist, wie sie sonst nur in der 3. Welt anzutreffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Die amerikanische Kultur ist nicht ideal und es gibt Teilsegmente, die soweit von diesem Ideal entfernt sind, dass es den Betrachter erschaudern läßt.<span id="more-30"></span> Die Plünderungen, Morde und Vergewaltigungen nach dem Hurrikane Katrina haben eines deutlich werden lassen: Amerika verfügt über eine irrationale, gewaltbereite Unterklasse, die Mentalitäten aufweist, wie sie sonst nur in der 3. Welt anzutreffen sind. Hunderttausende von Einwanderern, die Sprachprobleme und eine kulturelle Anpassung zu bewältigen haben, schaffen in diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ihren Aufstieg. Nicht so diese Menschen, obwohl es sich um eingeborene Amerikaner handelt, die eigentlich einen Kulturvorteil haben müßten. Diese Unterklasse schwelgt in Kriminalität und Wohlfahrtsparasitismus und sog. &#8220;Bürgerrechtler&#8221;, die für sie als Sprachrohr auftreten, tun alles, um den Irrationalismus ihrer Klientel zu bestätigen, die ohnehin annehmen, dass alles Unglück ihrer Existenz ausschließlich von anderen zu verantworten ist &#8211; den Weißen in erster Linie-, und niemals von ihnen selbst. Sie macht nicht die Krise nach dem Auftreten einer Naturkatastrophe gewaltbereit, sie waren es schon vorher. Die Kriminalität in New Orleans war <em>vor</em> der Katatrophe, die der Hurrikane auslöste, zehnmal so hoch wie im landesweiten Durchschnitt. Nach dem Hurrikane taten die Täter nichts anderes, als vor dem Hurrikane: Sie folgten ihren Ideen über sich und die Welt, und diese Ideen sind das wahre Unglück dieser Amerikaner, die in diesen Tagen den Weg auf die Fernsehschirme der Welt gefunden haben. Die Naturkatastrophe veränderte die Bedingungen insoweit, als sie die Arbeit für die Ordnungskräfte erschwerte, während die Rechtsbrecher nun ein Eldorado für ihre Raubzüge vorfanden. Dabei sollte man nicht in den Fehler verfallen, schon die Existenz schwerer Straftaten auf ein Versagen der Vertreter des Gesetzes zurückzuführen. Keine noch so effektiv funktionierende Polizei kann jede Straftat aufklären, geschweige denn verhindern. Bürokratische Unzulänglichkeiten mögen im Falle von &#8220;Katrina&#8221; die Situation verschärft haben, aber niemand kann im Falle einer außergewöhnlichen Naturkatastrophe Ordnungskräfte erwarten, die ohne Unterbrechung in idealer Weise funktionieren.</p>
<p align="justify">&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p align="justify">erstmalig erschienen auf dem Blog <a href="http://objektivist.blogspot.com/2005_08_28_archive.html#112573913845355252#112573913845355252">Freie Radikale</a> am 3.09.2005</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.objektivisten.org/2007/05/24/amerikas-dunkle-seite/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

